Hoher Göll: Unterschied zwischen den Versionen
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Gegen Nordwesten entsendet das Gebirge den scharfgezackten ''Mannlgrat'' mit dem ''Kehlstein'' (1837 m ü. NN), auf dessen Höhe das berühmt-berüchtigte [[Kehlsteinhaus]] thront. Einen weiteren Seitenkamm bildet das Gebirge im ''Brettriedel'' (2344 m ü. NN) und ''Hohen Brett'' (2341 ü. NN), das sich südwestlich bis zum [[Torrener Joch]] mit dem [[Carl von Stahl-Haus]] erstreckt. Im westlichen Teil bildet das Gebirge ein kleines Karstplateau mit dem Namen ''Alpeltal''. | Gegen Nordwesten entsendet das Gebirge den scharfgezackten ''Mannlgrat'' mit dem ''Kehlstein'' (1837 m ü. NN), auf dessen Höhe das berühmt-berüchtigte [[Kehlsteinhaus]] thront. Einen weiteren Seitenkamm bildet das Gebirge im ''Brettriedel'' (2344 m ü. NN) und ''Hohen Brett'' (2341 ü. NN), das sich südwestlich bis zum [[Torrener Joch]] mit dem [[Carl von Stahl-Haus]] erstreckt. Im westlichen Teil bildet das Gebirge ein kleines Karstplateau mit dem Namen ''Alpeltal''. | ||
== | == Geologie == | ||
Die Entstehungsgeschichte des Hohen Göll gleicht im wesentlichen jener der übrigen Gebirge in den Nördlichen Kalkalpen (vgl. [[Hagengebirge]]). Ganz deutlich sind die Verwerfungslinien und Schichten des Gebirgsauffaltungsprozesses im Bereich der Göll-Ostwand erkennbar. Die Exposition des Berges insgesamt lässt auf ein ehemaliges Korallenriff mit starker Brandung schließen. Im korrosionsfähigen Riffkalk kommt es bisweilen zu Plateau- und Karbildungen, wie etwa im ''Alpeltal'', am ''Gamskar'' oder im ''Wilden Freithof''. Insbesondere im nordöstlichen Gebirgsteil sorgt die schattenexponierte Lage für die Bildung perennierender Firn- und Eisfelder von allerdings nur geringer Ausdehnung. Des weiteren existiert am ''Gruberhorn'' ein extensives Höhlensystem (Gruberhornhöhle). | Die Entstehungsgeschichte des Hohen Göll gleicht im wesentlichen jener der übrigen Gebirge in den Nördlichen Kalkalpen (vgl. [[Hagengebirge]]). Ganz deutlich sind die Verwerfungslinien und Schichten des Gebirgsauffaltungsprozesses im Bereich der Göll-Ostwand erkennbar. Die Exposition des Berges insgesamt lässt auf ein ehemaliges Korallenriff mit starker Brandung schließen. Im korrosionsfähigen Riffkalk kommt es bisweilen zu Plateau- und Karbildungen, wie etwa im ''Alpeltal'', am ''Gamskar'' oder im ''Wilden Freithof''. Insbesondere im nordöstlichen Gebirgsteil sorgt die schattenexponierte Lage für die Bildung perennierender Firn- und Eisfelder von allerdings nur geringer Ausdehnung. Des weiteren existiert am ''Gruberhorn'' ein extensives Höhlensystem (Gruberhornhöhle). | ||