Rudolf Weinberger (Kommerzialrat): Unterschied zwischen den Versionen
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Weinberger maturierte am [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasium]] des Jesuitenkollegiums Kalksburg ([[Wien]]). Er studierte an der Universität Innsbruck Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und einige Semester Hüttenwesen an der Montanuniversität Leoben. Durch Praktika in [[Großbritannien|England]] und den [[USA]] sammelte er Erfahrung. 1977 übernahm Weinberger den 25prozentigen Unternehmensanteil seines Vater [[Rolf Weinberger]] und trat in das Familienunternehmen ein. | Weinberger maturierte am [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasium]] des Jesuitenkollegiums Kalksburg ([[Wien]]). Er studierte an der Universität Innsbruck Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und einige Semester Hüttenwesen an der Montanuniversität Leoben. Durch Praktika in [[Großbritannien|England]] und den [[USA]] sammelte er Erfahrung. 1977 übernahm Weinberger den 25prozentigen Unternehmensanteil seines Vater [[Rolf Weinberger]] und trat in das Familienunternehmen ein. | ||
1978 heiratete er, der Ehe entsprossen drei Kinder. Die Firma nennt er sein viertes Baby, für das er gerne arbeitet. | 1978 heiratete er, der Ehe entsprossen drei Kinder: [[Hubertus Weinberger|Hubertus]] (* 1979), [[Franziskus Weinberger|Franziskus]] (* 1982) und [[Cecily Weinberger|Cecily]] (* 1986). Die Firma nennt er sein viertes Baby, für das er gerne arbeitet. | ||
1988 wurde Rudolf Weinberger in die Geschäftsführung der GmbH berufen, die im selben Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. 1998 tat er einen wohlüberlegten und entscheidenden Schritt in seinem unternehmerischen Werdegang und erwarb von seinem Cousin [[Stefan Weinberger]] die restlichen Unternehmensanteile. So verhinderte er eine zur Diskussion stehende Übernahme des [[Eisenwerk Sulzau-Werfen|Werkes]] durch einen ausländischen Investor. Zu der nachfolgenden strategischen Neuorientierung des Unternehmens gehörten eine Straffung des breitgefächerten Produktionsprogramms, die Bündelung der technischen Kräfte und die Einstellung der Produktion nicht mehr kostendeckender Produkte. Ein neuer Walzenwerkstoff wurde entwickelt und weltweit zum Patent angemeldet. | 1988 wurde Rudolf Weinberger in die Geschäftsführung der GmbH berufen, die im selben Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. 1998 tat er einen wohlüberlegten und entscheidenden Schritt in seinem unternehmerischen Werdegang und erwarb von seinem Cousin [[Stefan Weinberger]] die restlichen Unternehmensanteile. So verhinderte er eine zur Diskussion stehende Übernahme des [[Eisenwerk Sulzau-Werfen|Werkes]] durch einen ausländischen Investor. Zu der nachfolgenden strategischen Neuorientierung des Unternehmens gehörten eine Straffung des breitgefächerten Produktionsprogramms, die Bündelung der technischen Kräfte und die Einstellung der Produktion nicht mehr kostendeckender Produkte. Ein neuer Walzenwerkstoff wurde entwickelt und weltweit zum Patent angemeldet. | ||