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Dieser Aufzug war 60 m hoch und zu seiner Zeit der höchste Aufzug in Europa und angeblich sogar als Vorbild für die Wolkenkratzer in New York, Vereinigte Staaten von Amerika, genommen wurde. Der Salzburger Mönchsberglift erwies sich als außerordentlich beliebtes Verkehrsmittel. Allein von der Eröffnung am [[9. August]] bis zum Jahresende [[1890]] wurden nicht weniger als 70.000 Personen befördert.
 
Dieser Aufzug war 60 m hoch und zu seiner Zeit der höchste Aufzug in Europa und angeblich sogar als Vorbild für die Wolkenkratzer in New York, Vereinigte Staaten von Amerika, genommen wurde. Der Salzburger Mönchsberglift erwies sich als außerordentlich beliebtes Verkehrsmittel. Allein von der Eröffnung am [[9. August]] bis zum Jahresende [[1890]] wurden nicht weniger als 70.000 Personen befördert.
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====Technik====
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Die Höhendifferenz von 60 Metern überwand ein von [[Siemens|Siemens & Halske]] errichteter Aufzug, dessen mechanische Komponenten von Wiener Metallbaufirmen zugeliefert wurden. Ein schlankes Metallgerüst mit Gleitbahnen, außen an der Wand montiert, trug zwei Kabinen welche durch sechs Drahtseile über Seilscheiben miteinander verbunden waren. Beide Kabinen fassten 12 Personen (acht Sitz- und vier Stehplätze) und fuhren gegenläufig mit einer Geschwindigkeit von 0,5 m in der Sekunde. Der Antrieb der Seilscheiben war im Maschinenraum im oberen Teil des Turmes untergebracht. Ein 15 PS-Gleichstrommotor trieb mittels Übersetzung durch Riemen, Schnecken- und Zahnräder das System an. Der Aufzug verfügte über eine 30-fache Sicherheit und kräftige Fangvorrichtungen. Hinter der unteren Station war in einer künstlichen Felskammer ein Batterieraum mit 126 Akkumulatoren, die tagsüber - wenn in der Stadt kein Lichtstrom verbraucht wurde – über eine Kabelverbindung vom städtischen Elektrizitätswerk am [[Makartplatz]] aufgeladen werden und ihrerseits dann die elektrische Energie für die Aufzüge lieferten.
    
====Elektrischer Aufzug im Fels====
 
====Elektrischer Aufzug im Fels====
Im Zuge des Umbaues des Terassenrestaurants bei der Bergstation zum [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] wurde der Lift [[1947]] ins Innere des Berges verlegt.  Nun standen drei Liftkabinen für je acht Fahrgäste bereit.Der Mönchsbergaufzug wurde im August desselben Jahres von mehr als 70.000 Personen benutzt worden, eine Rekordzahl in den 56 Jahren seines Bestehens. Am [[28. Juni]] [[1948]] gibt es ein Abschiedsständchen für Elektrischen Aufzug. Nach der letzten Fahrt des seit 1890 in Betrieb stehenden Mönchsbergaufzugs spielt eine Musikkapelle ein Ständchen. Unmittelbar darauf wird mit der Abtragung des Aufzugs begonnen. Einen Tag später, am [[29. Juni]], geht dann der neue elektrischer Mönchsberglift in Betrieb. Vorerst wird nur der Probebetrieb
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Im Zuge des Umbaues des Terassenrestaurants bei der Bergstation zum [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] wurde der Lift [[1947]] ins Innere des Berges verlegt.  Nun standen drei Liftkabinen für je acht Fahrgäste bereit.  
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Der Mönchsbergaufzug wurde im August desselben Jahres von mehr als 70.000 Personen benutzt worden, eine Rekordzahl in den 56 Jahren seines Bestehens.  
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Am [[28. Juni]] [[1948]] gibt es ein Abschiedsständchen für den aussenliegenden Elektrischen Aufzug. Nach der letzten Fahrt des seit 1890 in Betrieb stehenden Mönchsbergaufzugs spielt eine Musikkapelle ein Ständchen. Unmittelbar darauf wird mit der Abtragung des Aufzugs begonnen.  
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Einen Tag später, am [[29. Juni]], geht dann der neue elektrischer Mönchsberglift in Betrieb. Vorerst wird nur der Probebetrieb aufgenommen.
    
Die Bedeutung des Liftes nahm [[1977]] massiv zu, als im Café Winkler das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] untergebracht wurde.
 
Die Bedeutung des Liftes nahm [[1977]] massiv zu, als im Café Winkler das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] untergebracht wurde.
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Mit der Eröffnung des  ''[[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]]'' hat der Lift wieder an Bedeutung gewonnen.
 
Mit der Eröffnung des  ''[[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]]'' hat der Lift wieder an Bedeutung gewonnen.
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==Technik==
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Die Höhendifferenz von 60 Metern überwand ein von [[Siemens]] & Halske errichteter Aufzug, dessen mechanische Komponenten von Wiener Metallbaufirmen zugeliefert wurden. Ein schlankes Metallgerüst mit Gleitbahnen, außen an der Wand montiert, trug zwei Kabinen welche durch sechs Drahtseile über Seilscheiben miteinander verbunden waren. Beide Kabinen fassten 12 Personen (acht Sitz- und vier Stehplätze) und fuhren gegenläufig mit einer Geschwindigkeit von 0,5 m in der Sekunde. Der Antrieb der Seilscheiben war im Maschinenraum im oberen Teil des Turmes untergebracht. Ein 15 PS-Gleichstrommotor trieb mittels Übersetzung durch Riemen, Schnecken- und Zahnräder das System an. Der Aufzug verfügte über eine 30-fache Sicherheit und kräftige Fangvorrichtungen. Hinter der unteren Station war in einer künstlichen Felskammer ein Batterieraum mit 126 Akkumulatoren, die tagsüber - wenn in der Stadt kein Lichtstrom verbraucht wurde – über eine Kabelverbindung vom städtischen Elektrizitätswerk am [[Makartplatz]] aufgeladen werden und ihrerseits dann die elektrische Energie für die Aufzüge lieferten.
      
==Erreichbarkeit==
 
==Erreichbarkeit==
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