Bebauungsgeschichte der Salzburger Neustadt: Unterschied zwischen den Versionen
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Die vor der alten [[Stadtbefestigung]] liegenden, zu [[Froschheim]] und [[Schallmoos]] gehörenden Gebiete waren bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts gering besiedelt und wurden landwirtschaftlich genutzt. | Die vor der alten [[Stadtbefestigung]] liegenden, zu [[Froschheim]] und [[Schallmoos]] gehörenden Gebiete waren bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts gering besiedelt und wurden landwirtschaftlich genutzt. | ||
Die erste Bauwelle wurde vom Bau der [[Westbahn]] ([[1860]]) und dem Abbruch der Bastionen, die Kaiser [[Franz Joseph I.]] im Jahr [[1866]] der Stadtgemeinde geschenkt hatte, ausgelöst und durch den damaligen allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung und das Aufblühen des [[Fremdenverkehr]]s begünstigt. | Die erste Bauwelle wurde vom Bau der [[Westbahn]] ([[1860]]) und dem Abbruch der Bastionen, die Kaiser [[Franz Joseph I.]] im Jahr [[1866]] der Stadtgemeinde geschenkt hatte, ausgelöst und durch den damaligen allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung und das Aufblühen des [[Fremdenverkehr]]s begünstigt. | ||
Vor 1870 entstanden nur wenige Bauten: Die [[Christuskirche|evangelische Kirche]], das [[Fünfhaus]], das [[Hotel Pitter]] und das [[Hôtel de l'Europe]]. | Vor 1870 entstanden nur wenige Bauten: Die [[Christuskirche|evangelische Kirche]], das [[Fünfhaus]], das [[Hotel Pitter]] und das [[Hôtel de l'Europe]]. | ||
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Erst um 1900 wurde die [[Lasserstraße]] angelegt und verbaut. | Erst um 1900 wurde die [[Lasserstraße]] angelegt und verbaut. | ||
Der Baustil der Gründerzeit ist der sogenannte „strenge Historismus“ (Faberhäuser, Hellerhäuser, [[ | Der Baustil der Gründerzeit ist der sogenannte „strenge Historismus“ (Faberhäuser, Hellerhäuser, [[Städtisches Schulgebäude St. Andrä]] usw.). | ||
Um 1900 ist eine schrittweise Abkehr von diesem Stil feststellbar, die zu interessanten Mischformen und zu einem romantisierenden „[[Heimatstil]]“ führte. Auch der „[[Jugendstil]]“ ist vertreten (Franz-Josef-Straße 28 bis 32). | Um 1900 ist eine schrittweise Abkehr von diesem Stil feststellbar, die zu interessanten Mischformen und zu einem romantisierenden „[[Heimatstil]]“ führte. Auch der „[[Jugendstil]]“ ist vertreten (Franz-Josef-Straße 28 bis 32). | ||
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* [[Robert Hoffmann (Historiker)|Hoffmann, Robert]]; [[Christiane Krejs]]: ''Die Salzburger „Neustadt“. Bau- und Entwicklungsgeschichte eines [[gründerzeit]]lichen Stadtviertels.'' In: [[ Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 130, 1990, S. 635-668. | * [[Robert Hoffmann (Historiker)|Hoffmann, Robert]]; [[Christiane Krejs]]: ''Die Salzburger „Neustadt“. Bau- und Entwicklungsgeschichte eines [[gründerzeit]]lichen Stadtviertels.'' In: [[ Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 130, 1990, S. 635-668. | ||
== | ==Quelle== | ||
* [http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=17985 Erläuterungen der Regierungsvorlage] zur [[Altstadterhaltungsgesetz]]-Novelle 1994 (78 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages, 2. Session der 11. Gesetzgebungsperiode)<!--Der Text wird weitgehend wörtlich übernommen, wobei ich davon ausgehe, dass das bei einer amtlichen Veröffentlichung, wie den Erläuterungen zu einer Regierungsvorlage, urheberrechtlich zulässig ist.--> | * [http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=17985 Erläuterungen der Regierungsvorlage] zur [[Altstadterhaltungsgesetz]]-Novelle 1994 (78 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages, 2. Session der 11. Gesetzgebungsperiode)<!--Der Text wird weitgehend wörtlich übernommen, wobei ich davon ausgehe, dass das bei einer amtlichen Veröffentlichung, wie den Erläuterungen zu einer Regierungsvorlage, urheberrechtlich zulässig ist.--> | ||