Gerhard Garstenauer: Unterschied zwischen den Versionen
K Linkfix |
K Linkfix |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Salzburg]] wurde Gartenauer noch zum Kriegsdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen. Zurück aus dem Krieg studierte von 1947 bis 1952 an der Technischen Hochschule Wien bei Siegfried Theiss Architektur. [[1954]] begann er als selbständiger Architekt in Salzburg zu arbeiten. | Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Salzburg]] wurde Gartenauer noch zum Kriegsdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen. Zurück aus dem Krieg studierte von 1947 bis 1952 an der Technischen Hochschule Wien bei Siegfried Theiss Architektur. [[1954]] begann er als selbständiger Architekt in Salzburg zu arbeiten. | ||
[[1956]] nahm er an der [[Internationale Sommerakademie für bildende Kunst|Salzburger Sommerakademie]] von Konrad Wachsmann teil. Von 1973 bis 1978 lehrte er an der Universität Innsbruck. Das von ihm in den [[1960er]] Jahren gebaute [[ | [[1956]] nahm er an der [[Internationale Sommerakademie für bildende Kunst|Salzburger Sommerakademie]] von Konrad Wachsmann teil. Von 1973 bis 1978 lehrte er an der Universität Innsbruck. Das von ihm in den [[1960er]] Jahren gebaute [[Felsentherme Gastein]] ist ein spektakuläres Beispiel für eine in eine schwierige Topographie gelungen eingefügte Architektur aus Felssteinen, Beton und Glas. | ||
in den [[1970er]] Jahren lehrt er als Gastprofessor an der Universität Innsbruck. In seiner universitären Laufbahn habilitiert er sich [[1980]] an der TU Graz. [[1983]] und [[1984]] hält er Vorlesungen am Historischen Institut der [[Universität Salzburg]]. | in den [[1970er]] Jahren lehrt er als Gastprofessor an der Universität Innsbruck. In seiner universitären Laufbahn habilitiert er sich [[1980]] an der TU Graz. [[1983]] und [[1984]] hält er Vorlesungen am Historischen Institut der [[Universität Salzburg]]. | ||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
Garstenauers Schaffen ist zu einem großen Teil regional auf Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] beschränkt. Zu Beginn konzentriert er sich auf gewerbliche Bauten wie ÖFAG, Mercedes Benz oder Ford Schmidt in der Stadt Salzburg, später folgen einige Wohnhäuser in [[Aigen]]. Es folgt eine Periode in der er sich auf das Bauen in historischer Umgebung spezialisiert: die Sanierung des Restaurants K+K am [[Waagplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]], die Neugestaltung des [[Rupertinum (Gebäude)|Rupertinums]] [[1978]], die Umgestaltung des [[Toskanatrakt]]es für die [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaftliche Fakultät]] der [[Universität Salzburg]]. | Garstenauers Schaffen ist zu einem großen Teil regional auf Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] beschränkt. Zu Beginn konzentriert er sich auf gewerbliche Bauten wie ÖFAG, Mercedes Benz oder Ford Schmidt in der Stadt Salzburg, später folgen einige Wohnhäuser in [[Aigen]]. Es folgt eine Periode in der er sich auf das Bauen in historischer Umgebung spezialisiert: die Sanierung des Restaurants K+K am [[Waagplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]], die Neugestaltung des [[Rupertinum (Gebäude)|Rupertinums]] [[1978]], die Umgestaltung des [[Toskanatrakt]]es für die [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaftliche Fakultät]] der [[Universität Salzburg]]. | ||
Neben den Arbeiten in der Stadt Salzburg war Garstenauer vor allem im [[Gasteinertal]] aktiv: | Neben den Arbeiten in der Stadt Salzburg war Garstenauer vor allem im [[Gasteinertal]] aktiv: die Felsentherme und das [[Kongresszentrum Bad Gastein|Kongresszentrum]] in [[Bad Gastein]] oder das Solarbad in [[Dorfgastein]] gehen auf seine Pläne zurück. | ||
==Konzepte== | ==Konzepte== | ||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
==Ehrungen== | ==Ehrungen== | ||
*1968 Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für das Felsenbad in Bad Gastein | *1968: Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für das Felsenbad in Bad Gastein | ||
*1973 Staatspreis für gute Form – Seilbahngondeln in Bad Gastein | *1973: Staatspreis für gute Form – Seilbahngondeln in Bad Gastein | ||
*1974 Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für die Bauten in Bad Gastein und Sportgastein | *1974: Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für die Bauten in Bad Gastein und Sportgastein | ||
*1975 den erstmals verliehenen [[Salzburger Architekturpreis]] für das Kongresshaus in Badgastein | *1975: den erstmals verliehenen [[Salzburger Architekturpreis]] für das Kongresshaus in Badgastein | ||
*1984 Österreichischer Holzbaupreis | *1984: Österreichischer Holzbaupreis | ||
*1985 Stadtsiegel der Landeshauptstadt Salzburg in Silber | *1985: [[Stadtsiegel der Stadt Salzburg|Stadtsiegel der Landeshauptstadt Salzburg]] in Silber | ||
*1991 Verleihung des Berufstitels "Professor" | *1991: Verleihung des Berufstitels "Professor" | ||
*1995 [[Ehrenzeichen|Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] | *1995: [[Ehrenzeichen|Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] | ||
*2005 [[Ring der Stadt Salzburg]] | *2005: [[Ring der Stadt Salzburg]] | ||
*2016 [[Salzburger Ehrenbecher]]<ref>[http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=56788 Salzburger Landeskorrespondenz vom 5.07.2016]</ref> | *2016; [[Salzburger Ehrenbecher]]<ref>[http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=56788 Salzburger Landeskorrespondenz vom 5.07.2016]</ref> | ||
Am [[20. Jänner]] [[2005]] wurde ihm von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] der [[Ring der Stadt Salzburg]] verliehen. | Am [[20. Jänner]] [[2005]] wurde ihm von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] der [[Ring der Stadt Salzburg]] verliehen. | ||