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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Große Festspielhaus wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt. Die Arbeiten begannen im Jahre 1956 mit dem Abtragen von rund 55.000 qm [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen.  
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Das ''Große Festspielhaus'' wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt. Die Arbeiten begannen im Jahre [[1956]] mit dem Abtragen von rund 55.000 qm [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen.  
    
Das Festspielhaus bietet für 2.3000 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 80 Metern und eine Tiefe von 15 Metern auf. 78 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der ''Eiserne Vorhang'' mit 38 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 24 mal drei Metern, eine dreiteilige Simulatanbühne sind Meisterwerke moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen Schilling  (15,3 Mio Euro).
 
Das Festspielhaus bietet für 2.3000 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 80 Metern und eine Tiefe von 15 Metern auf. 78 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der ''Eiserne Vorhang'' mit 38 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 24 mal drei Metern, eine dreiteilige Simulatanbühne sind Meisterwerke moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen Schilling  (15,3 Mio Euro).
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Am [[24. August]] [[1953]] informierte [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]] ([[ÖVP]]) das [[Salzburger Festspielkuratorium|Festspielkuratorium]] über die von Clemens Holzmeister ausgearbeiteten Pläne für eine großzügige Neugestaltung des Festspielhauses. Die bisherige Heimstatt des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] an der [[Hofstallgasse ]] sollte zu einer modernen Großbühne für 2300 Zuschauer ausgebaut werden. Man hoffte, mit 30 Millionen Schilling für das Festspielhaus und zusätzlichen sechs Millionen Schilling für die Umsiedlung des Hauses der Natur das Auslangen zu finden.
 
Am [[24. August]] [[1953]] informierte [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]] ([[ÖVP]]) das [[Salzburger Festspielkuratorium|Festspielkuratorium]] über die von Clemens Holzmeister ausgearbeiteten Pläne für eine großzügige Neugestaltung des Festspielhauses. Die bisherige Heimstatt des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] an der [[Hofstallgasse ]] sollte zu einer modernen Großbühne für 2300 Zuschauer ausgebaut werden. Man hoffte, mit 30 Millionen Schilling für das Festspielhaus und zusätzlichen sechs Millionen Schilling für die Umsiedlung des Hauses der Natur das Auslangen zu finden.
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Holzmeister-Projekt fix. Am [[24. August]] [[1955]] erkälrte Festspielpräsident [[Heinrich Puthon]], dass für ein neues Festspielhaus nur die Planung von Architekt Clemens Holzmeister mit dem Standort an der Hofstallgasse in Frage komme. Holzmeister erläuterte sein Projekt und sprach sich für die Unterbringung von Haus der Natur und Museum C. A. im Komplex des baufälligen Ursulinenklosters aus, wo ein echtes Museumsviertel entstehen könnte. Das Ingenieurbüro Mühlberg legte in Ergänzung des Holzmeister-Projektes für das Festspielhaus eine Studie über den Bau eines 250 Meter langen Tunnels vom neuen Festspielhaus zu einem Parkplatz zwischen Bürgermeisterloch und Brunnhausgasse vor.
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Holzmeister-Projekt fix. Am [[24. August]] [[1955]] erklärte Festspielpräsident [[Heinrich Puthon]], dass für ein neues Festspielhaus nur die Planung von Architekt Clemens Holzmeister mit dem Standort an der Hofstallgasse in Frage komme. Holzmeister erläuterte sein Projekt und sprach sich für die Unterbringung von Haus der Natur und [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] im Komplex des baufälligen [[Ursulinenkloster]]s aus, wo ein echtes Museumsviertel entstehen könnte. Das Ingenieurbüro Mühlberg legte in Ergänzung des Holzmeister-Projektes für das Festspielhaus eine Studie über den Bau eines 250 Meter langen Tunnels vom neuen Festspielhaus zu einem Parkplatz zwischen [[Bürgermeisterloch]] und [[Brunnhausgasse]] vor.
    
Das Große Festspielhaus wurde dann am [[26. Juli]] [[1960]] mit [[Richard Strauss]]' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.
 
Das Große Festspielhaus wurde dann am [[26. Juli]] [[1960]] mit [[Richard Strauss]]' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.