Schwarzenberghütte: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(ergänzt)
Zeile 5: Zeile 5:
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Schwarzenberghütte wurde 1882 von der Wiener Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins errichtet und nach dem ehemaligen Salzburger Erzbischof und Alpinisten Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] benannt.
+
Die Schwarzenberghütte wurde [[1882]] von der Wiener Sektion Austria des Oesterreichischen Alpenvereins errichtet und nach dem ehemaligen Salzburger (Fürst)[[Erzbischof]] und Alpinisten Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] benannt.
Nach witterungsbedingter Zerstörung wurde sie ab 1895 von der Sektion Mainz des Deutschen Alpenvereins als (alte) '''Mainzer Hütte''' neu errichtet und im August [[1897]] eingeweiht. Nach erneuter Zerstörung im Jahr 1904 wird die (neue) ''Mainzer Hütte'' neu errichtet und 1908 mit 22 Betten und 10 Matratzenlagern eröffnet. 1944 wurde sie an den Österreichischen Gebirgsverein in Wien verkauft, der die zusehends verfallene Hütte ab 1983 als ''Schwarzenberghütte'' am ursprünglichen Platz neu errichtete. Die Einweihung erfolgte am [[7. September]] [[1986]].
+
 
 +
Nach zweimaliger<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=18990716&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 16. Juli 1899, Seite 9, eine ausführliche Beschreibung der Erreichbarkeit und Ausstattung der Hütte im Jahr 1899</ref> witterungsbedingter Zerstörung wurde sie ab [[1895]] von der Sektion Mainz des Deutschen Alpenvereins als (alte) ''Mainzer Hütte'' neu errichtet und im August [[1897]] eingeweiht. Nach erneuter Zerstörung am [[14.  April]] [[1904]] durch einen [[Lawine]]nabgang<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040416&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 16. April 1904, Seite 9</ref> wird die (neue) ''Mainzer Hütte'' neu errichtet und [[1908]] mit 22 Betten und zehn Matratzenlagern eröffnet. 1944 wurde sie an den Österreichischen Gebirgsverein in Wien verkauft, der die zusehends verfallene Hütte ab [[1983]] als ''Schwarzenberghütte'' am ursprünglichen Platz neu errichtete. Die Einweihung erfolgte am [[7. September]] [[1986]].
 +
 
 +
Im Juli [[1896]] wurde die Hütte von etwa 500 Touristen besucht.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18990220&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], Dillinger's Reisezeitung, Ausgabe vom 20. Februar 1899, Seite 6</ref>
 +
 
 +
[[1900]] wurde die bereits vorhandene Zentralheizung wieder entfernt und durch Ofenheizungen in den einzelnen Räumen ersetzt. Die Zentralheizung hatte den Abzug des Rauches der Küchenfeuerung behindert und so das ganze Haus mit Rauch erfüllt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=19010126&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], (Salzburger)[[Fremden-Zeitung]], Ausgabe vom 26. Jänner 1901, Seite 6</ref>
  
 
== Erreichbarkeit ==
 
== Erreichbarkeit ==
Zeile 23: Zeile 28:
 
{{Homepage|https://www.alpenvereinaktiv.com/de/bewirtschaftete-huette/schwarzenberghuette/6938400/}}
 
{{Homepage|https://www.alpenvereinaktiv.com/de/bewirtschaftete-huette/schwarzenberghuette/6938400/}}
 
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354914%7E360809%7E358831%7E358349%7E%40356775%7C359658%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]
 
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354914%7E360809%7E358831%7E358349%7E%40356775%7C359658%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]
 
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
Zeile 31: Zeile 35:
 
* [http://www.bergfex.at/sommer/fusch-an-der-grossglocknerstrasse/ www.bergfex.at]  
 
* [http://www.bergfex.at/sommer/fusch-an-der-grossglocknerstrasse/ www.bergfex.at]  
 
* [https://www.alpenverein.at/schwarzenberghuette/ www.alpenverein.at]
 
* [https://www.alpenverein.at/schwarzenberghuette/ www.alpenverein.at]
 +
 +
== Fußnoten ==
 +
<references/>
  
 
[[Kategorie:Tourismus]]
 
[[Kategorie:Tourismus]]

Version vom 27. Januar 2018, 11:17 Uhr

Schwarzenberghuette2012

Die Schwarzenberghütte ist eine Hütte des Alpenvereins in den Hohen Tauern.

Allgemeines

Die bewirtschaftete Hütte hat Übernachtungsmöglichkeiten (Lager) für 30 Personen und befindet sich westlich über dem Talboden des Ferleitentals in der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße auf 2 267 m ü. A.. Sie ist im Besitz des Wiener Alpenvereins Gebirgsverein.

Geschichte

Die Schwarzenberghütte wurde 1882 von der Wiener Sektion Austria des Oesterreichischen Alpenvereins errichtet und nach dem ehemaligen Salzburger (Fürst)Erzbischof und Alpinisten Kardinal Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg benannt.

Nach zweimaliger[1] witterungsbedingter Zerstörung wurde sie ab 1895 von der Sektion Mainz des Deutschen Alpenvereins als (alte) Mainzer Hütte neu errichtet und im August 1897 eingeweiht. Nach erneuter Zerstörung am 14. April 1904 durch einen Lawinenabgang[2] wird die (neue) Mainzer Hütte neu errichtet und 1908 mit 22 Betten und zehn Matratzenlagern eröffnet. 1944 wurde sie an den Österreichischen Gebirgsverein in Wien verkauft, der die zusehends verfallene Hütte ab 1983 als Schwarzenberghütte am ursprünglichen Platz neu errichtete. Die Einweihung erfolgte am 7. September 1986.

Im Juli 1896 wurde die Hütte von etwa 500 Touristen besucht.[3]

1900 wurde die bereits vorhandene Zentralheizung wieder entfernt und durch Ofenheizungen in den einzelnen Räumen ersetzt. Die Zentralheizung hatte den Abzug des Rauches der Küchenfeuerung behindert und so das ganze Haus mit Rauch erfüllt.[4]

Erreichbarkeit

Vom Talboden führt der Mainzer Weg hinauf zur Hütte.

Alpinismus

Von ihr gelangt man auf die Hohe Dock und die Bratschenköpfe.

Kontakt

Hüttenwart ist Leopold Würtl aus 5672 Fusch an der Großglocknerstraße

Telefon: (06 76) 4 90 85 84
E-Mail: schwarzenberghuette@gebirgsverein.at

Die Hütte ist geöffnet von Ende Juni bis Mitte September.

Weblinks

Quellen

  • 125 Jahre Deutscher Alpenverein Sektion Mainz e.V. 1883-2008. Jubiläumsausgabe der Sektionsmitteilungen Nr. 2 vom September 2007.
  • www.bergfex.at
  • www.alpenverein.at

Fußnoten

  1. Quelle ANNO, Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 16. Juli 1899, Seite 9, eine ausführliche Beschreibung der Erreichbarkeit und Ausstattung der Hütte im Jahr 1899
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. April 1904, Seite 9
  3. Quelle ANNO, Dillinger's Reisezeitung, Ausgabe vom 20. Februar 1899, Seite 6
  4. Quelle ANNO, (Salzburger)Fremden-Zeitung, Ausgabe vom 26. Jänner 1901, Seite 6