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== Leben ==
 
== Leben ==
Er kam als zweites Kind des Dr. [[Hermann Vetters]] und der Dr. M. Vetters (geb. Hierath), Professorin für Latein und Geschichte, in Wien zur Welt. Sein Vater, [[Hermann Vetters]]<ref>mehr siehe [https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Hermann_Vetters_(Arch%C3%A4ologe) Wien Wiki]</ref>, war Archäologe, hatte in [[Salzburg]] mit den [[Domgrabungsmuseum|Ausgrabungen am Salzburger Dom]], die er allein durchgeführt hatte, einen neuen Zweig der Archäologie begründet: Die [[Mittelalter]]-Archäologie. Sein Großvater, Hermann Vetters<ref>mehr siehe [https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Hermann_Vetters_(Geologe) Wien-Wiki]</ref> (* 1880; † 1941) war Geologe.
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=== Eltern ===
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Er kam als zweites Kind des Dr. [[Hermann Vetters]] und der Dr. M. Vetters (geb. Hierath), Professorin für Latein und Geschichte, in Wien zur Welt. Sein Vater, [[Hermann Vetters]], war Archäologe, hatte in [[Salzburg]] mit den [[Domgrabungsmuseum|Ausgrabungen am Salzburger Dom]], die er allein durchgeführt hatte, einen neuen Zweig der Archäologie begründet, die [[Mittelalter]]-Archäologie. Sein Großvater, Hermann Vetters<ref>mehr siehe [https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Hermann_Vetters_(Geologe) Wien-Wiki]</ref> (* 1880; † 1941) war Geologe.
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=== Karriere ===
 
Am [[10. Juni]] [[1962]] maturierte Wolfgang Vetters in Wien XVI und inskripierte im selben Jahr an der Universität Wien Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Promotion Jänner 1968 zum Dr. phil. Thema der Dissertation „''Zur Geologie des SW Teils des Wechselgebiets zwischen Rettenegg und Feistritzsattel''.“
 
Am [[10. Juni]] [[1962]] maturierte Wolfgang Vetters in Wien XVI und inskripierte im selben Jahr an der Universität Wien Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Promotion Jänner 1968 zum Dr. phil. Thema der Dissertation „''Zur Geologie des SW Teils des Wechselgebiets zwischen Rettenegg und Feistritzsattel''.“
 
   
 
   
 
Von 1968 bis 1971 war er als Geologe bei der Rohöl Aufsuchungs Ges.m.b.H. in [[Oberösterreich]] tätig. Am [[1. Juni]] [[1971]] wurde er Assistent an der Universität Salzburg, wo er bis zu seiner Pensionierung 2007 blieb.
 
Von 1968 bis 1971 war er als Geologe bei der Rohöl Aufsuchungs Ges.m.b.H. in [[Oberösterreich]] tätig. Am [[1. Juni]] [[1971]] wurde er Assistent an der Universität Salzburg, wo er bis zu seiner Pensionierung 2007 blieb.
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Er beschäftigte sich mit Forschung im Bereich der Kulturgeologie - Beispiele aus Antike und Neuzeit; Kapitel 8, Postscriptum.
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Wolfgang Vetters verknüpfte archäologische Erkenntnisse mit geologischen Fakten (z. B. Gewinnung von altägyptischen Obelisken aufgrund gesteinskundlicher und strukturgeologischer Beobachtungen), er begründete somit eine neue Sparte der Geologie, nämlich der Kulturgeologie.
    
Wolfgang Vetters war Korrespondent der Geologischen Versuchsanstalt.
 
Wolfgang Vetters war Korrespondent der Geologischen Versuchsanstalt.
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== Privat ==
 
== Privat ==
[[1970]] heiratete er in Wien seine Frau Mag.<sup>a</sup> Herlinde. Gemeinsam hatten sie vier Kinder.  
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[[1970]] heiratete er in Wien seine Frau Mag.<sup>a</sup> Herlinde, geboren Rothe. Gemeinsam hatten sie drei Kinder.  
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In seinem gekonnten Wortwitz merkte man seine fundierte humanistische Ausbildung. Stets hatte er Gleichnisse oder Zitate zur Hand. Er besaß die ''Kunst der Reflexion'', oder wie es bei einem echten Wiener heißt, er war ein guter ''Schmähführer''. Wozu es allerdings auch viel Wissen und Intelligenz bedarf, damit dieser Humor auch gut ankommt, führte der Redner aus<ref name="Verabschiedung"></ref>. Neugierde war die Triebfeder seiner Forschungen. Noch zuletzt arbeitete er an einem Forschungsprojekt "Tunnels unter dem [[Festungsberg]] aus der [[Römer]]zeit". Nicht vergessen werden sollte auch seine Liebe zur Kunst, insbesondere zur Musik.
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In seinem gekonnten Wortwitz merkte man seine fundierte humanistische Ausbildung. Stets hatte er Gleichnisse oder Zitate zur Hand. Er besaß die ''Kunst der Reflexion'', oder wie es bei einem echten Wiener heißt, er war ein guter ''Schmähführer''. Wozu es allerdings auch viel Wissen und Intelligenz bedarf, damit dieser Humor auch gut ankommt, führte Dipl.-Ing. [[Wolfgang Saiko]], ein gebürtiger Wiener und Absolvent der Universität für Bodenkultur, bei der Verabschiedung von Dr. Vetters aus. Neugierde war die Triebfeder seiner Forschungen. Noch zuletzt arbeitete er an einem Forschungsprojekt "Tunnels unter dem [[Festungsberg]] aus der [[Römer]]zeit". Nicht vergessen werden sollte auch seine Liebe zur Kunst, insbesondere zur Musik.
    
Seine Verabschiedung fand am [[12. Jänner]] [[2018]] am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt in Wien statt.
 
Seine Verabschiedung fand am [[12. Jänner]] [[2018]] am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt in Wien statt.

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