Salzburger Hoffischerei: Unterschied zwischen den Versionen
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Aus Aufzeichnungen aus der zweiten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s geht hervor, dass sich der jährliche durchschnittliche Fischbedarf auf 95.000 Stück belief. Die [[Tiere]] waren für die Hoftafel bestimmt, an der täglich rund 260 Personen speisten, weiters für Arme, dann erhielten die [[Franziskaner]] sowie andere Mönche und Professoren der [[Universität Salzburg]] ein Kontingent. Auch die [[Bischöfe von Chiemsee]], der [[Domdechant]] und andere [[Domherr]]en hatten Anspruch auf ein bestimmtes Quantum an Saiblingen und Forellen. | Aus Aufzeichnungen aus der zweiten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s geht hervor, dass sich der jährliche durchschnittliche Fischbedarf auf 95.000 Stück belief. Die [[Tiere]] waren für die Hoftafel bestimmt, an der täglich rund 260 Personen speisten, weiters für Arme, dann erhielten die [[Franziskaner]] sowie andere Mönche und Professoren der [[Universität Salzburg]] ein Kontingent. Auch die [[Bischöfe von Chiemsee]], der [[Domdechant]] und andere [[Domherr]]en hatten Anspruch auf ein bestimmtes Quantum an Saiblingen und Forellen. | ||
Aus dem [[Zeller See]] erhielten die [[Pfleger]] von [[Kaprun]] jährlich 1.025 Pfund<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Pfund Wikipedia | Aus dem [[Zeller See]] erhielten die [[Pfleger]] von [[Kaprun]] jährlich 1.025 Pfund<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Pfund Wikipedia. Pfund]</ref> sowie ein Drittel der gefangene Krebse, [[1786]] immerhin 2.765 Stück (allerdings gegen ein Fanggeld). | ||
In den [[Erzstift Salzburg]] erzstiftlichen Seen (Waginger See, [[Fuschlsee]], Hintersee, Tappenkar- und Jägersee) durfte nur mit dem Zugnetz gefischt werden. | In den [[Erzstift Salzburg]] erzstiftlichen Seen (Waginger See, [[Fuschlsee]], Hintersee, Tappenkar- und Jägersee) durfte nur mit dem Zugnetz gefischt werden. | ||