Moosbeere: Unterschied zwischen den Versionen
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Der mit fadenförmigen, verzweigten, im Moos kriechenden Holzstämmchen versehene immergrüne Zwergstrauch weist kleine wechselständige, eiförmig-spitze, an der Unterseite aschgraue Blättchen auf. Seine Blüten sind hellpurpurn, in ihrer Form türkenbundähnlich und nickend. Die roten Beerenfrüchte sind kugelig und langgestielt. | Der mit fadenförmigen, verzweigten, im Moos kriechenden Holzstämmchen versehene immergrüne Zwergstrauch weist kleine wechselständige, eiförmig-spitze, an der Unterseite aschgraue Blättchen auf. Seine Blüten sind hellpurpurn, in ihrer Form türkenbundähnlich und nickend. Die roten Beerenfrüchte sind kugelig und langgestielt. | ||
Moosbeeren blühen je nach Höhenlage in den Monaten Juni bis Juli (selten Mai bis August), die Beeren werden im Spätsommer und im Herbst reif. Sie schmecken süß-sauer und weisen einen , leicht säuerlich-faden Geschmack auf. Sie sind im Frühjahr genießbar, nachdem sie der Frost erweicht hat. Sie kommen in Ebenen wie auch in höheren Lagen fast ausschließlich in [[Moor]]en vor. In Salzburg findet sich die Pflanze nicht selten in den Mooren des Flachgaues, des Tennengaues und Lungaues, zertreut aber auch in einigen Mooren des Pongaues und des Pinzgaues, beispielsweise im [[Kaprun Moor]]. Sie gedeiht aber auch in den grenznahen bayrischen Mooren, so auch im [[Schönramer Filz]]. In den [[Alpen]] trifft man sie in Höhen bis zu 1 300 [[m ü. A.]] an. Die Kleinfrucht-Moosbeere ist eine selte Rote-Liste Art. die bis in die subalpine Stufe hinaus vorkommt. | Moosbeeren blühen je nach Höhenlage in den Monaten Juni bis Juli (selten Mai bis August), die Beeren werden im Spätsommer und im Herbst reif. Sie schmecken süß-sauer und weisen einen, leicht säuerlich-faden Geschmack auf. Sie sind im Frühjahr genießbar, nachdem sie der Frost erweicht hat. Sie kommen in Ebenen wie auch in höheren Lagen fast ausschließlich in [[Moor]]en vor. In Salzburg findet sich die Pflanze nicht selten in den Mooren des Flachgaues, des Tennengaues und Lungaues, zertreut aber auch in einigen Mooren des Pongaues und des Pinzgaues, beispielsweise im [[Kaprun Moor]]. Sie gedeiht aber auch in den grenznahen bayrischen Mooren, so auch im [[Schönramer Filz]]. In den [[Alpen]] trifft man sie in Höhen bis zu 1 300 [[m ü. A.]] an. Die Kleinfrucht-Moosbeere ist eine selte Rote-Liste Art. die bis in die subalpine Stufe hinaus vorkommt. | ||
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