Bergnamen im Gebiet der Hohen Tauern: Unterschied zwischen den Versionen

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==Allgemeines==
==Allgemeines==
Der [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist der größte Nationalpark Österreichs. Er umfasst weite Teile des zentralen [[Alpenhauptkamm]]es der [[Ostalpen]] Österreichs. Seine Ausdehnung beträgt von Ost nach West über 100 km und von Nord nach Süd über 40 km. Insgesamt ist seine Fläche über 1.800 km² groß. Zumindest seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. wurden die [[Alpenübergänge]] begangen, später die [[Alm]]en für die [[Viehwirtschaft]] genutzt, [[Bergbau]] und [[Samer|Saumhandel]] betrieben. Der Alpenraum war wie das gesamte westliche und mediterrane Europa zunächst weder germanisch, noch romanisch, noch slawisch sondern '''nicht'''-indogermansich. Er wurde erst später vom östlichen Mitteleuropa aus indogermanisiert, was durch wiederholte Einwanderungen - zuletzt von keltischen Stämmen -geschah. Dieser vorindogermansichen Schicht gehören einige Namen wie beispielsweise Gemse, Alpe, oder [[Tauern]], das vermutlich ebenfalls dieser Schicht entstammt, an. Dieser Schicht folgt die sog. „alteuropäische“, die viele Gewässernamen geprägt hat, wie z.B. Isel oder Möll. Die meisten Bergnamen sind aber jüngeren Datums und auch sehr schwer zu deuten. Ihre Festlegung durch  Verschriftlichung erfolgte relativ spät und stand mit der wirtschaftlichen Nutzung unserer Berglandschaft für [[Almwirtschaft]], Bergbau oder als Jagdgebiete im Zusammenhang.
Der [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist der größte Nationalpark Österreichs. Er umfasst weite Teile des zentralen [[Alpenhauptkamm]]es der [[Ostalpen]] Österreichs. Seine Ausdehnung beträgt von Ost nach West über 100 km und von Nord nach Süd über 40 km. Insgesamt ist seine Fläche über 1.800 km² groß. Zumindest seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. wurden die [[Alpenübergänge]] begangen, später die [[Alm]]en für die [[Viehwirtschaft]] genutzt, [[Bergbau]] und [[Samer|Saumhandel]] betrieben. Der Alpenraum war wie das gesamte westliche und mediterrane Europa zunächst weder germanisch, noch romanisch, noch slawisch sondern '''nicht'''-indogermansich. Er wurde erst später vom östlichen Mitteleuropa aus indogermanisiert, was durch wiederholte Einwanderungen - zuletzt von keltischen Stämmen -geschah. Dieser vorindogermansichen Schicht gehören einige Namen wie beispielsweise Gemse, Alpe, oder [[Tauern]], das vermutlich ebenfalls dieser Schicht entstammt, an. Dieser Schicht folgt die sog. „alteuropäische“, die viele Gewässernamen geprägt hat, wie z. B. Isel oder Möll. Die meisten Bergnamen sind aber jüngeren Datums und auch sehr schwer zu deuten. Ihre Festlegung durch  Verschriftlichung erfolgte relativ spät und stand mit der wirtschaftlichen Nutzung unserer Berglandschaft für [[Almwirtschaft]], Bergbau oder als Jagdgebiete im Zusammenhang.


==Bergnamenforschung==
==Bergnamenforschung==