Karl I. von Friesach: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Karl war zunächst Pfarrer in Malta (Kärnten), danach wurde er [[1213]] Salzburger [[Vizedom]] in [[Friesach]], [[1214]] wurde er zum Propst von Maria Saal und 1217 zum Propst von St. Bartolomäus in Friesach ernannt. | + | == Leben == |
| + | Karl war zunächst Pfarrer in Malta ([[Kärnten]]), danach wurde er [[1213]] Salzburger [[Vizedom]] in [[Friesach]], [[1214]] wurde er zum Propst von Maria Saal und 1217 zum Propst von St. Bartolomäus in Friesach ernannt. | ||
| − | [[1217]] schickte ihn der Salzburger [[Eberhard II. von Regensberg| | + | [[1217]] schickte ihn der Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard von Regensberg]] nach Rom um die päpstliche Zustimmung zur Gründung des Salzburger Eigenbistums Seckau einzuholen. [[1218]] wurde die Bistumsgründung vom Papst erlaubt und vom Kaiser bestätigt. Karl wurde zum ersten Bischof ernannt. Die Stiftskirche des Augustinerchorherrenstiftes Seckau wurde zur Kathedrale ernannt und das Chorherrnstift zum Domkapitel. Der Sitz des Bischofs lag auf der Festung Leibnitz außerhalb des Diözesangebietes. |
Karl war dort aber selten anzutreffen, da er sich als Berater des Erzbischofs die meiste Zeit in Salzburg aufhielt. Dadurch erhielt er auch verschiedene Privilegien für seine Diözese. Wirtschaftliche und politische Aktivitäten sind nur wenige überliefert. Im Jahr [[1230]] begleitete er den Salzburger Erzbischof nach Italien, um den Frieden von Ceprano zwischen der römischen Kirche und Kaiser Friedrich II. abzuschließen. Am 13. Dezember 1230 starb der Bischof und wurde im Dom bestattet. | Karl war dort aber selten anzutreffen, da er sich als Berater des Erzbischofs die meiste Zeit in Salzburg aufhielt. Dadurch erhielt er auch verschiedene Privilegien für seine Diözese. Wirtschaftliche und politische Aktivitäten sind nur wenige überliefert. Im Jahr [[1230]] begleitete er den Salzburger Erzbischof nach Italien, um den Frieden von Ceprano zwischen der römischen Kirche und Kaiser Friedrich II. abzuschließen. Am 13. Dezember 1230 starb der Bischof und wurde im Dom bestattet. | ||
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Version vom 20. November 2017, 21:42 Uhr
Karl I. von Friesach († 13. Dezember 1230) war erster Bischof von Seckau.
Leben
Karl war zunächst Pfarrer in Malta (Kärnten), danach wurde er 1213 Salzburger Vizedom in Friesach, 1214 wurde er zum Propst von Maria Saal und 1217 zum Propst von St. Bartolomäus in Friesach ernannt.
1217 schickte ihn der Salzburger Erzbischof Eberhard von Regensberg nach Rom um die päpstliche Zustimmung zur Gründung des Salzburger Eigenbistums Seckau einzuholen. 1218 wurde die Bistumsgründung vom Papst erlaubt und vom Kaiser bestätigt. Karl wurde zum ersten Bischof ernannt. Die Stiftskirche des Augustinerchorherrenstiftes Seckau wurde zur Kathedrale ernannt und das Chorherrnstift zum Domkapitel. Der Sitz des Bischofs lag auf der Festung Leibnitz außerhalb des Diözesangebietes.
Karl war dort aber selten anzutreffen, da er sich als Berater des Erzbischofs die meiste Zeit in Salzburg aufhielt. Dadurch erhielt er auch verschiedene Privilegien für seine Diözese. Wirtschaftliche und politische Aktivitäten sind nur wenige überliefert. Im Jahr 1230 begleitete er den Salzburger Erzbischof nach Italien, um den Frieden von Ceprano zwischen der römischen Kirche und Kaiser Friedrich II. abzuschließen. Am 13. Dezember 1230 starb der Bischof und wurde im Dom bestattet.
Quelle
- de. wikipedia.org
| Vorgänger |
Bischof von Seckau 1218 bis 1230 |
Nachfolger |