Großgmain: Unterschied zwischen den Versionen

T schaible (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 14: Zeile 14:
| Höhe: ||520 [[m ü. A.]]
| Höhe: ||520 [[m ü. A.]]
|- bgcolor="#ffffff"
|- bgcolor="#ffffff"
| Einwohner: ||2&nbsp;585   ''<small>(1. Jänner 2016)</small>''
| Einwohner: ||2&nbsp;577   ''<small>(1. Jänner 2017)</small>''
|- bgcolor="#ffffff"
|- bgcolor="#ffffff"
| Postleitzahl(en): ||5084
| Postleitzahl(en): ||5084
Zeile 21: Zeile 21:
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
| Gemeindekennziffer: ||50 315
| Gemeindekennziffer: ||50 315
<!-- unzutreffende Zeile beim Punkt Gliederung loeschen -->
|- bgcolor="#ffffff"
|- bgcolor="#ffffff"
| Gliederung Gemeindegebiet: || 2 Katastralgemeinden
| Gliederung Gemeindegebiet: || 2 Katastralgemeinden
<!-- unzutreffende Zeilen beim Punkt Adresse loeschen -->
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
| Gemeindeamt: ||5084 Großgmain <br />Salzburger Straße 220
| Gemeindeamt: ||5084 Großgmain <br />Salzburger Straße 220
Zeile 98: Zeile 96:
<!-- === Klima === -->
<!-- === Klima === -->
==Geschichte==</noinclude>
==Geschichte==</noinclude>
Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem Baiernherzog [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.


Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Ruine Salzbüchsl|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige Erzstift Salzburg endgültig zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt wurde.  
Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Ruine Salzbüchsl|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige Erzstift Salzburg endgültig zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt wurde.  


Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben.  
Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben.  
Zeile 108: Zeile 106:
Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].
Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].


[[1731]] wurde die gotische Kirche [[Barock|barockisiert]] und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
[[1731]] wurde die gotische Kirche [[barock]]isiert und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
<!--==Wirtschaft==-->
<!--==Wirtschaft==-->
<!--==Verkehr==-->
<!--==Verkehr==-->
Zeile 129: Zeile 127:
<!-- === Naturdenkmäler === -->
<!-- === Naturdenkmäler === -->
<!-- === Sport === -->
<!-- === Sport === -->
==Vereine==  
==Vereine==  
* [[SSC Großgmain|Schi- und Sportclub Großgmain]]
* [[SSC Großgmain|Schi- und Sportclub Großgmain]]
Zeile 157: Zeile 154:
=== Bürgermeister ===
=== Bürgermeister ===
: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Großgmain]]''
: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Großgmain]]''
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===
==== Ehrenbürger ==== 
: ''Hauptartikel: [[Ehrenbürger der Gemeinde Großgmain]]''


==Wappen==
==Wappen==
Zeile 166: Zeile 167:
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
== Persönlichkeiten ==
== Persönlichkeiten ==
Burgschauspieler [[Josef Meinrad]] lebte bis zu seinem Tod in Großgmain, auf dessen Friedhof er auch begraben liegt.
Burgschauspieler [[Josef Meinrad]] lebte bis zu seinem Tod in Großgmain, auf dessen Friedhof er auch begraben liegt. Ebenso lebte [[Wolf von Schilgen]] mit seiner Frau [[Eva von Schilgen|Eva]] in Großgmain.
=== Ehrenbürger === 
: ''Hauptartikel: [[Ehrenbürger der Gemeinde Großgmain]]''


=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===
Zeile 194: Zeile 193:
Datei:Hotel Vötterl in Großgmain.jpg|Hotel Vötterl in Großgmain
Datei:Hotel Vötterl in Großgmain.jpg|Hotel Vötterl in Großgmain
</gallery>
</gallery>
 
=== weitere Bilder ===
{{Bildkat}}
{{commonscat}}
== Quellen ==
== Quellen ==
* Website der Gemeinde Großgmain
{{homepage|http://www.grossgmain.salzburg.at}}
* Statistik Austria
{{Quelle Gemeindeartikel}}
* Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Nikolaus Pfeiffer|Pfeiffer, Nikolaus]]: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
* ''Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 174'', [[Verlag St. Peter]], 1990
* ''Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 174'', [[Verlag St. Peter]], 1990


==Weblinks==
==Weblinks==
* [http://www.grossgmain.salzburg.at/ Homepage der Gemeinde]
{{homepage|http://www.grossgmain.salzburg.at}}
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50315&gemnam=Gro%DFgmain Statistische Daten]
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50315&gemnam=Gro%DFgmain Statistische Daten]
{{Nachrichten|grossgmain}}
{{Nachrichten|grossgmain}}