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Dann wurde Beckenschlager am [[22. März]] [[1477]] Koadjutor für Bischof Leo von Spaur in Wien, ab [[1480]] auch Administrator der Erzdiözese Wien. Doch als ihm der Erzbischofstitel von Salzburg angeboten wurde, verzichtete er auf dieses Amt. Am [[14. Jänner]] [[1482]] wurde er als ''Johann III.'' zunächst Administrator des nur nominell regierenden Erzbischofs von Salzburg und [[1487]] Erzbischof.
 
Dann wurde Beckenschlager am [[22. März]] [[1477]] Koadjutor für Bischof Leo von Spaur in Wien, ab [[1480]] auch Administrator der Erzdiözese Wien. Doch als ihm der Erzbischofstitel von Salzburg angeboten wurde, verzichtete er auf dieses Amt. Am [[14. Jänner]] [[1482]] wurde er als ''Johann III.'' zunächst Administrator des nur nominell regierenden Erzbischofs von Salzburg und [[1487]] Erzbischof.
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Da sich Johann gerne als weltlicher Kriegsherr sah, zeigte er sich gerne in voller Rüstung, mit der auch tatsächlich mit ins Feld. Er soll über eine außerordentliche körperliche Stärke verfügt und leibliche Genüsse bevorzugt haben (so benutzte er häufig den Geheimgang seines Vorgängers zu seinen Konkubinen). So war Beckenschlager bei der Bevölkerung nicht sehr beliebt, die ihm wesentliche Mitschuld an vielen Kriegshandlungen und dem damit verbundenen Elend gab.   
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Da sich Johann gerne als weltlicher Kriegsherr sah, zeigte er sich gerne in voller Rüstung, mit der auch tatsächlich mit ins Feld. Er soll über eine außerordentliche körperliche Stärke verfügt und leibliche Genüsse bevorzugt haben. (So benutzte er häufig den Geheimgang seines Vorgängers zu seinen Konkubinen). Daher war Beckenschlager bei der Bevölkerung nicht sehr beliebt, die ihm wesentliche Mitschuld an vielen Kriegshandlungen und dem damit verbundenen Elend gab.   
    
Den größten Teil seiner Regierungszeit war Johann III. Beckenschlager als Diplomat von Kaiser Friedrich III. im Ausland tätig. Schon vor seiner Ernennung zum Salzburger Erzbischof hatte der Kaiser den Erzbischof [[1483]] zum Statthalter der [[Steiermark]] ernannt, dem folgte am [[21. Juni]] [[1486]] die Ernennung durch den Kaiser zum Statthalter von [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich, [[Kärnten]], der Krain (heute Slowenien), Istrien  und dem Karst (beides heute Slowenien und Kroatien).  
 
Den größten Teil seiner Regierungszeit war Johann III. Beckenschlager als Diplomat von Kaiser Friedrich III. im Ausland tätig. Schon vor seiner Ernennung zum Salzburger Erzbischof hatte der Kaiser den Erzbischof [[1483]] zum Statthalter der [[Steiermark]] ernannt, dem folgte am [[21. Juni]] [[1486]] die Ernennung durch den Kaiser zum Statthalter von [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich, [[Kärnten]], der Krain (heute Slowenien), Istrien  und dem Karst (beides heute Slowenien und Kroatien).  
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