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Die '''{{PAGENAME}}''' ist der orographisch am rechten Ufer der [[Salzach]] gelegene historische Siedlungskern der [[Stadt Salzburg]], auch "rechte Altstadt" genannt. Die rechte Altstadt gehört auch zum [[Weltkulturerbe]] der Stadt Salzburg.  
 
Die '''{{PAGENAME}}''' ist der orographisch am rechten Ufer der [[Salzach]] gelegene historische Siedlungskern der [[Stadt Salzburg]], auch "rechte Altstadt" genannt. Die rechte Altstadt gehört auch zum [[Weltkulturerbe]] der Stadt Salzburg.  
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== Beschreibung ==
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== Lage ==
 
Die Grenze der rechtsseitigen Altstadt verläuft von Nordwesten beginnend beim [[Müllnersteg]], südlich des [[Kurgarten]]s bis zur [[Rainerstraße]], diese entlang bis zur [[Paris-Lodron-Straße]], der sie bis zur [[Wolf-Dietrich-Straße]] folgt und dieser bis zur Ecke [[Schallmooser Hauptstraße]] - [[Linzer Gasse]]. Die Felswände des [[Kapuzinerberg]]es entlang der Linzer Gasse sind dann die Grenze bis zum [[Platzl]]. Von diesem verläuft die Grenze wiederum am Fels des Kapuzinerberges hinter den bergseitig gelegenen Häusern entlang der [[Steingasse]], dem [[Innerer Stein|Inneren]] und dem [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]], der [[Arenbergstraße]] und [[Blumensteinstraße]] entlang, wo sich die Grenze nach Süden wendet. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich das [[Schloss Arenberg]], [[Schloss Elsenheim]] und die [[Villa Blumenstein]]. Nicht dazu gehören das [[Schloss Fürberg]], das dem Kapuzinerberg zugerechnet wird sowie der [[Bürglstein]].
 
Die Grenze der rechtsseitigen Altstadt verläuft von Nordwesten beginnend beim [[Müllnersteg]], südlich des [[Kurgarten]]s bis zur [[Rainerstraße]], diese entlang bis zur [[Paris-Lodron-Straße]], der sie bis zur [[Wolf-Dietrich-Straße]] folgt und dieser bis zur Ecke [[Schallmooser Hauptstraße]] - [[Linzer Gasse]]. Die Felswände des [[Kapuzinerberg]]es entlang der Linzer Gasse sind dann die Grenze bis zum [[Platzl]]. Von diesem verläuft die Grenze wiederum am Fels des Kapuzinerberges hinter den bergseitig gelegenen Häusern entlang der [[Steingasse]], dem [[Innerer Stein|Inneren]] und dem [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]], der [[Arenbergstraße]] und [[Blumensteinstraße]] entlang, wo sich die Grenze nach Süden wendet. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich das [[Schloss Arenberg]], [[Schloss Elsenheim]] und die [[Villa Blumenstein]]. Nicht dazu gehören das [[Schloss Fürberg]], das dem Kapuzinerberg zugerechnet wird sowie der [[Bürglstein]].
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Das [[Schloss Mirabell]] lag zwar bereits außerhalb der [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]], wird aber als innerhalb der [[Zone 1 des Altstadtschutzgebietes]] liegend gezählt.
 
Das [[Schloss Mirabell]] lag zwar bereits außerhalb der [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]], wird aber als innerhalb der [[Zone 1 des Altstadtschutzgebietes]] liegend gezählt.
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== Die rechte Altstadt==
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== Rechte Altstadt==
 
Die Steingasse war schon im [[Mittelalter]] die wichtigste Einfahrtsstraße für Salzburg vom Süden kommend. Dieser alte Siedlungsraum ist heute auch als Wirtschaftsstandort wichtig. Viele Geschäfte des Detailhandels haben vor allem in der Linzer Gasse ihre Niederlassung.  
 
Die Steingasse war schon im [[Mittelalter]] die wichtigste Einfahrtsstraße für Salzburg vom Süden kommend. Dieser alte Siedlungsraum ist heute auch als Wirtschaftsstandort wichtig. Viele Geschäfte des Detailhandels haben vor allem in der Linzer Gasse ihre Niederlassung.  
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Gleich daneben liegt das vom gleichen Architekten geplante Gebäude für den [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal des Mozarteums]]. Diese Gebäude grenzen mit ihrer Rückseite an den [[Mirabellgarten]]. An der gegenüber liegenden Seite dieses Gartens, gegen die [[Rainerstraße]], befand sich das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]], das nach Umbau heute die [[Universität Mozarteum]] für  Musik und darstellenden Kunst beherbergt.   
 
Gleich daneben liegt das vom gleichen Architekten geplante Gebäude für den [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal des Mozarteums]]. Diese Gebäude grenzen mit ihrer Rückseite an den [[Mirabellgarten]]. An der gegenüber liegenden Seite dieses Gartens, gegen die [[Rainerstraße]], befand sich das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]], das nach Umbau heute die [[Universität Mozarteum]] für  Musik und darstellenden Kunst beherbergt.   
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== Die Kirchen der rechten Altstadt ==
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== Kirchen der rechten Altstadt ==
 
=== St.-Sebastian-Kirche ===
 
=== St.-Sebastian-Kirche ===
 
: ''Hauptartikel: [[St.-Sebastian-Kirche]]''
 
: ''Hauptartikel: [[St.-Sebastian-Kirche]]''
    
Die erste Kirche wurde hier von [[1505]] bis [[1512]] als gotische Kirche erbaut. Die St.-Sebastian-Kirche ist heute ein spätbarocker Saalbau, die [[1749]] - [[1753]] entstand und vermutlich nach Plänen von [[Kassian Singer]] errichtet ist. Geweiht wurde die Kirche [[1754]]. Die an die Kirche angebaute ältere Kapelle, die dem Heiligen Philippus Neri geweiht ist, stammt aus dem Jahr [[1684]].
 
Die erste Kirche wurde hier von [[1505]] bis [[1512]] als gotische Kirche erbaut. Die St.-Sebastian-Kirche ist heute ein spätbarocker Saalbau, die [[1749]] - [[1753]] entstand und vermutlich nach Plänen von [[Kassian Singer]] errichtet ist. Geweiht wurde die Kirche [[1754]]. Die an die Kirche angebaute ältere Kapelle, die dem Heiligen Philippus Neri geweiht ist, stammt aus dem Jahr [[1684]].
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=== Imbergkirche „der beiden heiligen Johannes auf dem Berge" ===
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: ''Hauptartikel: [[St. Johannes am Imberg]]''
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Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern romanisch und erstmals [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der Kapuziner genutzt. [[1681]] wurde die Kirche unter Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] barockisiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die Kirche war einst auch als Wallfahrtskirche und als Bruderschaftskirche von Bedeutung.
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Die in den letzten 15 Jahren (Stand 2007) vorgenommenen umfangreichen Restaurierungen der Kirche haben zu einer Wiederentdeckung der innen schmucken Kirche geführt. Diese Renovierungen sind vor allem dem [[Johannes Neuhardt|Prälaten Dr. Johannes Neuhardt]] zu verdanken.
    
=== Dreifaltigkeitskirche ===
 
=== Dreifaltigkeitskirche ===
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Das angeschlossene Priesterhaus ist um zwei symmetrische Höfe herum angeordnet. Im nördlichen Innenhof ist der von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffene mittige Brunnen mit dem Heiligen Petrus ([[1741]]) erwähnenswert. Der mittige Brunnen im südlichen Kolleghof stammt von [[1857]].
 
Das angeschlossene Priesterhaus ist um zwei symmetrische Höfe herum angeordnet. Im nördlichen Innenhof ist der von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffene mittige Brunnen mit dem Heiligen Petrus ([[1741]]) erwähnenswert. Der mittige Brunnen im südlichen Kolleghof stammt von [[1857]].
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=== Imbergkirche „der beiden heiligen Johannes auf dem Berge" ===
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: ''Hauptartikel: [[St. Johannes am Imberg]]''
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Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern romanisch und erstmals [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der Kapuziner genutzt. [[1681]] wurde die Kirche unter Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] barockisiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die Kirche war einst auch als Wallfahrtskirche und als Bruderschaftskirche von Bedeutung.
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Die in den letzten 15 Jahren (Stand 2007) vorgenommenen umfangreichen Restaurierungen der Kirche haben zu einer Wiederentdeckung der innen schmucken Kirche geführt. Diese Renovierungen sind vor allem dem [[Johannes Neuhardt|Prälaten Dr. Johannes Neuhardt]] zu verdanken.
      
=== Evangelische Christuskirche ===
 
=== Evangelische Christuskirche ===
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== Sehenswerte historische Profanbauten ==
 
== Sehenswerte historische Profanbauten ==
=== Das alte Borromäum ===
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=== Altes Borromäum ===
 
: ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast|Altes Borromäum]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast|Altes Borromäum]]''
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== Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze ==
 
== Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze ==
=== Mirabellplatz ===
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=== Linzer Gasse ===
: ''Hauptartikel: [[Mirabellplatz]]''
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Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den [[Stadttore in  Salzburg|Stadttoren]] und somit nicht verbaut. Erst im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell. Gegenüber dem Schloss wurde dann [[1892]] bis [[1898]] die neue [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] erbaut (die alte befand sich am  [[Platzl]]. Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schrannenmarkt|Schranne]].
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==== Die Linzer Gasse ====
   
: ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]]
 
: ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]]
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Vor dem [[Inneres Ostertor|inneren Linzertor]] (früher auch ''inneres Ostertor'' oder Sebastianstor), dem inneren Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse, stand bis [[1599]] der [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Galgen]], weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß.
 
Vor dem [[Inneres Ostertor|inneren Linzertor]] (früher auch ''inneres Ostertor'' oder Sebastianstor), dem inneren Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse, stand bis [[1599]] der [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Galgen]], weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß.
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==== Das Platzl ====
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=== Steingasse ===
: ''Hauptartikel: [[Platzl]]''
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Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf an der [[Salzach]]. Dazu ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der rechten Altstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von  der [[Dreifaltigkeitsgasse]] und der Linzer Gasse zum Platzl zu verbessern.
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Im Haus Platzl Nr. 3 hatte [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541|1541]]).
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==== Die Steingasse ====
   
:  ''Hauptartikel: [[Steingasse]]''
 
:  ''Hauptartikel: [[Steingasse]]''
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Bekannt war an der Steingasse das alte [[Engelwirt]]shaus, das "''enthalb der Bruggen''" war und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich auch die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] an dieser Stelle, bis Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Stadtbrücke [[1598]] an den heutigen Standort verlegte.
 
Bekannt war an der Steingasse das alte [[Engelwirt]]shaus, das "''enthalb der Bruggen''" war und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich auch die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] an dieser Stelle, bis Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Stadtbrücke [[1598]] an den heutigen Standort verlegte.
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===Weitere Plätze und Gassen===
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=== Platzl ===
====Makartplatz====
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: ''Hauptartikel: [[Platzl]]''
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Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf an der [[Salzach]]. Dazu ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der rechten Altstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von  der [[Dreifaltigkeitsgasse]] und der Linzer Gasse zum Platzl zu verbessern.
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Im Haus Platzl Nr. 3 hatte [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541|1541]]).
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=== Makartplatz ===
 
: ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]''
 
''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes.
 
''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes.
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=== Mirabellplatz ===
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: ''Hauptartikel: [[Mirabellplatz]]''
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Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den [[Stadttore in  Salzburg|Stadttoren]] und somit nicht verbaut. Erst im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell. Gegenüber dem Schloss wurde dann [[1892]] bis [[1898]] die neue [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] erbaut (die alte befand sich am  [[Platzl]]. Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schrannenmarkt|Schranne]].
    
== Historische Gärten und Friedhöfe==
 
== Historische Gärten und Friedhöfe==
=== Der Mirabellgarten ===  
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=== Mirabellgarten ===  
 
: ''Hauptartikel: [[Mirabellgarten]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Mirabellgarten]]''
 
[[Datei:Neustadt-Mirabellgarten-Pegasus.jpg|thumb|Pegasus im Mirabellgarten]]
 
[[Datei:Neustadt-Mirabellgarten-Pegasus.jpg|thumb|Pegasus im Mirabellgarten]]
 
Der  Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die [[barock]]e  Gartenanlage wurde von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Die  [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte [[Heckentheater]] mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf  der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für  kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet. Die  [[Wasserbastei]]  ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des  einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels.  Der  historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19.  Jahrhundert]] zerstört.  
 
Der  Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die [[barock]]e  Gartenanlage wurde von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Die  [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte [[Heckentheater]] mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf  der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für  kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet. Die  [[Wasserbastei]]  ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des  einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels.  Der  historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19.  Jahrhundert]] zerstört.  
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=== Der Sebastiansfriedhof ===
+
=== Sebastiansfriedhof ===
 
: ''Hauptartikel: [[Sebastiansfriedhof]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Sebastiansfriedhof]]''
 
Der  Sebastianfriedhof wurde nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der [[St.-Sebastian-Kirche]] errichtet. Im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] führte der italienische Baumeister [[Andrea Bertoleto]] von [[1600]] bis [[1605]] den Bau aus. Schon vorher befand sich hier ein kleiner Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der gotischen Sebastianskirche, noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>.   
 
Der  Sebastianfriedhof wurde nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der [[St.-Sebastian-Kirche]] errichtet. Im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] führte der italienische Baumeister [[Andrea Bertoleto]] von [[1600]] bis [[1605]] den Bau aus. Schon vorher befand sich hier ein kleiner Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der gotischen Sebastianskirche, noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>.   
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Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. Als  der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam.  
 
Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. Als  der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam.  
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=== Das Kapuzinerkloster ===
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=== Kapuzinerkloster ===
 
: ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]''
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== Bilder ==
 
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* Salzburgwiki [[Altstadt]]
 
* Salzburgwiki [[Altstadt]]
 
* Plan von Dr. Medicus
 
* Plan von Dr. Medicus