Karl Heinrich Waggerl: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Dichter '''Karl Heinrich Waggerl''' kam am [[10. Dezember]] [[1897]] in [[Bad Gastein]] zur Welt und starb am [[4. November]] [[1973]] in [[Schwarzach]] an den Folgen eines Autounfalls.
'''Karl Heinrich Waggerl''' (* [[10. Dezember]] [[1897]] in [[Bad Gastein]], [[4. November]] [[1973]] in [[Schwarzach]]) war ein Dichter. Er starb an den Folgen eines Autounfalles.


==Leben==
==Leben==
====Jugend====
====Jugend====
Die Familie seines Vaters, Johann Waggerl, Zimmermeister in Bad Gastein, kam im [[18. Jahrhundert]] aus dem ''katholischen Schwaben'', seine Mutter, geborene Margarethe Zehentner, stammte aus [[Mittersill]]. Er wächst in einem Haus direkt am Wasserfall auf, das er später, [[1948]] in seiner autobiographischen Erzählung ''Fröhliche Armut'' auch noch näher beschreibt.
Die Familie seines Vaters, Johann Waggerl, Zimmermeister in Bad Gastein, kam im [[18. Jahrhundert]] aus dem ''katholischen Schwaben'', seine Mutter, geborene Margarethe Zehentner, stammte aus [[Mittersill]]. Er wächst in einem Haus direkt am Wasserfall auf, das er später, [[1948]] in seiner autobiographischen Erzählung ''Fröhliche Armut'' auch noch näher beschreibt.


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====Im Ersten Weltkrieg====
====Im Ersten Weltkrieg====
Karl schrieb in dieser Zeit auch lustige Bauernschwänke, die die Familie Waggerl dann an langen Winterabenden vorlas. Dabei lernte Karl auch seine erste große Liebe, Milly Widmann, kennen. Waggerl meldete sich [[1915]] freiwillige zum Militär. Die letzten Kriegsjahre verbrachte Waggerl an der italienischen Front. Dort geriet er am [[30. Juni]] [[1918]] in italienische Gefangenschaft, von der er erst Ende 1919 zurück kehrte.  
Karl schrieb in dieser Zeit auch lustige Bauernschwänke, die die Familie Waggerl dann an langen Winterabenden vorlas. Dabei lernte Karl auch seine erste große Liebe, Milly Widmann, kennen. Waggerl meldete sich [[1915]] freiwillige zum Militär. Die letzten Kriegsjahre verbrachte Waggerl an der italienischen Front. Dort geriet er am [[30. Juni]] [[1918]] in italienische Gefangenschaft, von der er erst Ende 1919 zurück kehrte.  


====Zwischenkriegszeit====
====Zwischenkriegszeit====
Am [[31. August]] [[1920]] heiratete er Edith (Dita) Pitter aus Salzburg und in [[Wagrain]] seßhaft, wo er am [[15. September]] [[1920]] eine Lehrerstelle antrat. Doch schon nach einigen Jahren begann er hauptsächlich als Schriftsteller tätig zu sein. Der Durchbruch gelang ihm dann [[1930]] mit dem Roman ''Brot'', der im renommierten deutschen ''Insel Verlag'' erschien. [[1935]] folgte dann der Roman ''Mütter'', in dem er die beiden Buben Karli und Heini seiner Halbschwester Marie Zehentner (die Mutter brachte zwei ledige Kinder in die Ehe) als Peter und Paul verewigte.
Am [[31. August]] [[1920]] heiratete er Edith (Dita) Pitter aus Salzburg und in [[Wagrain]] seßhaft, wo er am [[15. September]] [[1920]] eine Lehrerstelle antrat. Doch schon nach einigen Jahren begann er hauptsächlich als Schriftsteller tätig zu sein. Der Durchbruch gelang ihm dann [[1930]] mit dem Roman ''Brot'', der im renommierten deutschen ''Insel Verlag'' erschien. [[1935]] folgte dann der Roman ''Mütter'', in dem er die beiden Buben Karli und Heini seiner Halbschwester Marie Zehentner (die Mutter brachte zwei ledige Kinder in die Ehe) als Peter und Paul verewigte.


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==Quellen==
==Quellen==
* Schriftenreihe des Vereins "Freunde der Salzburger Geschichte", Band 23, 1997, Beitrag von Laurenz Krisch ''Der Bad Gasteiner Karl Heinrich Waggerl''
* Schriftenreihe des Vereins "Freunde der Salzburger Geschichte", Band 23, 1997, Beitrag von Laurenz Krisch ''Der Bad Gasteiner Karl Heinrich Waggerl''


==Weblinks==
==Weblinks==
* [http://www.gasteinertal.com/waggerl/ www.gasteinertal.com]
* [http://www.gasteinertal.com/waggerl/ www.gasteinertal.com]
* [http://www.salzburg.gv.at/museum_anzeige?id=67 www.salzburg.gv.at]
* [http://www.salzburg.gv.at/museum_anzeige?id=67 www.salzburg.gv.at]


==Fussnoten==
==Fussnoten==
<div id="1"><sup>1</sup>Zitat aus seinem Buch ''Fröhliche Armut'', Salzburg, 1969
<div id="1"><sup>1</sup>Zitat aus seinem Buch ''Fröhliche Armut'', Salzburg, 1969