Porsche (Geschichte): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Geschichte des Autohauses Porsche in Salzburg''' begann am [[28. Februar]] [[1949]], als die Firma [[Porsche Alpenstraße]] in der [[Alpenstraße]] in [[Salzburg]] mit dem Werkstättenbetrieb begonnen hatte. | Die '''Geschichte des Autohauses Porsche in Salzburg''' begann am [[28. Februar]] [[1949]], als die Firma [[Porsche Alpenstraße]] in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] in [[Salzburg]] mit dem Werkstättenbetrieb begonnen hatte. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lagerte der Firmengründer [[Ferdinand Porsche]] einen Teil seiner Produktion nach [[Gmünd]] in [[Kärnten]] aus. Als [[1948]] Ferdinand Porsche nach 22 Monaten Internierung in Frankreich (die unter mysteriösen Umständen eingefädelt wurde) mit seinem Sohn [[Ferry Porsche|Ferry]] in Gmünd den ersten ''Porsche'' fertigte, war die Geburtsstunde des Sportwagens. | Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lagerte der Firmengründer [[Ferdinand Porsche]] einen Teil seiner Produktion nach [[Gmünd]] in [[Kärnten]] aus. Als [[1948]] Ferdinand Porsche nach 22 Monaten Internierung in [[Frankreich]] (die unter mysteriösen Umständen eingefädelt wurde) mit seinem Sohn [[Ferry Porsche|Ferry]] in Gmünd den ersten ''Porsche'' fertigte, war die Geburtsstunde des Sportwagens. | ||
Am [[15. Juni]] 1948 ließ Porsche den Wagen mit der Konstruktionsnummer 356 beim Amt der | Am [[15. Juni]] 1948 ließ Porsche den Wagen mit der Konstruktionsnummer 356 beim Amt der Kärntner Landesregierung mit dem Kennzeichen K-45.286 zulassen. Dieser erste Porsche war mit einem 1,1-Liter-Mittelmotor ausgestattet, der es auf 35 PS brachte. | ||
Als Teststrecken wurden die [[Katschberg]] | Als Teststrecken wurden die [[Katschberg Straße]], der [[Radstädter Tauernpass]], die Turrach und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] verwendet. | ||
Die Nummer 10 dieses Porsches gewann dann [[1951]] den ersten Klassensieg im ''24 Stunden von Le Mans''-Rennen. 52 Porsche liefen aus dem Werk Gmünd, bevor der Nachschubmangel an Teilen und die Möglichkeit, die Firma flächenmäßig auszuweiten, Porsche veranlassten, seine Firma wieder nach Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland, zu verlegen, wo sie bis zum Zweiten Weltkrieg ja schon als technisches Konstruktionsbüro zu Hause gewesen war. | Die Nummer 10 dieses Porsches gewann dann [[1951]] den ersten Klassensieg im ''24 Stunden von Le Mans''-Rennen. 52 Porsche liefen aus dem Werk Gmünd, bevor der Nachschubmangel an Teilen und die Möglichkeit, die Firma flächenmäßig auszuweiten, Porsche veranlassten, seine Firma wieder nach Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland, zu verlegen, wo sie bis zum Zweiten Weltkrieg ja schon als technisches Konstruktionsbüro zu Hause gewesen war. | ||
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==Verkaufszahlen Österreich== | ==Verkaufszahlen Österreich== | ||
1948 - 2008, in diesen 60 Jahren wurden in Österreich 16 | 1948 - 2008, in diesen 60 Jahren wurden in Österreich 16 650 Porsche ausgeliefert, von denen noch 73 Prozent im Verkehr sein sollen. [[2007]] erreichte Porsche mit 797 verkauften Stück einen Markanteil von 0,27 Prozent, das ist der höchste Wert seit 1949, als Porsche mit 21 Neuzulassungen 0,7 Prozent Anteil bei insgesamt 3 048 Pkw hatte. | ||
====Die Modelle im Detail==== | ====Die Modelle im Detail==== | ||
* 911er: seit 1964: 7 | * 911er: seit 1964: 7 731 Stück, das sind 46 Prozent aller in Österreich zugelassenen Porsche-Modelle | ||
* 924: von 1976 bis 1989: 2 | * 924: von 1976 bis 1989: 2 148 Stück | ||
* 944: von 1982 bis 1992: 1 | * 944: von 1982 bis 1992: 1 505 Stück | ||
* Boxster: seit 1996: 1 | * Boxster: seit 1996: 1 470 Stück | ||
* Cayenne: seit 2002: 1 | * Cayenne: seit 2002: 1 377 Stück | ||
==Quelle== | ==Quelle== | ||