Alois Fischer: Unterschied zwischen den Versionen
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Fischer promovierte [[1824]] an der Universität von Pavia ( | Fischer promovierte [[1824]] an der Universität von Pavia (Lombardo-Venetianisches Königreich, bis 1859 habsburgisch) zum Doktor der Jurisprudenz. Kurz darauf ließ er sich in Salzburg nieder und war hier von [[1828]] bis [[1849]] als k. k. Hof- und Gerichtsadvokat tätig. Als kunstinteressierter Mensch war er [[1844]] maßgeblich an der Gründung des [[Salzburger Kunstverein]]s beteiligt und machte sich auch um die Rettung der Bestände des [[Salzburg Museum|Salzburger Museums]] vor der geplanten Abwanderung nach Linz verdient. | ||
Am [[31. Dezember]] [[1847]] stellte er ein Gesuch um Verleihung des [[Bürgerrecht]]s der Stadt Salzburg, das jedoch aufgrund einer sich gerade in Gang befindlichen Neuregelung der Bürgerrechtsstatuten nicht erledigt wurde. Kurz darauf sollte er [[1848]] als Deputierter der Stadt zum Reichstag nach Wien entsandt werden um Kaiser [[Franz Joseph I.]] die Forderungen Salzburgs zu überbringen. | Am [[31. Dezember]] [[1847]] stellte er ein Gesuch um Verleihung des [[Bürgerrecht]]s der Stadt Salzburg, das jedoch aufgrund einer sich gerade in Gang befindlichen Neuregelung der Bürgerrechtsstatuten nicht erledigt wurde. Kurz darauf sollte er [[1848]] als Deputierter der Stadt zum Reichstag nach Wien entsandt werden um Kaiser [[Franz Joseph I.]] die Forderungen Salzburgs zu überbringen. | ||
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Seiner Ernennung zum Ministerialrat folgte von [[1849]] bis [[1851]] die Funktion als k. k. Statthalter des [[Oberösterreich|Herzogtums Österreich ob der Enns]]. In dieser Position hatte Fischer wesentlichen Anteil an der [[1849]] beschlossenen und [[1850]] erfolgten Erhebung des [[Herzogtum Salzburg|Herzogtums Salzburg]] zum eigenständigen Kronland und der damit einhergehenden Wiedererlangung der provinzialen Selbstständigkeit des Landes, das bis dahin verwaltungsmäßig dem Erzherzogtum Österreich ob der Enns angegliedert war. | Seiner Ernennung zum Ministerialrat folgte von [[1849]] bis [[1851]] die Funktion als k. k. Statthalter des [[Oberösterreich|Herzogtums Österreich ob der Enns]]. In dieser Position hatte Fischer wesentlichen Anteil an der [[1849]] beschlossenen und [[1850]] erfolgten Erhebung des [[Herzogtum Salzburg|Herzogtums Salzburg]] zum eigenständigen Kronland und der damit einhergehenden Wiedererlangung der provinzialen Selbstständigkeit des Landes, das bis dahin verwaltungsmäßig dem Erzherzogtum Österreich ob der Enns angegliedert war. | ||
Trotz diesem für Salzburg so wichtigen Erfolges hatte er persönlich auch mehrere politische Enttäuschungen zu verkraften, die ihn [[1853]] veranlassten, aus dem Staatsdienst auszuscheiden und sich in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck niederzulassen, wo er [[1883]] verstarb. | Trotz diesem für Salzburg so wichtigen Erfolges hatte er persönlich auch mehrere politische Enttäuschungen zu verkraften, die ihn [[1853]] veranlassten, aus dem Staatsdienst auszuscheiden und sich in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck niederzulassen, wo er [[1883]] verstarb. | ||
==Werke== | ==Werke== | ||