Johann Friedrich Pereth: Unterschied zwischen den Versionen

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* ''Szenen aus dem Leben des Hl. Joseph'', 1704, Josephskapelle, [[Franziskanerkirche|Franziskanerkirche Salzburg]]
 
* ''Szenen aus dem Leben des Hl. Joseph'', 1704, Josephskapelle, [[Franziskanerkirche|Franziskanerkirche Salzburg]]
 
* ''Hl. Georg zu Pferd bekämpft den Drachen'', 1704, Hochaltarbild in der  [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg]] in [[Bergheim]]
 
* ''Hl. Georg zu Pferd bekämpft den Drachen'', 1704, Hochaltarbild in der  [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg]] in [[Bergheim]]
* ''Krönung Mariens'', 1704, Aufsatzbild des Hochaltars Dekanatskirche Bergheim
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* ''Krönung Mariens'', 1704, Aufsatzbild des Hochaltars Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg
 
*Büßende Maria Magdalena, 1707, Altarbild [[Katholische Filialkirche hl. Maria Magdalena in Zell am Wallersee]] in [[Seekirchen am Wallersee]] - [[Zell am Wallersee]]
 
*Büßende Maria Magdalena, 1707, Altarbild [[Katholische Filialkirche hl. Maria Magdalena in Zell am Wallersee]] in [[Seekirchen am Wallersee]] - [[Zell am Wallersee]]
 
* Hl. Helena, um 1707/08, Oberbild Filialkirche Seekirchen - Zell am Wallersee
 
* Hl. Helena, um 1707/08, Oberbild Filialkirche Seekirchen - Zell am Wallersee

Version vom 5. März 2017, 09:18 Uhr

Szenen aus dem Leben des Hl. Joseph aus dem Jahr 1704

Johann Friedrich Beretti auch Perret, Pereth Peretti geschrieben (* 16. November 1643 in Salzburg, † 1694 [letztes datiertes Werk] oder 3. Februar 1722 ebenda) war ein Salzburger Figuren- und Landschaftsmaler.

Leben

Johann Friedrich Beretti wurde als ehelicher Sohn des Augsburger Malers Johann Franz Pereth und seiner Frau Christina Müller geboren. Seine Taufe fand am 16. November 1643 im Salzburger Dom statt. Da es früher üblich war, Neugeborene noch am selben Tag der Geburt zu taufen, wird dieses Datum auch als Geburtsdatum angenommen. In der "Seelenbeschreibung in der Erzbischöfflichen Haubt Statt und Pfarr Salzburg" kann man nachlesen, dass Friedrich 1647 mit seinen Eltern im "Tragassen-Viertl", im "Perner Hauß" zum "Frongarten zu" wohnte. Da seine Schwester noch am Tag ihrer Geburt verstarb, wuchs Johann Friedrich als Einzelkind auf.

Leider sind die Zunftbücher der Salzburger Maler aus jener Zeit verschollen, so dass über die Ausbildung Friedrichs nichts bekannt ist. Aufgrund von Ähnlichkeiten in der Mal- und Darstellungsweise vermutet man aber, dass Johann Friedrich bei seinem Vater in die Lehre gegangen ist. Erst 1665 taucht er wieder in den Quellen auf. Im Mai 1674 starb seine Mutter, im Mai 1678 sein Vater. Im Juli stellte er seinen Onkel, den Maler Matthias Müller und den Uhrmacher Christophorus Nidermayr dem Stadtrat als "Schadlosporgen" (Bürgen) vor, um die Verlassenschaft mit der Malerwerkstatt des Vaters antreten zu können.

Der nicht der Zunft angehörende Maler fand seine Auftraggeber vor allem in den Pfarren rund um die Stadt Salzburg, im Rupertiwinkel und in den Gebirgsgauen. Es entwickelte sich eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem großen Barockbildhauer Johann Meinrad Guggenbichler. Nach der neuen Malerordnung von 1688 traten Schwierigkeiten mit den zunftgebundenen Malerkollegen auf, die 1709 zu einer Hofbefreiung Berettis führten. Von der schwierigen Situation der Künstler zu Beginn des 18. Jahrhunderts war auch der einst vielbeschäftigte und geschätzte "Khunstmahler" Johann Friedrich Beretti am Ende seines Lebens betroffen.

Der unverheiratete, kinderlose Maler erhielt von Stadt und Land Salzburg "Gnadengeld" und starb, ohne Vermögen zu hinterlassen, am 3. Februar 1722 in Salzburg. Hinsichtlich seines Sterbedatum gibt es die Vermutung, wenn John. Friedr. P. I. und der II. identisch sind, dass er am 3. Februar 1722 in Salzburg starb.

Werke

Unter anderem stammen von Beretti folgende Bilder:

Quellen