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Bacher besuchte in Salzburg, wo er in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, die Volks- und Mittelschule. [[1943]] bis [[1945]] war er bei der deutschen Wehrmacht, das Kriegsende erlebte er in einem Lazarett in Deutschland. Im August 1945 kehrte er in seine Heimatstadt zurück und startete hier seine journalistische Laufbahn. Nach einem Volontariat bei der [[Salzburger Volkszeitung]] wechselte er zu den [[Salzburger Nachrichten]] und wurde Lokalchef.  
 
Bacher besuchte in Salzburg, wo er in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, die Volks- und Mittelschule. [[1943]] bis [[1945]] war er bei der deutschen Wehrmacht, das Kriegsende erlebte er in einem Lazarett in Deutschland. Im August 1945 kehrte er in seine Heimatstadt zurück und startete hier seine journalistische Laufbahn. Nach einem Volontariat bei der [[Salzburger Volkszeitung]] wechselte er zu den [[Salzburger Nachrichten]] und wurde Lokalchef.  
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'''1954''' wurde er nach Wien als Chefredakteur des neu gegründeten ''Bild-Telegraf'' berufen, zwei Jahre lang - von [[1958]] bis [[1960]] - war er Chefredakteur des von ihm mit gegründeten ''Express''. Im Anschluss daran war er sechs Jahre lang Geschäftsführer der ''Fritz P. Molden Großdruckerei'' und der ''Buchverlags GmbH'', ab [[1964]] fungierte er auch als Verlagsleiter.
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[[1954]] wurde er nach Wien als Chefredakteur des neu gegründeten ''Bild-Telegraf'' berufen, zwei Jahre lang - von [[1958]] bis [[1960]] - war er Chefredakteur des von ihm mit gegründeten ''Express''. Im Anschluss daran war er sechs Jahre lang Geschäftsführer der ''Fritz P. Molden Großdruckerei'' und der ''Buchverlags GmbH'', ab [[1964]] fungierte er auch als Verlagsleiter.
    
Die österreichische Rundfunkreform von [[1967]] brachte Gerd Bacher an die Spitze von Rundfunk und Fernsehen. Von 1967 bis [[1974]] war er erstmals ORF Generalintendant und leitete eine umfassende Programmreform ein. Der ORF war in den Jahren der [[ÖVP]]-Alleinregierung und also in Bachers erster Amtsperiode so "unabhängig" wie nie mehr danach. Aber Bruno Kreiskys [[SPÖ]] ließ nicht so mit sich umspringen wie die Bürgerlichen - und änderten kurzerhand 1974 das Rundfunkgesetz, was Bacher den Job kostete.
 
Die österreichische Rundfunkreform von [[1967]] brachte Gerd Bacher an die Spitze von Rundfunk und Fernsehen. Von 1967 bis [[1974]] war er erstmals ORF Generalintendant und leitete eine umfassende Programmreform ein. Der ORF war in den Jahren der [[ÖVP]]-Alleinregierung und also in Bachers erster Amtsperiode so "unabhängig" wie nie mehr danach. Aber Bruno Kreiskys [[SPÖ]] ließ nicht so mit sich umspringen wie die Bürgerlichen - und änderten kurzerhand 1974 das Rundfunkgesetz, was Bacher den Job kostete.