Wiradis I.: Unterschied zwischen den Versionen
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Wiradis gilt als erste Äbtissin des Benediktinenstifts Nonnberg, deren Amtszeit ziemlich genau belegbar ist. Unklarheit herrscht nur über das Jahr ihrer Wahl, denn hier stehen mit [[998]] und [[1000]] zwei Daten zur Auswahl. Sie soll eine Schwester des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]], [[Mazzelin]], gewesen sein. | Wiradis gilt als erste Äbtissin des Benediktinenstifts Nonnberg, deren Amtszeit ziemlich genau belegbar ist. Unklarheit herrscht nur über das Jahr ihrer Wahl, denn hier stehen mit [[998]] und [[1000]] zwei Daten zur Auswahl. Sie soll eine Schwester des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]], [[Mazzelin]], gewesen sein. | ||
In ihre Amtszeit fiel die Zerstörung der ersten Klosterkirche durch einen Brand [[1006]]. Der Aufbau einer neuen Kirche, heute [[Nonnberger Stiftskirche Mariae Himmelfahrt]], wurde vom [[ | In ihre Amtszeit fiel die Zerstörung der ersten Klosterkirche durch einen Brand [[1006]]. Der Aufbau einer neuen Kirche, heute [[Nonnberger Stiftskirche Mariae Himmelfahrt]], wurde vom [[Baiernherzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Baiernherzöge in Salzburg#Heinrich II.|Heinrich II.]] unterstützt, der im Zuge einer schmerzlichen Krankheit der hl. Erentrudis ein Gelübde gegeben hatte. [[1009]] wohnte Heinrich II. mit seiner Frau Kunigunde der Einweihung der neuen Kirche durch [[Erzbischof]] [[Hartwig]] bei. Am [[4. September]] [[1024]] ließ Wiradis die Gebeine der ersten Äbtissin vom Nonnberg, [[Erentrudis]], in die neue Krypta der Klosterkirche übertragen<ref>Esterl schreibt bei seinem Wiradis Eintrag das Jahr 1023, allerdings später bei den Hundert-Jahr-Feiern immer *24. Auch andere Quellen nennen immer den 4. September 1024</ref>. | ||
Wiradis soll mit solcher Strenge regiert haben, dass sich ihr Bruder Mazzelin oftmals gemüßigt sah, ihr mehr Milde und Nachsicht ans Herz zu legen. | Wiradis soll mit solcher Strenge regiert haben, dass sich ihr Bruder Mazzelin oftmals gemüßigt sah, ihr mehr Milde und Nachsicht ans Herz zu legen. | ||