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Version vom 25. November 2016, 13:40 Uhr
Das Paracelsusbad (Paracelsus-Hallenbad) ist ein Hallenbad in der Neustadt von Salzburg.
Geschichte
- Hauptartikel Die Kunstwerke des abgerissenen Paracelsusbades
Das einst als Vorzeigeprojekt der 1956 errichtete Paracelsusbad ist das letzte noch existierende Bauwerk des Dreigestirns Paracelsusbad−Kurhaus Salzburg−Parkhotel Mirabell, das damals die Landeshauptstadt als Kur- und Kongressstadt etablieren sollte. Den künstlerischen Wettbewerb für die Ausgestaltung des Kurhauses und Paracelsusbades gewannen am 5. Oktober 1955 Toni Schneider-Manzell sowie Josef und Rosita Magnus.
Daten & Fakten
- Besucheranzahlen
- 2015 zählte das Gebäude 95.000 Bade- und Saunagäste
- 2016 waren es bislang 80.000 [1]
Neubau oder Umbau
- Hauptartikel: Salzburger Hallenbad
Noch Anfang 2009 wurde diskutiert, ob das Bad nach der Errichtung des "Spaßbades" in Liefering geschlossen und das Gebäude abgerissen werden soll. Doch nach dem ersten Bürgermeisterwahlgang am 1. März 2009 wandelte sich die Einstellung von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und er begrub das neue Spaßbad. Er ließ wissen, dass das alte Paracelsusbad abgerissen und neu errichtet werden sollte.
Für die Errichtung des Spaßbades in Liefering waren 50 Mill. Euro vorgesehen, wovon nun um 25 Mill. Euro in das Paracelsusbad investiert werden sollen[2].
Dann folgte im Herbst 2009 ein Dämpfer: Das Bundesdenkmalamt wollte prüfen, inwieweit nicht die Fassade des Paracelsusbad unter Denkmalschutz fiele. Doch bis Sommer 2010 waren diese Zweifel ausgeräumt und die Stadtregierung nahm im September einen neuen Anlauf: Ein über 30 Mill. Euro teurer Vorschlag sieht den Abriss des 1956 erbauten Hallenbad- und Saunatrakts vor, die an gleicher Stelle neu errichtet werden sollen. Eine Erweiterung soll dem Kurhaus Salzburg über dem Bad Platz bieten.
Vorgesehen bei dieser Variante sind 6 000 m² für Bad, Sauna und Wellness, davon 800 m² Wasserfläche einschließlich zweier kleiner Freibecken. Gleichzeitig soll das Aya-Bad für den Schul- und Vereinssport eine Überdachung in Leichtbauweise um drei Millionen Euro erhalten.
Abriss
- Hauptartikel Die Kunstwerke des abgerissenen Paracelsusbades
Das Paracelsusbad wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 abgerissen.
Wohin werden während der Bauzeit die 64 000 Badegäste ausweichen?
Nahe liegend wäre die 2013 eröffnete Schwimmhalle beim AYA-Bad an der Alpenstraße. 2015 wurden knapp 75 000 Besucher gezählt. Ehe das AYA-Hallenbad 2013 eröffnete, wurden im Paracelsusbad pro Jahr 120 000 Gäste gezählt, also doppelt so viele wie 2015. Kopfzerbrechen bereitet Gerhard Smöch, Betriebsleiter des Paracelsusbades, eher die Ausweichmöglichkeit für die 50 000 Saunabesucher und die Kurgäste, die nach der Behandlung im Kurhaus zum Schwimmen gekommen seien.[3].
Bildergalerie
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 03.jpg
Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 04.jpg
Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 02.jpg
Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
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Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 06.jpg
Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
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Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
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Paracelsusbad und Kurhaus Salzburg
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Paracelsusbad, vom Kurgarten
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 09 Rosita Magnus Wandbild 1.jpg
Wandbild (links) von Rosita Magnus im Foyer
- Paracelsusbad Kurhaus Salzburg 09 Rosita Magnus Wandbild 2.jpg
Wandbild (rechts) von Rosita Magnus im Foyer
- Paracelsusbad Innenansicht 02.jpg
Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
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Paracelsusbad, Innenansicht
Metallrelief von Veva Tončić-Treuberg in der Schwimmhalle
- Paracelsusbad Innenansicht 12.jpg
Paracelsusbad, Plan Hallenbad
- Paracelsusbad Innenansicht 13.jpg
Paracelsusbad, Plan Sauna
Webseite
Quelle
- Salzburger Nachrichten, 13. September 2010
Fußnoten
- ↑ www.krone.at
- ↑ Quelle Salzburger Nachrichten 24. März 2009
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 27. Juni 2016