Hellbrunner Berg: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Am Hellbrunner Berg 09.jpg|[[Untersbergblick]]: [[Untersberg]] und [[Landschaftsraum Anifer Felder]], im Winter  
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Version vom 14. November 2016, 07:59 Uhr

Hellbrunner Berg, gesehen aus Süden von Puch bei Hallein
Datei:Hellbrunner Berg von Westen 01.jpg
Hellbrunner Berg (Panorama), Westseite, Ansicht: West nach Ost
Datei:Am Hellbrunner Berg 08.jpg
Hellbrunner Berg, Gipfel (Panorama), Ansicht: Süd nach Nord
Datei:Hellbrunner Berg von Westen 02.jpg
Hellbrunner Berg, Westseite, Ansicht: West nach Ost
Schlosspark-Mauer beim Zoo Salzburg mit Hellbrunner Berg
Hellbrunner Berg mit Schlosspark-Mauer beim Zoo Salzburg, Ansicht: Süd nach Nord

Der Hellbrunner Berg (früher Waldemsberg) ist ein Moränenhügel mit 515 m ü. A. im Salzburger Becken, bestehend aus Konglomerat (Nagelfluh).

Lage

Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der Stadt Salzburg im Landschaftsraum Hellbrunn und ist ein Teilgebiet im Schlosspark Hellbrunn.

Erreichbarkeit

Erreichen kann man den Berg entweder

  • vom Norden aus: vom Eingang zum Schlosspark Hellbrunn am Fürstenweg (Parkplatz gegen Gebühr, im Winter jedoch frei) über Fußwege durch den Schlosspark, auch zu seiner Ostseite hin;
  • vom Westen aus: vom Zoo Hellbrunn (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlosspark-Mauer entweder nach Norden zum Aufstieg zum Monatsschlössl oder nach Süden zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder
  • vom Süden aus: vom Ort Anif über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor);

Geologie

Der Hellbrunner Berg besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240 000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6 000 Jahren, als die Salzach oder die Königsseeache vorbei flossen[1]. Der Konglomerat wurde im Bereich des Steintheaters für den Bau von Schloss Hellbrunn gebrochen.

Geschichte

Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der Salzgewinnung am Dürrnberg in Hallein stand. Die Fürsten von Hellbrunn dürften den Handel mit Salz kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den Dürrnberg selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.

Bauten

auf dem Berg

am Fuße des Berges

Natur

Der Hellbrunner Berg gehört zum Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd (LSG 52). Ein Teil ist auch ein geschützter Landschaftsteil.

Aussichtspunkte

Am Hellbrunner Berg liegen drei Aussichtspunkte. Bei schönem Wetter hat man Aussicht ...

Erwähnenswert

Bildergalerie

Hellbrunner Berg - Westseite

Hellbrunner Berg - Ostseite

Am Hellbrunner Berg

Blicke vom Hellbrunner Berg

  • vom Stadtblick: Panorama nach Norden
  • vom Untersbergblick: Panorama nach Westen
  • vom Watzmannblick: Panorama nach Süden

Quelle

Fußnoten

  1. Quelle - Zitat, Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17
  2. vgl. Blick nach Süden