Hellbrunner Berg: Unterschied zwischen den Versionen
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* vom Süden aus: vom Ort [[Anif]] über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (''Anifer Tor''); | * vom Süden aus: vom Ort [[Anif]] über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (''Anifer Tor''); | ||
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| − | Der Hellbrunner Berg besteht aus [[Eiszeit|eiszeit]]lichen | + | Der Hellbrunner Berg besteht aus [[Eiszeit|eiszeit]]lichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240 000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6 000 Jahren, als die [[Salzach]] oder die [[Königsseeache]] vorbei flossen<ref>Quelle - Zitat, [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]] von Univ.-Prof. Dr. [[Heinz Dopsch]], Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17</ref>. Der Konglomerat wurde im Bereich des [[Steintheater]]s für den Bau von [[Schloss Hellbrunn]] gebrochen. |
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
| − | Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen [[Kelten|keltischen]] Fürstensitz, der in Verbindung mit der [[Salzbergbau|Salzgewinnung]] stand. Die ''Fürsten von Hellbrunn'' dürften den Handel mit [[Salz]] kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den [[Dürrnberg]] selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit. | + | Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen [[Kelten|keltischen]] Fürstensitz, der in Verbindung mit der [[Salzbergbau|Salzgewinnung]] am [[Dürrnberg (Berg)|Dürrnberg]] in [[Hallein]] stand. Die ''Fürsten von Hellbrunn'' dürften den Handel mit [[Salz]] kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den [[Dürrnberg]] selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit. |
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auf dem Berg | auf dem Berg | ||
* das [[Monatsschlössl]] (Volkskundemuseum) | * das [[Monatsschlössl]] (Volkskundemuseum) | ||
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Version vom 6. November 2016, 09:21 Uhr
Westseite, Ansicht: West nach Ost
Westseite, Ansicht: West nach Ost
Der Hellbrunner Berg (früher Waldemsberg) ist ein Moränenhügel mit 515 m ü. A. im Salzburger Becken, bestehend aus Konglomerat(Nagelfluh).
Lage
Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der Stadt Salzburg im Landschaftsraum Hellbrunn und ist ein Teilgebiet im Schlosspark Hellbrunn.
Erreichen kann man den Berg entweder
- vom Norden aus: vom Eingang zum Schlosspark Hellbrunn am Fürstenweg (Parkplatz gegen Gebühr, im Winter jedoch frei) über Fußwege im Schlosspark, auch zu seiner Ostseite hin;
- vom Westen aus: vom Zoo Hellbrunn (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlosspark-Mauer entweder nach Norden zu dem Aufstieg zum Monatsschlössl oder nach Süden zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder
- vom Süden aus: vom Ort Anif über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor);
Geologie
Der Hellbrunner Berg besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240 000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6 000 Jahren, als die Salzach oder die Königsseeache vorbei flossen[1]. Der Konglomerat wurde im Bereich des Steintheaters für den Bau von Schloss Hellbrunn gebrochen.
Geschichte
Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der Salzgewinnung am Dürrnberg in Hallein stand. Die Fürsten von Hellbrunn dürften den Handel mit Salz kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den Dürrnberg selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.
Bauten
auf dem Berg
- das Monatsschlössl (Volkskundemuseum)
- das Steintheater
am Fuße des Berges
- der Zoo Salzburg
Natur
Der Hellbrunner Berg gehört zum Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd (LSG 52). Ein Teil ist auch ein geschützter Landschaftsteil.
Vom Berg aus hat man bei schönem Wetter Aussicht
- auf die Stadt Salzburg (nach Norden)
- auf den Untersberg (nach Westen)
- auf den Watzmann und der Göllstock (nach Süden)
Erwähnenswert
- Der Hellbrunner Berg gilt auch als Kraftort
- 1825 wird Hellbrunn bzw. der Hellbrunner Berg vom Landschaftsmaler Johann Michael Sattler auf seinem Salzburg Panorama dargestellt[2]
Bildergalerie
Monatsschlössl am Hellbrunner Berg
Hellbrunner Berg mit Monatsschlössl
Blicke vom Hellbrunner Berg
Hellbrunner Berg, Blick zum Watzmann bei Sonnenuntergang
Hellbrunner Berg, Blick zum Watzmannblick, Blick nach Süden
- Westpanorama vom Hellbrunner Berg A.jpg
Hellbrunner Berg, Untersbergblick, Panorama nach Westen
Stadtblick, Panorama der Stadt Salzburg, Aussichtspunkt beim Monatsschlössl am Hellbrunner Berg
Stadtblick, Blick vom Hellbrunner Berg auf Salzburg
Hellbrunner Berg, Stadtblick, Panorama der Stadt Salzburg, Südansicht
Quellen
- Buch Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft, Heinz Dopsch, Ewald Hiebl (Hg), 2003,
Fußnoten
- ↑ Quelle - Zitat, Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17
- ↑ vgl. Blick nach Süden