Mariensäule auf dem Domplatz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Erg Foto ~~~~)
(Großes Säulenbild an erste Stelle rechts gestellt)
Zeile 1: Zeile 1:
 +
[[Datei:Mariensäule auf dem Domplatz 01.jpg|thumb|Mariensäule auf dem Domplatz in Salzburg]]
 
[[Datei:Domplatz.jpg|thumb|right|Domplatz mit Mariensäule]]
 
[[Datei:Domplatz.jpg|thumb|right|Domplatz mit Mariensäule]]
[[Datei:Mariensäule auf dem Domplatz 01.jpg|thumb|left|Mariensäule auf dem Domplatz in Salzburg]]
 
 
'''Die Mariensäule''' auf dem [[Domplatz]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] wurde zwischen [[1766]] und [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]]  [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] errichtet. <br/> Das Ensemble ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Objekt in der Stadt Salzburg]].
 
'''Die Mariensäule''' auf dem [[Domplatz]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] wurde zwischen [[1766]] und [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]]  [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] errichtet. <br/> Das Ensemble ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Objekt in der Stadt Salzburg]].
  

Version vom 13. September 2016, 20:55 Uhr

Datei:Mariensäule auf dem Domplatz 01.jpg
Mariensäule auf dem Domplatz in Salzburg
Domplatz mit Mariensäule

Die Mariensäule auf dem Domplatz in der Salzburger Altstadt wurde zwischen 1766 und 1771 von Wolfgang Hagenauer und Johann Baptist Hagenauer im Auftrag von Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach errichtet.
Das Ensemble ist ein denkmalgeschütztes Objekt in der Stadt Salzburg.

Beschreibung

Die Mariensäule stellt den optischen Mittelpunkt des Domplatzes dar und wurde in Anlehnung an die Marienstatuen in Wien und München errichtet. Sockel, Podest und Balustrade der Mariensäule sind aus Untersberger Marmor gefertigt. Aus Blei dagegen hergestellt sind als überlebensgroßen Figuren. An der Spitze steht das Standbild der Mariae Immaculata, der unbefleckten Maria, die auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thront. An den vier Seiten des Sockels ist sie umgeben von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche). An den Sockelwänden befinden sich die Büste und das Wappen des Erbauers, Fürsterzbischof Sigismund Christoph Graf Schrattenbach, und weitere allegorische Darstellungen.

Die Tafel mit der lateinischen Inschrift zum Dom hin erläutert die Bedeutung aller Kolossalfiguren:

Das Geheimnis der unbefleckten Empfängnis sei so groß, dass der Geist der Engel in Entzückung gerate,
die menschliche Weisheit verschwinde, der Teufel in Missgunst knirsche und die triumphierende Kirche frohlocke.

Die Inschrift auf der Weltkugel lautet:

IN CONCEPTIONE IMMACULATA PERMANSISTI ET NOBIS CHRISTUM PEPERISTI
Du bist in der Empfängnis unbefleckt geblieben und hast uns Christus geboren.

Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit

Von der Mitte der Arkaden in der Franziskanergasse aus gesehen, steht die Statue der Maria genau in der Mittelachse des Domes. Optisch wird Maria Immaculata zur Maria Regina gekrönt, indem die Figur unter der von zwei Engeln getragenen Krone an der Domfassade steht.

Bildergalerie

Video

Auf den Wiedergabe-Knopf drücken, um ein kurzes Video über die Krönung Mariens auf dem Domplatz abzuspielen.

<video>download 36 sek. Video mit Erklärung, warum die Statue so steht</video>

Quellen