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Eine Liste der in Österreich anerkannten, natürlichen ortsgebunden Heilvorkommen hat der Österreichische Heilbäder- und Kurorteverband (ÖHKV) - erstmals seit 28 Jahren (Stand 2015) - aktualisiert und neu veröffentlicht unter wissenschaftlicher Leitung von Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl.<ref>[http://www.kurfibel.at/heilvorkommen/aufzählung-der-ortsgebundenen-heilvorkommen.html www.kurfibel.at/ortsgebundene Heilvorkommen in Österreich]</ref> | Eine Liste der in Österreich anerkannten, natürlichen ortsgebunden Heilvorkommen hat der Österreichische Heilbäder- und Kurorteverband (ÖHKV) - erstmals seit 28 Jahren (Stand 2015) - aktualisiert und neu veröffentlicht unter wissenschaftlicher Leitung von Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl.<ref>[http://www.kurfibel.at/heilvorkommen/aufzählung-der-ortsgebundenen-heilvorkommen.html www.kurfibel.at/ortsgebundene Heilvorkommen in Österreich]</ref> | ||
In [[Bad Gastein]] besteht das natürliche ortsgebundene [[Heilvorkommen]] aus | In [[Bad Gastein]] besteht das natürliche ortsgebundene [[Heilvorkommen]] aus natürlich schwach mineralisierten und von Natur aus heißen [[Wasser]] (= [[Thermalwasser]]). Das Thermalwasser tritt mit ca. 46° Grad Celsius aus 17 gefassten Quellen am Fuße des [[Badberg]]es aus. Insgesamt gibt es 44 Quellen. Im Thermalwasser ist zusätzlich das schwach radioaktive Edelgas Radon-222<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Radon de.wikipedia.org/ Radon]</ref> <ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Radon-Zerfallsprodukte de.wikipedia.org/ Radon-Zerfallsprodukte/Radon-222]</ref> gelöst. <ref>[http://www.gastein.com/de/thermen-gesundheit/gasteiner-kur/radontherapie/gasteiner-thermalwasser http://www.gastein.com/gasteiner-kur/radontherapie/gasteiner-thermalwasser]</ref> <br />Für Badekuren verwendet man Thermalwasser mit einem Radongehalt von mehr als 370 Bq/kg. | ||
Das Element Radon ist erst seit etwa [[1923]] als solches bekannt. Zuvor, um [[1900]] wurde die Radium-Emanation entdeckt. [[1908]] wurde erstmals eine ausreichende Menge als Gas isoliert und seine Dichte bestimmt. Etwa ab [[1930]] wurden die Wirkungen des Elementes Radon näher erforscht. | Das Element Radon ist erst seit etwa [[1923]] als solches bekannt. Zuvor, um [[1900]] wurde die Radium-Emanation entdeckt. [[1908]] wurde erstmals eine ausreichende Menge als Gas isoliert und seine Dichte bestimmt. Etwa ab [[1930]] wurden die Wirkungen des Elementes Radon näher erforscht. | ||
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: In: Festschrift Ferdinand Scheminzky / hrsg. von C. Job .... - Innsbruck, 1969. - S. 95—110-<br /> | : In: Festschrift Ferdinand Scheminzky / hrsg. von C. Job .... - Innsbruck, 1969. - S. 95—110-<br /> | ||
* ''' The Dose-Effect Relationship of Chromosome Aberrations to α and γ | * ''' The Dose-Effect Relationship of Chromosome Aberrations to α and γ Irradiation in a Population Subjected to an Increased Burden of Natural Radioactivity ''' <br /> | ||
: Pohl-Rüling, J. ; Fischer, P. <br /> | : Pohl-Rüling, J. ; Fischer, P. <br /> | ||
: Radiation Research, 1 October 1979, Vol.80(1), pp.61-81 <br /> | : Radiation Research, 1 October 1979, Vol.80(1), pp.61-81 <br /> | ||