Baiernherzöge in Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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== Ende der bayerischen Herrschaft in Salzburg == | == Ende der bayerischen Herrschaft in Salzburg == | ||
Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Voraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. [[1297]] verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Eine endgültige Loslösung des Landes Salzburgs von Bayern erfolgte allmählich in den Jahrzehnten nach 1322, als in der Schlacht von Mühldorf 1322 Salzburg an der Seite Österreichs gegen Bayern kämpfte. Schon 1328 erlässt Erzbischof Friedrich von Leibnitz eine erste Salzburger Landesordnung. Kirchlich blieben die Salzburger Erzbischöfe mit den bayrischen Diözesen Passau, Regensburg und Freising weiterhin die Oberhirten dieser Kirchenprovinz. | Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Voraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. [[1297]] verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]. Eine endgültige Loslösung des Landes Salzburgs von Bayern erfolgte allmählich in den Jahrzehnten nach 1322, als in der Schlacht von Mühldorf 1322 Salzburg an der Seite Österreichs gegen Bayern kämpfte. Schon 1328 erlässt Erzbischof Friedrich von Leibnitz eine erste Salzburger Landesordnung. Kirchlich blieben die Salzburger Erzbischöfe mit den bayrischen Diözesen Passau, Regensburg und Freising jahrhundertelang weiterhin die Oberhirten dieser Kirchenprovinz. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||