Gerhard Stöger: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Gerhard Stöger''' (*[[7. Mai]] [[1966]] in der Stadt Salzburg) ist ein ehemaliger Fußballspieler und Schiedsrichter aus der Stadt Salzburg im Bundesland Salzburg, ist aktuell ein staatlich geprüfter Fußballtrainer (UEFA A-Lizenz) und Sportdirektor/-manager (Bundesliga Management-Akademie).
 
'''Gerhard Stöger''' (*[[7. Mai]] [[1966]] in der Stadt Salzburg) ist ein ehemaliger Fußballspieler und Schiedsrichter aus der Stadt Salzburg im Bundesland Salzburg, ist aktuell ein staatlich geprüfter Fußballtrainer (UEFA A-Lizenz) und Sportdirektor/-manager (Bundesliga Management-Akademie).
  
Stöger feierte mit dem Fußballverein SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, sowie nach dessen Übernahme durch die Red Bull GmbH, mit dem neu gegründeten SV Austria Salzburg seine bisher größten sportlichen Erfolge. War es Ende der 80er bis Mitte der 90er-Jahre in den Positionen als Trainer und Sportlichen Verantwortlichen („Youth Manager“) für den Amateur- und Jugendbereich, so begleitete er den neu gegründeten SV Austria Salzburg von Null weg ab Sommer 2006 bis Ende 2015/Anfang 2016 von der letzten (7.) Leistungsstufe weg, bis hin zum Profi-Fußball in die 2. Leistungsstufe (Sky Go-Erste Liga). Die Positionen waren auch hier Trainer, Sportdirektor/-manager, bzw. Sportvorstand, der die sportliche Entwicklung, gemeinsam mit den jeweils amtierenden Trainern der 1. Mannschaft und im Jugendbereich mit entsprechenden Meistertiteln und den damit verbundenen Aufstiegen voran brachte.
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Stöger feierte mit dem Fußballverein SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, sowie nach dessen Übernahme durch die Red Bull GmbH, mit dem neu gegründeten SV Austria Salzburg seine bisher größten sportlichen Erfolge. War er Ende der 80er bis Mitte der 90er-Jahre in den Positionen als Trainer und Sportlichen Verantwortlichen („Youth Manager“) für den Amateur- und Jugendbereich, so begleitete er den neu gegründeten SV Austria Salzburg von Null weg ab Sommer 2006 bis Ende 2015/Anfang 2016 von der letzten (7.) Leistungsstufe bis hin zum Profi-Fußball in die 2. Leistungsstufe (Sky Go-Erste Liga). Die Positionen waren hier Trainer, Sportdirektor/-manager, bzw. Sportvorstand, der die sportliche Entwicklung, gemeinsam mit den jeweils amtierenden Trainern der 1. Mannschaft und der im Jugendbereich mit entsprechenden Meistertiteln und den damit verbundenen Aufstiegen voran brachte.
  
 
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== Karriere ==
 
== Karriere ==
Der ausgebildete Gastronomie-/Tourismusfachmann begann seine Karriere im Jugendbereich beim LSV Salzburg, war dort 1979 der 1. angemeldete Fußballspieler beim, durch die Vereinsväter Hermann Kainz und Ernst Holzleitner, damals frisch gegründeten Verein. Im Übergang zwischen den Jugend- und Herrenbereich stellten sich zahlreiche Verletzungen in kurzer Zeit ein, dadurch bedingt wurde die Spielerlaufbahn vorzeitig beendet.
 
  
In dieser Phase (1986 bis 1988) absolvierte Stöger aufgrund der Empfehlung der damaligen Vereinsverantwortlichen (zB Hanspeter Moitzi), diverse Trainerausbildungen, die mit der UEFA A-Lizenz Trainerprüfung endete, dies als einer der damals jüngsten Absolventen des ÖFB Trainer- und Kursreferates und der Leitung von Georg Schmidt, Gerhard Hitzel und Paul Gludovatz.
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Der ausgebildete Gastronomie-/Tourismusfachmann begann seine Karriere als Spieler im Jugendbereich beim LSV Salzburg, war dort 1979 der 1. angemeldete Fußballspieler beim, durch die Vereinsväter Hermann und Erwin Kainz, sowie Ernst Holzleitner, damals frisch gegründeten Verein. Im Übergang zwischen den Jugend- und Herrenbereich stellten sich zahlreiche Verletzungen in kurzer Zeit ein, dadurch bedingt wurde die Spielerlaufbahn vorzeitig beendet.  
  
Die verschiedenen Positionen im Fußballsport erlernte er bereits in jungen Jahren „von der Pike auf“, begann als Jugendtrainer bei seinem Stammverein und startete so seine Trainerlaufbahn. SV Casino Austria Salzburg holte den jungen Trainer 1988 in den Jugendbereich, dort trainierte er jede Altersstufe, strukturierte und setzte die Neuorganisation der damaligen Jugendabteilung um. Der damalige „Finanzchef“ Richard Müller aus Puch, betraute Stöger mit dieser Aufgabe bereits in dessen zweiten Saison beim (1988/89) Verein. Gemeinsam mit weiteren Vereinsverantwortlichen gelang es Stöger, das damals vom „ÖFB“ neu ins Leben gerufene Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ) für die „Violetten“ aus Lehen, gegenüber der Konkurrenzvereine SAK 1914 und FC Salzburg (USV Taxham), nach intensiven Verhandlungen, an Land zu ziehen. Hauptberuflich war er zu diesem Zeit noch beim Salzburger Fußball-Verband als Sekretär tätig, bis er vom Verein dort abgeworben wurde und „offiziell“ nun neben der Führung der Jugendabteilung, auch die des Nachwuchszentrums und der Amateure (U-21) übertragen wurde und neben seiner Trainertätigkeit im „BNZ“ auch die Leitung dieser Bereiche als Sportlicher Leiter/Adminstrator, bzw. „Youth Manager“ übernahm. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung des neu gegründeten „Fördervereins Kick-Off und dessen Vorstand (Dr. W. Gmachl, KR F. Steinocher, R. Michelag, P. Haubner) galt das BNZ Salzburg viele Jahre zu den TOP-Nachwuchszentren in Österreich, dies mit dem österreichischen U-16 Meistertitel (1995/96) den Höhepunkt fand.
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In dieser Phase (1986 bis 1988) absolvierte Stöger aufgrund der Empfehlung der damaligen Vereinsverantwortlichen (zB Hanspeter Moitzi), diverse Trainerausbildungen, die mit der UEFA A-Lizenz Trainerprüfung beendet wurde, dies als einer der damals jüngsten Absolventen des ÖFB Trainer- und Kursreferates unter der Leitung von Georg Schmidt, Gerhard Hitzel und Paul Gludovatz.
  
Stöger verlies aufgrund familiärer Umstände auf eigenen Wunsch den Verein, nach einer entsprechenden kurzen Pause lagen Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung.  
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Die verschiedenen Positionen im Fußballsport erlernte er bereits in jungen Jahren „von der Pike auf“, begann als Jugendtrainer bei seinem Stammverein und startete damit seine Trainerlaufbahn. SV Casino Austria Salzburg holte den jungen Trainer im Jahr 1988 in den Jugendbereich, dort trainierte er später alle Altersstufen, strukturierte und setzte die Neuorganisation der damaligen Jugendabteilung um. Der damalige „Finanzchef“ Richard Müller aus Puch, betraute Stöger mit dieser Aufgabe bereits in dessen zweiten Saison (1988/89) beim Verein. Gemeinsam mit weiteren Vereinsverantwortlichen gelang es Stöger, das damals vom „ÖFB“ neu ins Leben gerufene Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ) für die „Violetten“ aus Lehen, gegenüber der Konkurrenzvereine SAK 1914 und FC Salzburg (USV Taxham), nach intensiven Verhandlungen, an Land zu ziehen. Hauptberuflich war er zu dieser Zeit noch beim Salzburger Fußball-Verband als Sekretär tätig, bis er vom Verein von dort abgeworben wurde und ihm nun „offiziell“ neben der Führung der Jugendabteilung, auch die des Nachwuchszentrums und der Amateure (U-21) übertragen wurde. Neben seiner Trainertätigkeit im „BNZ“ übernahm er damit die Leitung dieser Verantwortungsbereiche als Sportlicher Leiter/Adminstrator, bzw. „Youth Manager“. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung des damals gegründeten „Fördervereins Kick-Off" und dessen Vorstand (Dr. W. Gmachl, KR F. Steinocher, R. Michelag, P. Haubner) galt das BNZ Salzburg in den folgenden Jahren zu den TOP-Nachwuchszentren in Österreich, diese mit dem österreichischen U-16 Meistertitel (1995/96) den Höhepunkt fanden.
  
Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, in Oberösterreich und benachbarten Bayern. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er auch in den Sportverbänden „Union“ und „ASKÖ“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl im Herrenbereich als Trainer, der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen in Turin erreicht werden konnte, ebenso die damit verbundene Teilnahme im Jahr darauf (2004) an der CSIT Futsal-WM in Recife/Brasilien, bei der der sehr gute 8. Platz erreicht werden konnte.
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Stöger verlies im Anschluss, aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch, den Verein. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen Ausmaß.  
  
Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ Gustav Kofler kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei „NULL“ in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, usw. und konnte hier gemeinsam mit dem jeweiligen agierenden Vorstand besondere Erfolge verzeichnen. Es gelang der vierfache Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausgebaut werden. Waren es zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften, wurden diese bis auf 12 Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler/innen unter der Führung von Stöger erhöht, damit verbunden ebenso diverse Meistertitel (am Feld und in der Halle).
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Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, in Oberösterreich und im benachbarten Bayern. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er in Salzburg, bei den Sportverbänden „Union“ und „ASKÖ“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren als verantwortlicher Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin/Italien, der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits die damit folgende Einladung zur Teilnahme im Jahr darauf (2004), an der CSIT Futsal-WM in Recife/Brasilien, bei der, der sehr gute 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreicht werden konnte.
  
Nach einigen Saisonen des geplanten Verbleibes der 1. Mannschaft in der Regionalliga, wobei man auch hier meistens im vorderen Tabellenbereich mitspielte, gelang neben dem zwischenzeitlichen dreifachen Gewinn des Salzburger Landescups, der Sprung in den Profifußball, bzw. in die 2. Bundesliga („Sky Go-Erste Liga) unter der sportlichen Führung von Stöger, der diesen Aufstieg  gemeinsam mit den Trainern Jörn Andersen (Frühjahr 2015) und Klaus Schmidt (Herbst 2014), nach der Saison 2014/15 (im 3. Anlauf) schafften.
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Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ Gustav Kofler, kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei „NULL“ in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15-20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit bis auf 12 Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler/innen unter der Führung von Stöger angehoben, damit verbunden waren auch hier zahlreiche Meistertitel (am Feld und in der Halle).
  
Aufgrund einer großen Problematik in Hinsicht der Infrastruktur, damit verbunden auch im wirtschaftlichen Bereich, musste der Verein mit Ende der Herbstsaison 2015 ein Sanierungsverfahren einleiten, dass den Zwangsabstieg aus der „Sky Go-Ersten Liga“ mit Saisonende 2015/16 bedeutete. Das Sanierungsverfahren konnte am 1. März 2016 positiv abgeschlossen werden, damit verbunden löste neben dem agierenden Cheftrainer Jörn Andersen, dessen Co-Trainer Alexander Schriebl, auch der Sportdirektor Gerhard Stöger vorzeitig ihre Vereinbarung. Der Verein wird aller Voraussicht in der Saison 2016/17 wieder in der Regionalliga West spielen.
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Nach einigen Saisonen in der Regionalliga West, des damit verbunden, geplanten Verbleibens "zum Durchatmen" bei der 1. Mannschaft (meistens im vorderen Tabellenbereich platziert), gelang neben dem zwischenzeitlichen dreifachen Gewinn des Salzburger Landescups, der Sprung in den Profifußball, bzw. in die 2. Bundesliga („Sky Go-Erste Liga"). Dieser Meistertitel (2014/15) und Aufstieg gelang im 3. Anlauf, den Trainern Klaus Schmidt (Herbst 2014), Jörn Andersen (Frühjahr 2015) unter der sportlichen Leitung von Gerhard Stöger, nach dem Vize-Meistertitel 2012/13, sowie Meistertitel 2013/14 mit der anschließend verlorenen Relegation gegen den "FAC Wien".
  
Die Ära von Stöger bei SV Austria Salzburg endete somit nach knapp 10 Jahren (2006 – 2016), sportlich sehr erfolgreich (siehe Titel und Erfolge!) und wird laut persönlicher Angabe im Sportbereich (evt. als Trainer, Sportdirektor, Manager, …) ihre Fortsetzung im In- oder Ausland finden, auch eine selbstständige Tätigkeit wurde kolportiert.
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Aufgrund der großen Problematik in Hinsicht Infrastruktur, damit folgend und entstehend auch im wirtschaftlichen Bereich, musste der Verein mit Ende der Herbstsaison 2015 ein Sanierungsverfahren einleiten, dass gleichzeitig den Zwangsabstieg aus der „Sky Go-Ersten Liga“ mit Saisonende 2015/16 bedeutete. Das Sanierungsverfahren konnte am 1. März 2016 positiv abgeschlossen werden, damit verbunden lösten neben dem agierenden Cheftrainer Jörn Andersen, dessen Co-Trainer Alexander Schriebl, auch der Sportdirektor Gerhard Stöger vorzeitig ihre Vereinbarung. Der Verein wird aller Voraussicht in der Saison 2016/17 wieder in der Regionalliga West spielen.
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Die Ära und Tätigkeit von Stöger bei SV Austria Salzburg endete somit nach knapp 10 Jahren (2006 – 2016), sportlich sehr erfolgreich (siehe Titel und Erfolge!) und wird laut persönlicher Angabe im Sportbereich (evt. als Trainer, Sportdirektor, Manager, …) ihre Fortsetzung im In- oder Ausland finden, auch eine selbstständige Tätigkeit wurde kolportiert, bzw. ist nicht ausgeschlossen.
  
 
== Stationen als Spieler/Trainer ==
 
== Stationen als Spieler/Trainer ==
  
 
; Spieler:
 
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* Jugend-/Amateurspieler beim LSV-Salzburg: 3maliger Aufstieg, 2 Meistertitel im Herrenbereich und im Jugendbereich Einberufungen in die Stadtauswahl Salzburg und Union-Landesauswahl
 
* Jugend-/Amateurspieler beim LSV-Salzburg: 3maliger Aufstieg, 2 Meistertitel im Herrenbereich und im Jugendbereich Einberufungen in die Stadtauswahl Salzburg und Union-Landesauswahl
 
* Aufgrund mehrfacher schwerer Verletzungen früh-/vorzeitiges Karriereende mit 20 Jahren
 
* Aufgrund mehrfacher schwerer Verletzungen früh-/vorzeitiges Karriereende mit 20 Jahren
  
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; * im Jugendbereich:
 
; * im Jugendbereich:
 
LSV Salzburg, SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg inkl. Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ)/Akademie, SV Austria Salzburg
 
LSV Salzburg, SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg inkl. Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ)/Akademie, SV Austria Salzburg
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; * im Herrenbereich:
 
; * im Herrenbereich:
 
SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, LSV Salzburg, 1. Oberndorfer SK 1920, div. Auswahlmannschaften, ESV Freilassing, SV Hallwang 1968, SV St. Pantaleon/Trimmelkam, SV Anthering, SV Friedburg, SV Austria Salzburg
 
SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, LSV Salzburg, 1. Oberndorfer SK 1920, div. Auswahlmannschaften, ESV Freilassing, SV Hallwang 1968, SV St. Pantaleon/Trimmelkam, SV Anthering, SV Friedburg, SV Austria Salzburg
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Version vom 2. Mai 2016, 01:36 Uhr

Gerhard Stöger (*7. Mai 1966 in der Stadt Salzburg) ist ein ehemaliger Fußballspieler und Schiedsrichter aus der Stadt Salzburg im Bundesland Salzburg, ist aktuell ein staatlich geprüfter Fußballtrainer (UEFA A-Lizenz) und Sportdirektor/-manager (Bundesliga Management-Akademie).

Stöger feierte mit dem Fußballverein SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, sowie nach dessen Übernahme durch die Red Bull GmbH, mit dem neu gegründeten SV Austria Salzburg seine bisher größten sportlichen Erfolge. War er Ende der 80er bis Mitte der 90er-Jahre in den Positionen als Trainer und Sportlichen Verantwortlichen („Youth Manager“) für den Amateur- und Jugendbereich, so begleitete er den neu gegründeten SV Austria Salzburg von Null weg ab Sommer 2006 bis Ende 2015/Anfang 2016 von der letzten (7.) Leistungsstufe bis hin zum Profi-Fußball in die 2. Leistungsstufe (Sky Go-Erste Liga). Die Positionen waren hier Trainer, Sportdirektor/-manager, bzw. Sportvorstand, der die sportliche Entwicklung, gemeinsam mit den jeweils amtierenden Trainern der 1. Mannschaft und der im Jugendbereich mit entsprechenden Meistertiteln und den damit verbundenen Aufstiegen voran brachte.

StögerGerhard01.jpg

Karriere

Der ausgebildete Gastronomie-/Tourismusfachmann begann seine Karriere als Spieler im Jugendbereich beim LSV Salzburg, war dort 1979 der 1. angemeldete Fußballspieler beim, durch die Vereinsväter Hermann und Erwin Kainz, sowie Ernst Holzleitner, damals frisch gegründeten Verein. Im Übergang zwischen den Jugend- und Herrenbereich stellten sich zahlreiche Verletzungen in kurzer Zeit ein, dadurch bedingt wurde die Spielerlaufbahn vorzeitig beendet.

In dieser Phase (1986 bis 1988) absolvierte Stöger aufgrund der Empfehlung der damaligen Vereinsverantwortlichen (zB Hanspeter Moitzi), diverse Trainerausbildungen, die mit der UEFA A-Lizenz Trainerprüfung beendet wurde, dies als einer der damals jüngsten Absolventen des ÖFB Trainer- und Kursreferates unter der Leitung von Georg Schmidt, Gerhard Hitzel und Paul Gludovatz.

Die verschiedenen Positionen im Fußballsport erlernte er bereits in jungen Jahren „von der Pike auf“, begann als Jugendtrainer bei seinem Stammverein und startete damit seine Trainerlaufbahn. SV Casino Austria Salzburg holte den jungen Trainer im Jahr 1988 in den Jugendbereich, dort trainierte er später alle Altersstufen, strukturierte und setzte die Neuorganisation der damaligen Jugendabteilung um. Der damalige „Finanzchef“ Richard Müller aus Puch, betraute Stöger mit dieser Aufgabe bereits in dessen zweiten Saison (1988/89) beim Verein. Gemeinsam mit weiteren Vereinsverantwortlichen gelang es Stöger, das damals vom „ÖFB“ neu ins Leben gerufene Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ) für die „Violetten“ aus Lehen, gegenüber der Konkurrenzvereine SAK 1914 und FC Salzburg (USV Taxham), nach intensiven Verhandlungen, an Land zu ziehen. Hauptberuflich war er zu dieser Zeit noch beim Salzburger Fußball-Verband als Sekretär tätig, bis er vom Verein von dort abgeworben wurde und ihm nun „offiziell“ neben der Führung der Jugendabteilung, auch die des Nachwuchszentrums und der Amateure (U-21) übertragen wurde. Neben seiner Trainertätigkeit im „BNZ“ übernahm er damit die Leitung dieser Verantwortungsbereiche als Sportlicher Leiter/Adminstrator, bzw. „Youth Manager“. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung des damals gegründeten „Fördervereins Kick-Off" und dessen Vorstand (Dr. W. Gmachl, KR F. Steinocher, R. Michelag, P. Haubner) galt das BNZ Salzburg in den folgenden Jahren zu den TOP-Nachwuchszentren in Österreich, diese mit dem österreichischen U-16 Meistertitel (1995/96) den Höhepunkt fanden.

Stöger verlies im Anschluss, aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch, den Verein. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen Ausmaß.

Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, in Oberösterreich und im benachbarten Bayern. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er in Salzburg, bei den Sportverbänden „Union“ und „ASKÖ“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren als verantwortlicher Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin/Italien, der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits die damit folgende Einladung zur Teilnahme im Jahr darauf (2004), an der CSIT Futsal-WM in Recife/Brasilien, bei der, der sehr gute 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreicht werden konnte.

Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ Gustav Kofler, kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei „NULL“ in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15-20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit bis auf 12 Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler/innen unter der Führung von Stöger angehoben, damit verbunden waren auch hier zahlreiche Meistertitel (am Feld und in der Halle).

Nach einigen Saisonen in der Regionalliga West, des damit verbunden, geplanten Verbleibens "zum Durchatmen" bei der 1. Mannschaft (meistens im vorderen Tabellenbereich platziert), gelang neben dem zwischenzeitlichen dreifachen Gewinn des Salzburger Landescups, der Sprung in den Profifußball, bzw. in die 2. Bundesliga („Sky Go-Erste Liga"). Dieser Meistertitel (2014/15) und Aufstieg gelang im 3. Anlauf, den Trainern Klaus Schmidt (Herbst 2014), Jörn Andersen (Frühjahr 2015) unter der sportlichen Leitung von Gerhard Stöger, nach dem Vize-Meistertitel 2012/13, sowie Meistertitel 2013/14 mit der anschließend verlorenen Relegation gegen den "FAC Wien".

Aufgrund der großen Problematik in Hinsicht Infrastruktur, damit folgend und entstehend auch im wirtschaftlichen Bereich, musste der Verein mit Ende der Herbstsaison 2015 ein Sanierungsverfahren einleiten, dass gleichzeitig den Zwangsabstieg aus der „Sky Go-Ersten Liga“ mit Saisonende 2015/16 bedeutete. Das Sanierungsverfahren konnte am 1. März 2016 positiv abgeschlossen werden, damit verbunden lösten neben dem agierenden Cheftrainer Jörn Andersen, dessen Co-Trainer Alexander Schriebl, auch der Sportdirektor Gerhard Stöger vorzeitig ihre Vereinbarung. Der Verein wird aller Voraussicht in der Saison 2016/17 wieder in der Regionalliga West spielen.

Die Ära und Tätigkeit von Stöger bei SV Austria Salzburg endete somit nach knapp 10 Jahren (2006 – 2016), sportlich sehr erfolgreich (siehe Titel und Erfolge!) und wird laut persönlicher Angabe im Sportbereich (evt. als Trainer, Sportdirektor, Manager, …) ihre Fortsetzung im In- oder Ausland finden, auch eine selbstständige Tätigkeit wurde kolportiert, bzw. ist nicht ausgeschlossen.

Stationen als Spieler/Trainer

Spieler
  • Jugend-/Amateurspieler beim LSV-Salzburg: 3maliger Aufstieg, 2 Meistertitel im Herrenbereich und im Jugendbereich Einberufungen in die Stadtauswahl Salzburg und Union-Landesauswahl
  • Aufgrund mehrfacher schwerer Verletzungen früh-/vorzeitiges Karriereende mit 20 Jahren
Trainer
* im Jugendbereich

LSV Salzburg, SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg inkl. Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ)/Akademie, SV Austria Salzburg

* im Herrenbereich

SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, LSV Salzburg, 1. Oberndorfer SK 1920, div. Auswahlmannschaften, ESV Freilassing, SV Hallwang 1968, SV St. Pantaleon/Trimmelkam, SV Anthering, SV Friedburg, SV Austria Salzburg


Weblinks

Quellen