Saliah Razak: Unterschied zwischen den Versionen
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt) |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | [[Datei:Saliah Razak.jpg|thumb|Saliah | + | [[Datei:Saliah Razak.jpg|thumb|Saliah Raza[[Kategorie:Person (Musik)|(.*)]]] |
| − | '''Saliah "Sally" Razak''' (Künstlername: ''Sally Goldenboy'') (* 1961??? in Nsoatre, Ghana) ist [[ | + | '''Saliah "Sally" Razak''' (Künstlername: ''Sally Goldenboy'') (* 1961??? in Nsoatre, Ghana) ist [[Obu[[Kategorie:Person (Musik)|(.*)]]]chaffeur und Musiker. |
==Vorgestellt== | ==Vorgestellt== | ||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
Mit den CDs, mit Auftritten und Festen sammelt der Ghanaer für ein Kinderheim in seiner Heimatstadt Nsoatre in Ghana. "20.000 Euro haben wir schon verbaut. Das Heim soll 22 Zimmer haben, jedes Zimmer kann von drei, vier Kindern bewohnt werden. Insgesamt wird es 80.000 Euro kosten", erzählt Sally Razak. Das Heim soll von den Kirchengemeinden der 44.000-Einwohner-Stadt Nsoatre betrieben werden und dank eines großen Grundstücks, auf dem Obst und Gemüse angepflanzt werden sollen, so gut wie autark sein. | Mit den CDs, mit Auftritten und Festen sammelt der Ghanaer für ein Kinderheim in seiner Heimatstadt Nsoatre in Ghana. "20.000 Euro haben wir schon verbaut. Das Heim soll 22 Zimmer haben, jedes Zimmer kann von drei, vier Kindern bewohnt werden. Insgesamt wird es 80.000 Euro kosten", erzählt Sally Razak. Das Heim soll von den Kirchengemeinden der 44.000-Einwohner-Stadt Nsoatre betrieben werden und dank eines großen Grundstücks, auf dem Obst und Gemüse angepflanzt werden sollen, so gut wie autark sein. | ||
| − | "Es gibt sehr viele Straßenkinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Die haben niemanden, wenn wir uns nicht um sie kümmern", sagt Razak. Er selbst kam [[1991]] nach Österreich – als Flüchtling. Seit [[1996]] lebt er mit Frau und mittlerweile vier Kindern in [[ | + | "Es gibt sehr viele Straßenkinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Die haben niemanden, wenn wir uns nicht um sie kümmern", sagt Razak. Er selbst kam [[1991]] nach Österreich – als Flüchtling. Seit [[1996]] lebt er mit Frau und mittlerweile vier Kindern in [[Salzbur[[Kategorie:Person (Musik)|(.*)]]] und lenkt seit [[2009]] Busse durch die Stadt. |
Ein Schicksal als Flüchtling, das möchte Razak seinen Landsleuten ersparen. Das Problem dabei: "Es gibt in Ghana null Perspektive. Und die Leute glauben, in Europa liegt das Geld auf der Straße." Deshalb will sich Sally Razak nun des Themas Bildung annehmen: Nach dem Bau des Kinderheims ist als nächstes Projekt eine Schule geplant. | Ein Schicksal als Flüchtling, das möchte Razak seinen Landsleuten ersparen. Das Problem dabei: "Es gibt in Ghana null Perspektive. Und die Leute glauben, in Europa liegt das Geld auf der Straße." Deshalb will sich Sally Razak nun des Themas Bildung annehmen: Nach dem Bau des Kinderheims ist als nächstes Projekt eine Schule geplant. | ||
Version vom 20. März 2016, 08:40 Uhr
[[Datei:Saliah Razak.jpg|thumb|Saliah Raza] Saliah "Sally" Razak (Künstlername: Sally Goldenboy) (* 1961??? in Nsoatre, Ghana) ist [[Obu]chaffeur und Musiker.
Vorgestellt
Die meisten Salzburger kennen Saliah Razak vom Sehen – zumindest jene, die mit dem Obus fahren. Der Mann aus Ghana ist der erste (und bisher einzige) farbige Obuslenker bei der Salzburg AG und bei den Fahrgästen vor allem wegen seiner konstant guten Laune beliebt. In seiner Freizeit macht der Buschauffeur gern Musik: Unter dem Künstlernamen Sally Goldenboy wird er im Herbst seine vierte CD herausbringen, Hakunamatata, übersetzt "keine Sorge".
Mit den CDs, mit Auftritten und Festen sammelt der Ghanaer für ein Kinderheim in seiner Heimatstadt Nsoatre in Ghana. "20.000 Euro haben wir schon verbaut. Das Heim soll 22 Zimmer haben, jedes Zimmer kann von drei, vier Kindern bewohnt werden. Insgesamt wird es 80.000 Euro kosten", erzählt Sally Razak. Das Heim soll von den Kirchengemeinden der 44.000-Einwohner-Stadt Nsoatre betrieben werden und dank eines großen Grundstücks, auf dem Obst und Gemüse angepflanzt werden sollen, so gut wie autark sein.
"Es gibt sehr viele Straßenkinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Die haben niemanden, wenn wir uns nicht um sie kümmern", sagt Razak. Er selbst kam 1991 nach Österreich – als Flüchtling. Seit 1996 lebt er mit Frau und mittlerweile vier Kindern in [[Salzbur] und lenkt seit 2009 Busse durch die Stadt.
Ein Schicksal als Flüchtling, das möchte Razak seinen Landsleuten ersparen. Das Problem dabei: "Es gibt in Ghana null Perspektive. Und die Leute glauben, in Europa liegt das Geld auf der Straße." Deshalb will sich Sally Razak nun des Themas Bildung annehmen: Nach dem Bau des Kinderheims ist als nächstes Projekt eine Schule geplant.
Quelle
- Salzburger Nachrichten