Seegrundstücke des Landes Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Bisher bezahlten alle rund zwei Euro pro Quadratmeter pro Jahr an Pacht an das Land Salzburg. Manche sehr alte Verträge haben sogar noch weniger Pacht vereinbart. Die meisten Grundstücke sind über Generationen weitergeben und die Verträge jahrzehntelang fortgeschrieben worden. 2013 hatte das Land damit 208.000 Euro eingenommen.  
Bisher bezahlten alle rund zwei Euro pro Quadratmeter pro Jahr an Pacht an das Land Salzburg. Manche sehr alte Verträge haben sogar noch weniger Pacht vereinbart. Die meisten Grundstücke sind über Generationen weitergeben und die Verträge jahrzehntelang fortgeschrieben worden. 2013 hatte das Land damit 208.000 Euro eingenommen.  


Mit Ende 2015 laufen die meisten Verträge aus und Finanzreferenz [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Christian Stöckl]] möchte ab [[1. Jänner]] [[2016]] dann rund sieben Euro für die klassische grüne Liegewiese vereinbaren. Wer eine Bootshütte oder Ähnliches unter zehn Quadratmetern auf dem Grundstück stehen hat, also Bauten ohne Aufenthaltsmöglichkeit, bezahlt künftig neun Euro pro Quadratmeter. Wer ein Garten-, Ferienhaus oder Ähnliches darauf errichtet hat, muss elf Euro pro Quadratmeter bezahlen.  
An den [[Trumer Seen]] wurden bei den Uferflächen bisher nur Pauschalen für Einbauten wie Stege oder Bootshäuser in der Höhe von 240 Euro verrechnet. Die Nutzung des Areals war gratis.


Für gemeinnützige Vereine wird es Sondertarife mit einem 25-prozentigen Abschlag geben, Personalvertretungen erhalten um ein Viertel günstigere Tarife.  
Mit Ende 2015 laufen die meisten Verträge aus und Finanzreferenz [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Christian Stöckl]] wird ab [[1. Jänner]] [[2016]] dann sechs  Euro für die klassische grüne Liegewiese vereinbaren auf zehn Jahre. Wer Bauten ohne Aufenthaltsmöglichkeit (Boots- und Gartenhütten) auf dem Grundstück stehen hat, bezahlt künftig acht Euro pro Quadratmeter. Derselbe Betrag pro Quadratmeter wird auch für Wassereinbauten fällig. Und zehn Euro pro Quadratmeter kostet es, wenn es Uferbauten mit Aufenthaltsmöglichkeiten gibt.


Ab 1. Jänner 2016 werden die neuen Pachtverträge auf zehn Jahre vereinbart.
Bojen kosten künftig 300 Euro pro Jahr (bisher 200 Euro).  


== Quelle ==
== 2016 ==
* {{Quelle SN|9. Mai 2015}}
=== Mindest- und Maximaltarife ===
Die Mindestpacht pro Jahr und Parzelle beträgt 300 Euro. Bei Großparzellen wird nur für die ersten tausend Quadratmeter Pacht verlangt.
 
=== Rabatte für Gemeinden und Vereine ===
Für Strandbäder, die von Gemeinden betrieben werden, gibt es weiter einen reduzierten Tarif von 30 Cent pro Quadratmeter (bisher 18 Cent/m²). Für gemeinnützige Vereine, Interessenvertretungen sowie gewerbliche Betriebe wie Segelschulen, Bootsverleiher oder Fischer, gibt es jeweils einen Rabatt von 50 Prozent auf die Pacht.
 
=== Wallersee ===
Am [[Wallersee]]  hat das Land verpachtete Flächen auf 7 226 Meter Uferlänge; das sind 47 Prozent der Gesamtuferlänge. Es sind 177 897 m² Landesgrund an 330 Pächter vergeben. Walter Lagoja, ein pensionierte Gymnasialprofessor aus [[Wals]], vertritt knapp 300 der 330 Wallersee-Uferpächter. Er sagt, er habe bisher für seinen Grund mit 200 Quadratmetern samt bewohnbarem Haus 200 Euro pro Jahr bezahlt. Nun werden 2.000 Euro fällig. "''Da holt man sich das Geld von den kleinen Leuten''" (O-Ton Lagoja)
 
=== Obertrumer See ===
Am [[Obertrumer See]] hat da Land verpachtete Flächen auf 6 896 Meter Uferlänge (das sind 47 Prozent) an 282 Pächter. Am [[Mattsee (See)|Mattsee]] sind 4 390 Meter des Ufers verpachtet (das sind 38 Prozent), konkret 37 250 m² verteilt auf 135 Pächter.
 
=== Grabensee ===
Zum [[Grabensee]] gibt es keine Zahlen.
 
== Quellen ==
* {{Quelle SN|9. Mai und 12. Dezember 2015}}


[[Kategorie:Seenland]]
[[Kategorie:Seenland]]
[[Kategorie:Verwaltung]]
[[Kategorie:Verwaltung]]