Kajetaner Tor: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. November 2015, 19:24 Uhr
Das Kajetaner Tor war ein ehemaliges Stadttor, das zwischen 1644 und 1873 den Zugang in die Altstadt schützte. Es existiert nicht mehr.
Geschichte
Das Kajetaner Tor wurde nach den Regeln modernster französischer Festungsbaukunst im Jahr 1644 von Santino Solari unter Fürsterzbischof Paris Lodron als Ersatz für die beiden Nonntal-Klausen gebaut. Das Kajetaner Tor (auch Erentrudis Tor genannt) zählte nach vielen übereinstimmenden Beschreibungen zu den schönsten Toren der Stadt. Es war aus Sandsteinquadern errichtet, die Torpfeiler mit Marmor verkleidet und die Außenseiten mit wehrhaften Pallisaden versehen. 1704 wurde es unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein mit einem Fallgatter versehen und eine Zugbrücke über den Nonntaler Bach vorgelagert.
Erst ab 1845 führte der Weg über ein feste Brücke durch das Tor. 1873 wurde das Tor zusammen mit der alten Fronfeste Stockhaus abgetragen.
Quellen und Fußnoten
- Kirchschlager, Walter: Salzburger Stadttore, ein historischer Spaziergang entlang der Stadtmauern, Edition Salis, Verlag der Salzburger Druckerei, 1. Auflage, 1985, ISBN 3-85338-149-9 (Seite 27) [1]