Heinrich Ignaz Franz Biber: Unterschied zwischen den Versionen
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Heinrich Ignaz Franz Biber war schon zu Lebzeiten ein sehr berühmter Geiger und Komponist. [[1686]] erhielt er vom musikkundigen Kaiser [[Leopold I.]] ("vor dem er zweimal sich hat hören lassen") eine goldene Gnadenkette und wurde am [[7. Juli]] [[1690]] von dem selben in den Adelsstand erhoben mit dem Privileg, sich "Biber von Bibern" nennen zu dürfen<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/musikalischer_spaziergang/musik_unter_max_gandolf_kuenburg_318561.htm www.stadt-salzburg.at/ Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern / Bild und Gedenktafel / Beitrag von Dr. R. Medicus]</ref> (In Salzburg publiziert: [[5. Dezember]] [[1690]]). Am [[3. November]] [[1692]] folgte die Ernennung zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchsess]] durch seinen Dienstherren Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Zu dieser Zeit betrug sein Einkommen pro Monat: 60 [[Gulden]], freie Wohnung, Wein, Brot und Brennholz. | Heinrich Ignaz Franz Biber war schon zu Lebzeiten ein sehr berühmter Geiger und Komponist. [[1686]] erhielt er vom musikkundigen Kaiser [[Leopold I.]] ("vor dem er zweimal sich hat hören lassen") eine goldene Gnadenkette und wurde am [[7. Juli]] [[1690]] von dem selben in den Adelsstand erhoben mit dem Privileg, sich "Biber von Bibern" nennen zu dürfen<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/musikalischer_spaziergang/musik_unter_max_gandolf_kuenburg_318561.htm www.stadt-salzburg.at/ Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern / Bild und Gedenktafel / Beitrag von Dr. R. Medicus]</ref> (In Salzburg publiziert: [[5. Dezember]] [[1690]]). Am [[3. November]] [[1692]] folgte die Ernennung zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchsess]] durch seinen Dienstherren Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Zu dieser Zeit betrug sein Einkommen pro Monat: 60 [[Gulden]], freie Wohnung, Wein, Brot und Brennholz. | ||
Am [[3. Mai]] [[1704]] starb Heinrich Ignaz Franz Biber im Haus [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 3 in Salzburg, und wurde am nächsten Tag am Friedhof von [[ | Am [[3. Mai]] [[1704]] starb Heinrich Ignaz Franz Biber im Haus [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 3 in Salzburg, und wurde am nächsten Tag am Friedhof von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] begraben. Nach ihm ist heute die [[Biberngasse]] beim [[Kommunalfriedhof]] benannt. | ||
== Heinrich Ignaz Franz Biber als Künstler und sein Werk "Missa Salisburgensis" == | == Heinrich Ignaz Franz Biber als Künstler und sein Werk "Missa Salisburgensis" == | ||
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Heinrich I.F. Biber war mit [[Maria Weiss]], Tochter des Bürgers und Handelsmannes in Salzburg (Judengasse 13) [[Peter Weiss]] und seiner Ehefrau Susanne Eisenhut, verheiratet. Die Hochzeit fand am [[30. Mai]] [[1672]] in Salzburg (Kapelle von [[Schloss Hellbrunn]]) statt. Maria Weiss (auch Weiß) verstarb am [[24. Dezember]] [[1725]] im Alter von 79 Jahren. | Heinrich I.F. Biber war mit [[Maria Weiss]], Tochter des Bürgers und Handelsmannes in Salzburg (Judengasse 13) [[Peter Weiss]] und seiner Ehefrau Susanne Eisenhut, verheiratet. Die Hochzeit fand am [[30. Mai]] [[1672]] in Salzburg (Kapelle von [[Schloss Hellbrunn]]) statt. Maria Weiss (auch Weiß) verstarb am [[24. Dezember]] [[1725]] im Alter von 79 Jahren. | ||
Der Ehe entstammten | Der Ehe entstammten elf Kinder, darunter: | ||
* [[Arnold Biber|Arnold]] | * [[Arnold Biber|Arnold]] | ||
* [[Maria Cäcilia Biber|Maria Cäcilia]] | * [[Maria Cäcilia Biber|Maria Cäcilia]] | ||
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== Literatur und Quellen== | == Literatur und Quellen== | ||
* ''Biber und Muffat - Salzburger Komponisten zur Zeit des Hoch[[barock]]'' (Jahresschrift 1980 der [[Salzburger Bachgesellschaft]]) | * ''Biber und Muffat - Salzburger Komponisten zur Zeit des Hoch[[barock]]'' (Jahresschrift 1980 der [[Salzburger Bachgesellschaft]]) | ||
* '' | * ''Heinrich Ignaz Franz Biber - [[Georg Muffat]] - Zwei Musiker von Weltrang im barocken Salzburg'', Katalog zur Ausstellung in der [[Michael-Haydn-Gedenkstätte]], Salzburg 2004 | ||
* [[Jürg Stenzl]], [[Ernst Hintermaier]], [[Gerhard Walterskirchen]] (Hg.): ''Salzburger Musikgeschichte. Vom Mittelalter bis ins [[21. Jahrhundert]]'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg – München 2005. | * [[Jürg Stenzl]], [[Ernst Hintermaier]], [[Gerhard Walterskirchen]] (Hg.): ''Salzburger Musikgeschichte. Vom Mittelalter bis ins [[21. Jahrhundert]]'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg – München 2005. | ||
* Guido Adler: ''Denkmäler der Tonkunst in Österreich'' V/2, Wien 1898 | * Guido Adler: ''Denkmäler der Tonkunst in Österreich'' V/2, Wien 1898 | ||