Friedhof Sankt Sebastian: Unterschied zwischen den Versionen

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Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der [[Gotik|gotischen]] Sebastianskirche und noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>. Er wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und von [[1595]] bis [[1600]] erbaut. Denn der [[Domfriedhof]] in der [[Altstadt]] musste dem [[Alte Residenz|Residenzbau]] weichen. Der Baumeister des Friedhofs verstarb [[1596]] und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt.
 
Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der [[Gotik|gotischen]] Sebastianskirche und noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>. Er wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und von [[1595]] bis [[1600]] erbaut. Denn der [[Domfriedhof]] in der [[Altstadt]] musste dem [[Alte Residenz|Residenzbau]] weichen. Der Baumeister des Friedhofs verstarb [[1596]] und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt.
 
   
 
   
Der Friedhof ist seit [[1879]] aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit [[1888]]. [[2014]] wurde er allerdings wieder reaktiviert und ist somit wieder einer der sechs [[Friedhöfe der Stadt Salzburg]]<ref>Quelle [http://salzburg.orf.at/news/stories/2677667/ ORF 6. November 2014].
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Der Friedhof ist seit [[1879]] aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit [[1888]]. [[2014]] wurde er allerdings wieder reaktiviert und ist somit wieder einer der sechs [[Friedhöfe der Stadt Salzburg]]<ref>Quelle [http://salzburg.orf.at/news/stories/2677667/ ORF 6. November 2014]</ref>.
  
 
==Gabrielskapelle==
 
==Gabrielskapelle==

Version vom 24. Juni 2015, 12:50 Uhr

Sebastiansfriedhof Südgang
Grabstein von Vinzenz Maria Süß (* 1802, † 1886); am Sebastiansfriedhof (Arkadenbogen 9-10)

Der Sebastiansfriedhof an der Linzer Gasse in der rechtsufrigen Altstadt von Salzburg ist nach dem Vorbild eines italienische "Campo Santo" nächst der Kirche St. Sebastian errichtet.

Geschichte

Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem Bruderhof und der gotischen Sebastianskirche und noch früher wohl ein Pestfriedhof. Er wurde von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau bei dem italienischen Baumeister Andrea Bertoleto in Auftrag gegeben und von 1595 bis 1600 erbaut. Denn der Domfriedhof in der Altstadt musste dem Residenzbau weichen. Der Baumeister des Friedhofs verstarb 1596 und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt.

Der Friedhof ist seit 1879 aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit 1888. 2014 wurde er allerdings wieder reaktiviert und ist somit wieder einer der sechs Friedhöfe der Stadt Salzburg[1].

Gabrielskapelle

Hauptartikel: Gabrielskapelle

Das schon zu Lebzeiten des Fürsterzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde von 1597 bis 1603 mittig im Friedhof erbaut und ist dem hl. Gabriel geweiht. Hier wurde der 1617 nach langer Festungshaft verstorbene Fürsterzbischof in einem Sarkophag am 19. Jänner 1617 unter großen Trauerfeierlichkeiten beigesetzt.

Gräber

Am Weg vom Friedhofseingang Linzer Gasse zum Eingang der Gabrielskapelle stößt man auf bekannte Grabmäler:

Weitere Persönlichkeiten:

Literatur

  • Dorn, Conrad : Der Friedhof zum heiligen Sebastian in Salzburg / Conrad Dorn. Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg. [Zeichn.: Conrad Dorn]. - Salzburg : Kulturamt d. Stadt Salzburg, 1969. - 224 S. - Lw. : S 123ff

Bildergalerie

weitere Bilder

 Friedhof Sankt Sebastian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle ORF 6. November 2014
  2. Quelle Leserbrief in den SN vom 1. Februar 2011 von Horst Erwin Reischenböck, Stadtführer in Salzburg