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Das '''Wehrgeschichtliche Museum Salzburg''' befindet sich in der [[Schwarzenbergkaserne]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Wals]].
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Das '''Salzburger Wehrgeschichtliche Museum (SWGM)''' wird von einem 1992 gegründeten Museumsverein getragen. Die [[Ausstellungsraum|Ausstellungsräume]] befanden sich bis 2014 auf dem Gelände der [[Riedenburgkaserne|Kaserne Riedenburg]] in [[Salzburg]] und werden derzeit (Stand Februar 2015) in der [[Schwarzenbergkaserne]] neu eingerichtet.  
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== Allgemeines ==
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Die Gründung des Museumsvereins für das SWGM wurde durch den damaligen Militärkommandanten von Salzburg, General [[Engelbert Lagler]], angeregt. Von 1996 bis 2014 war das Museum mit Ausstellungs- und Archivräumen in Räumlichkeiten der Kaserne Riedenburg untergebracht. Im Außengelände sind Großgeräte des Bundesheeres aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen.  Alle Mitarbeiter arbeiten auf ehrenamtlicher Grundlage; die Räume wurden aufgrund eines ''Präkariums'' (= Bittleihvertrag zur widerruflichen Nutzung von Liegenschaften des Bundes) zur Verfügung gestellt.
Im Museum werden die unterschiedlichsten Dinge aus der Geschichte Salzburgs im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen (deren es wenig gegeben hatte) aufbewahrt: aus der [[Befreiungskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriegsgeschichte]] finden sich Gewehre, Tschakos, Figuren mit Uniformen von Grenadieren, Husaren, Dragonern und Lanzenreitern, weiters diverse Arbeitsgeräte von Feldärzten wie beispielsweise eine Knochensäge aus der Zeit um 1800; Tagebücher, Briefe, historische Landkarten, Dokumente, Kupferstiche, Husarensäbel, Steinschlosspistolen und eine Dienstvorschrift aus dem Jahr [[1807]], verfasst von Erzherzog Karl;
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== Quelle ==
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Themenbereiche des Museums betreffen das [[Bundesheer|Österreichische Bundesheer]] einschließlich der aktuellen Maßnahmen zur Friedenserhaltung aufgrund von [[UN]]-Beschlüssen, die Militärgeschichte Salzburgs, das Militär in der [[k.u.k. Monarchie]] und das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer in der ersten Republik]].
* {{Quelle SN|19. November 2011}}
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Dazu wird alles gesammelt, präsentiert und dokumentiert, was damit zu tun hat: Bücher, Bilder, Uniformen, alte und neue Waffen, Landkarten, Munition, Vorschriften,  Großgeräte wie Panzer, Kanonen und Fahrzeuge, Medien, Ausrüstung, Dokumente und vieles mehr - insgesamt weit über 11.000 Objekte.
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Der volle Vereinsname lautet ''Wehrgeschichtliche Forschung - Salzburger Wehrgeschichtliches Museum''.  In Verfolgung dieses zweiten Aufgabengebietes haben Vereinsmitglieder zahlreiche wehrgeschichtliche Puplikationen veröffentlicht.<ref>[http://www.wehrgeschichte-salzburg.at/apublikationen.htm Publikationen] auf der Seite des Wehrgeschichtlichen Museums, abgerufen am 15. März 2015</ref>
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== Ausstellungen ==
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Ergänzend zur eigenen Ausstellung hat das SWGM an verschiedenen Ausstellungen mitgewirkt, so z.&nbsp;B. an
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* „Salzburg 1945 bis 1955: Zerstörung und Wiederaufbau“ ([[Museum Carolino Augusteum]], 1995),
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* „40 Jahre Bundesheer – vom Exerzierplatz in den Einsatz 1956“ (1996),
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* „Die vergessene [[Schlacht am Walserfeld|Schlacht im Jahre 1800]]: Militärisches Großereignis vor den Toren Salzburgs“ (2000),
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* „Salzburger Militär einst und jetzt – Militärwesen vom Fürsterzbistum bis in die Gegenwart“ (2004),
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* „1809 – Napoleons Armee vor Salzburg – Der schwere Weg  vom Fürsterzbistum zum Kronland“ (2009),
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* „Österreich und die [[Völkerschlacht von Leipzig]] 1813“ (2013 gemeinsam mit dem [[Museum Torhaus Markkleeberg]]),
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* „Salzburger Soldatenschicksale im Ersten Weltkrieg“ (2014/15 in der [[Die Bachschmiede|Bachschmiede]]).
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== Literatur ==
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Kurt Mitterer: ''Das Wehrgeschichtliche Museum in Salzburg.'' In: ''Bastei – Magazin des Stadtvereins Salzburg'', Frühjahr 2012, S. 24.
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== Weblinks ==
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* [http://www.wehrgeschichte-salzburg.at/ Homepage des Salzburger Wehrgeschichtlichen Museums]
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== Einzelnachweise ==
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<references />
    
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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