Krautwächterhäusel: Unterschied zwischen den Versionen

K eigne(s) Bild(er) entfernt
Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 6: Zeile 6:
Das '''{{PAGENAME}}''' (auch: ''Krautgartenhäuschen'', ''Flurwächterhäuschen'' oder - als ältester Name - ''Moosmalerhäuschen'') wurde [[1380]] erbaut und diente mehr als 450 Jahre als Wohnsitz des Wächters, der den ''Krauthügel'', früher die Gemüseäcker der [[Erzstift St. Peter|Abtei St. Peter]], bewachte. Der "Henker" vom [[Krauthügel]] schlug an Stelle echter Köpfe lediglich Krautköpfe ab.
Das '''{{PAGENAME}}''' (auch: ''Krautgartenhäuschen'', ''Flurwächterhäuschen'' oder - als ältester Name - ''Moosmalerhäuschen'') wurde [[1380]] erbaut und diente mehr als 450 Jahre als Wohnsitz des Wächters, der den ''Krauthügel'', früher die Gemüseäcker der [[Erzstift St. Peter|Abtei St. Peter]], bewachte. Der "Henker" vom [[Krauthügel]] schlug an Stelle echter Köpfe lediglich Krautköpfe ab.


Das Gerücht vom "Henkerhäusl" beruht auf einer Verwechslung mit der Richtstätte und dem Wohnhaus des einstigen Scharfrichters, der ab [[1599]] im Stadtteil [[Gneis]] wohnte. Er bewohnte dort ein Bauernhaus (heute: ''Martinsbauer'') beim [[Gasthof zur Hölle]]. Das Gerücht entstand erst in den [[1950er]] Jahren durch einige Fremdenführer, die für Touristen eine Erklärung erfanden, warum das Haus allein auf den Krauthügelwiesen steht.
Das Gerücht vom "Henkerhäusl" beruht auf einer Verwechslung mit der Richtstätte und dem Wohnhaus des einstigen Scharfrichters, der ab [[1599]] im Stadtteil [[Gneis]] wohnte. Er bewohnte dort ein Wohnhaus (heute: ''Martinsbauer'') beim [[Gasthof zur Hölle]]. Das Gerücht entstand erst in den [[1950er]] Jahren durch einige Fremdenführer, die für Touristen eine Erklärung erfanden, warum das Haus allein auf den Krauthügelwiesen steht.


Das {{PAGENAME}} steht unter [[Denkmalschutz]].
Das {{PAGENAME}} steht unter [[Denkmalschutz]].