Gerlos Alpenstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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=== 331 Jahre vom fürsterzbischöflichen Goldtransportweg zur modernen Gerlos Alpenstraße === | === 331 Jahre vom fürsterzbischöflichen Goldtransportweg zur modernen Gerlos Alpenstraße === | ||
70 Arbeiter stellten einen 3,5 m breiten [[Alte Gerlosstraße|Karrenweg]] vom [[Nordtirol|Tiroler]] [[Zell am Ziller]] ins Salzburger [[Wald im Pinzgau]] so weit fertig, dass im Sommer [[1631]] eine vierspännige Kutsche die holprige Eröffnungsfahrt über die Gerlos schaffte. Es war der Beginn der alten Gerlosstraße. Der große Pionier des modernen alpinen Straßenbaus, Ingenieur [[Franz Wallack]] (* 1887, † 1966) eröffnete am [[1. Dezember]] [[1962]] die heutige Gerlos Alpenstraße. Dieser Artikel wirft einen Blick zurück in die Geschichte der Entstehung dieser bedeutenden Transitverbindung. | 70 Arbeiter stellten einen 3,5 m breiten [[Alte Gerlosstraße|Karrenweg]] vom [[Nordtirol|Tiroler]] [[Zell am Ziller]] ins Salzburger [[Wald im Pinzgau]] so weit fertig, dass im Sommer [[1631]] eine vierspännige Kutsche die holprige Eröffnungsfahrt über die Gerlos schaffte. Es war der Beginn der alten Gerlosstraße. Der große Pionier des modernen alpinen Straßenbaus, Ingenieur [[Franz Wallack]] (* 1887, † 1966) eröffnete am [[1. Dezember]] [[1962]] die heutige Gerlos Alpenstraße. Dieser Artikel wirft einen Blick zurück in die Geschichte der Entstehung dieser bedeutenden Transitverbindung. | ||
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===Wallack löste Probleme genial=== | ===Wallack löste Probleme genial=== | ||
Kurz nach Beginn der Strecke musste Wallack eine technische Lösung für das sogenannte Trattenköpfl finden, in dessen Bereich die Straße eine 180-Grad-Kehre benötigte. Wallack löste dieses Problem, in dem er zunächst die Trasse der Straße durch einen Tunnel unter dem Trattenköpfl führte, danach eine Kehre in Form eines Dreiviertelkreises um dieses Trattenköpfl im Freien baute und die fehlende Drehung der Straße in die Gegenrichtung in einer Schleife bergwärts führen konnte. | Kurz nach Beginn der Strecke musste Wallack eine technische Lösung für das sogenannte Trattenköpfl finden, in dessen Bereich die Straße eine 180-Grad-Kehre benötigte. Wallack löste dieses Problem, in dem er zunächst die Trasse der Straße durch einen Tunnel unter dem Trattenköpfl führte, danach eine Kehre in Form eines Dreiviertelkreises um dieses Trattenköpfl im Freien baute und die fehlende Drehung der Straße in die Gegenrichtung in einer Schleife bergwärts führen konnte. | ||