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Das Salzburger Freilichtmuseum wurde [[1984]] eröffnet, mit dem Auftrag, die traditionelle ländliche Bau- und Wohnkultur des Bundeslandes Salzburg für die Nachwelt zu erhalten. Im Eröffnungsjahr standen auf dem 50 Hektar großen Museumsgelände 20 Häuser, in der Zwischenzeit können bereits mehr als 100 wiedererrichtete Bauten besichtigt werden. Gründer und erster Direktor des Museums war der Salzburger Hausforscher [[Kurt Conrad]]. 1988 übernahm der Volkskundler Dr. [[Michael Becker]] die Museumsleitung. Er setzte den Aufbau fort, ließ im Laufe der Jahre mehrere Dauerausstellungen einrichten und öffnete das Museum für verschiedene Veranstaltungen. Die erfolgreiche Arbeit wurde 1996 mit der Verleihung des Österreichischen Museumspreises belohnt. [[2010]] kam eine zwei Kilometer lange historische Eisenbahnstrecke als Transportmittel für die Besucher hinzu. "Damit steht das Salzburger Freilichtmuseum im deutschen Sprachraum einzigartig da", so der Landeshauptmann.
 
Das Salzburger Freilichtmuseum wurde [[1984]] eröffnet, mit dem Auftrag, die traditionelle ländliche Bau- und Wohnkultur des Bundeslandes Salzburg für die Nachwelt zu erhalten. Im Eröffnungsjahr standen auf dem 50 Hektar großen Museumsgelände 20 Häuser, in der Zwischenzeit können bereits mehr als 100 wiedererrichtete Bauten besichtigt werden. Gründer und erster Direktor des Museums war der Salzburger Hausforscher [[Kurt Conrad]]. 1988 übernahm der Volkskundler Dr. [[Michael Becker]] die Museumsleitung. Er setzte den Aufbau fort, ließ im Laufe der Jahre mehrere Dauerausstellungen einrichten und öffnete das Museum für verschiedene Veranstaltungen. Die erfolgreiche Arbeit wurde 1996 mit der Verleihung des Österreichischen Museumspreises belohnt. [[2010]] kam eine zwei Kilometer lange historische Eisenbahnstrecke als Transportmittel für die Besucher hinzu. "Damit steht das Salzburger Freilichtmuseum im deutschen Sprachraum einzigartig da", so der Landeshauptmann.
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'''Umfangreiches Programm zum Jubiläumfest
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Zum Jubiläumsfest wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das Salzburger VolksLiedWerk bot unter anderem in seinem Programm "Volksmusik zum Angreifen" einen eigenen "Jodelworkshop" an. "Alles Tracht" war das Motto der Trachtenreferentinnen des Landes mit informativer Beratung, interessanten Vorführungen und einer vielseitigen Trachtenschau. Wer Lust auf Theater hattte, konnte sich bei Karl Valentin oder der skurrilen Komödie "Venedig im Schnee" vergnügen. Auf dem Programm standen aber auch Gratisführungen durch das Museum, das Depot und die Bauerngärten. Museumsmitarbeiter gaben interessierten Besuchern einen Einblick, wie Häuser abgebaut und im Museum wieder errichtet werden. Mit dem Stiegl-Pferdewagen und der Museumsbahn konnten die Festgäste bequem zu den einzelnen Feststationen fahren, Verköstigungsstellen fand man im gesamten Areal.
 
Zum Jubiläumsfest wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das Salzburger VolksLiedWerk bot unter anderem in seinem Programm "Volksmusik zum Angreifen" einen eigenen "Jodelworkshop" an. "Alles Tracht" war das Motto der Trachtenreferentinnen des Landes mit informativer Beratung, interessanten Vorführungen und einer vielseitigen Trachtenschau. Wer Lust auf Theater hattte, konnte sich bei Karl Valentin oder der skurrilen Komödie "Venedig im Schnee" vergnügen. Auf dem Programm standen aber auch Gratisführungen durch das Museum, das Depot und die Bauerngärten. Museumsmitarbeiter gaben interessierten Besuchern einen Einblick, wie Häuser abgebaut und im Museum wieder errichtet werden. Mit dem Stiegl-Pferdewagen und der Museumsbahn konnten die Festgäste bequem zu den einzelnen Feststationen fahren, Verköstigungsstellen fand man im gesamten Areal.