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Der '''Lange Gang''' ist Teil des [[Salzburger Museumsleitplan]]es und befindet sich im Besitz des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] auf der Seite zum [[Domplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]].
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Der '''Lange Gang''' ist Teil des [[Salzburger Museumsleitplan]]es, der mit der Eröffnung des [[DomQuartier]]s im Mai 2014 umgesetzt wurde. Er befindet sich im Besitz der [[Erzabtei St. Peter]] auf der Seite zum [[Domplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der ''Lange Gang'' war das Ergebnis eines "Erpressungsversuches" oder "einer der vielen Versuche, das Erzstift aus der Stadt hinauszudrängen" des Salzburger Erzbischofs [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]], wie Pater Korbinian vom Erzstift in einem Interview vom 22. September 2009 den [[Salzburger Nachrichten]] erzählte.
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Der ''Lange Gang'' war das Ergebnis eines "Erpressungsversuches" oder "einer der vielen Versuche, das Erzstift aus der Stadt hinauszudrängen" des Salzburger Erzbischofs [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]], wie Pater [[Korbinian Birnbacher]] von der Erzabtei in einem Interview vom 22. September 2009 den [[Salzburger Nachrichten]] erzählte.
    
Die Hintergründe zu diesem Vorgehen der Salzburger Erzbischöfe finden sich in den Anfängen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]]. Damals wurde das Erzstift an den Rand der Altstadt gestellt. Zunächst sogar unter [[Bergstürze|Felssturz]]-gefährdete Abhänge des [[Mönchsberg]]es. Die Erzbischöfe sicherten sich ab dann stets die besten Bauplätze in Salzburg. Ein weitere Grund lag im Privileg des Erzstifts, bei öffentlichen Prozessionen ''vor'' den [[Domherr]]en gehen zu dürfen.
 
Die Hintergründe zu diesem Vorgehen der Salzburger Erzbischöfe finden sich in den Anfängen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]]. Damals wurde das Erzstift an den Rand der Altstadt gestellt. Zunächst sogar unter [[Bergstürze|Felssturz]]-gefährdete Abhänge des [[Mönchsberg]]es. Die Erzbischöfe sicherten sich ab dann stets die besten Bauplätze in Salzburg. Ein weitere Grund lag im Privileg des Erzstifts, bei öffentlichen Prozessionen ''vor'' den [[Domherr]]en gehen zu dürfen.
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So wurde die neue Fassade hochgezogen, in der einige neue Zellen unterbracht wurden und das Refektorium vergrößert werden konnte. Der dabei ebenfalls entstandene ''Lange Gang'' blieb aber im Eigentum der Fürsterzbischöfe. Beide betrachteten den ''Langen Gang'' als Zone jeweils  des anderen: die Erzbischöfe nannten ihn ''Galerie gegen St. Peter"'', das Erzstift ''"Galerie bey Hof"''. Erst [[1803]] schenkte der  [[Kurfürstentum Salzburg|Salzburger Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana]] den Mönchen auch diesen letzten Teil in ihrem eigenen Gebäude. Dann brachten die Mönche darin ihre Mineraliensammlung unter.  
 
So wurde die neue Fassade hochgezogen, in der einige neue Zellen unterbracht wurden und das Refektorium vergrößert werden konnte. Der dabei ebenfalls entstandene ''Lange Gang'' blieb aber im Eigentum der Fürsterzbischöfe. Beide betrachteten den ''Langen Gang'' als Zone jeweils  des anderen: die Erzbischöfe nannten ihn ''Galerie gegen St. Peter"'', das Erzstift ''"Galerie bey Hof"''. Erst [[1803]] schenkte der  [[Kurfürstentum Salzburg|Salzburger Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana]] den Mönchen auch diesen letzten Teil in ihrem eigenen Gebäude. Dann brachten die Mönche darin ihre Mineraliensammlung unter.  
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Vor Kurzem – 200 Jahre nach dieser Schenkung kehrte wieder eine Gemäldesammlung in diesen ''Langen Gang'' zurück. Hingen zu Zeiten der Erzbischöfe darin etwa 70 Gemälde, so sind es heute nur 17.  
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Die "Große Galerie gegen St. Peter" wurde 1819 der Abtei St. Peter zugesprochen. Auf einer durchgehenden Wand von 70 Metern werden Kunstwerke gezeigt, die für die Abtei entstanden sind und auch der religiösen Andacht dienen: etwa Paul Trogers "Christus am Ölberg" und die zugehörige "Mater Dolorosa" oder das Hochaltarbild der hl. Margarethe von Pietro Antonio Lorenzoni, mit dem
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die Margarethenkapelle im St. Petersfriedhof ausgestattet worden war. Die der Gemäldewand gegenüberliegenden Fenster geben den Blick auf den Domplatz frei.
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Etwa 200 Jahre nach dieser Schenkung kehrte wieder eine Gemäldesammlung in diesen ''Langen Gang'' zurück. Hingen zu Zeiten der Erzbischöfe darin etwa 70 Gemälde, so sind es heute nur 17.  
    
Der ''Lange Gang'' bildet zusammen mit der [[Residenzgalerie]], den [[Dombögen]], dem [[Wallistrakt]] und der [[Franziskanerkirche]] einen Museumsrundgang, der in gesamter Länge dem Publikum ab 2012 zur Verfügung stehen wird.  
 
Der ''Lange Gang'' bildet zusammen mit der [[Residenzgalerie]], den [[Dombögen]], dem [[Wallistrakt]] und der [[Franziskanerkirche]] einen Museumsrundgang, der in gesamter Länge dem Publikum ab 2012 zur Verfügung stehen wird.  
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Das Erzstift hatte ihn 2009 um € 300.000.-- renoviert und für den Museumsrundgang adaptiert.  
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Die Erzabtei hatte ihn 2009 um € 300.000.-- renoviert und für den Museumsrundgang adaptiert.  
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==Quelle==
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==Quellen==
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 22. September 2009
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 22. September 2009
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* Presseinformation des DomQuartiers im Mai 2014
    
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]

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