Gletscher: Unterschied zwischen den Versionen
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Die österreichischen Landschaften sind entscheidend durch die Erosions- und Transporttätigkeit der Gletscher in der Eiszeit geprägt. So entstanden die die großen Täler, die Kare und die Wannen der Alpenseen, es wurden Moränenwälle (z. B. Salzburg - [[Aigen]] am Fuße des [[Gaisberg]]s) aufgeschüttet und typische Kleinformen (Gletscherschliffe, Gletschertöpfe usw.) gebildet. | Die österreichischen Landschaften sind entscheidend durch die Erosions- und Transporttätigkeit der Gletscher in der Eiszeit geprägt. So entstanden die die großen Täler, die Kare und die Wannen der Alpenseen, es wurden Moränenwälle (z. B. Salzburg - [[Aigen]] am Fuße des [[Gaisberg]]s) aufgeschüttet und typische Kleinformen (Gletscherschliffe, Gletschertöpfe usw.) gebildet. | ||
Die Bedeutung der Gletscher für den Menschen liegt außer in ihrem landschaftlichen Reiz, einer Grundlage des [[Wasserkraftwerke|Kraftwerkstauseen]] wird von den Gletschern gespeist. Weitere wichtige Informationen | Die Bedeutung der Gletscher für den Menschen liegt außer in ihrem landschaftlichen Reiz, einer Grundlage des [[Wasserkraftwerke|Kraftwerkstauseen]] wird von den Gletschern gespeist. Weitere wichtige Informationen findest du dem umfangreichen E-Book<ref>siehe [http://www.klausnerhof.at/de/hintertuxer-gletscher/index.asp hintertuxer-gletscher]</ref> rund um das Thema Gletscher. | ||
==Historische Notizen== | ==Historische Notizen== | ||
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== Veränderungen == | == Veränderungen == | ||
Bei Messungen, die 2011 an dreizehn Gletschern durchgeführt wurden, wurde eine durchschnittliche Schrumpfung um 10,3 Meter gegenüber 2010 festgestellt. | |||
Die vorläufigen Berechnungen der Massenbilanz 2010/11 ergaben beim Stubacher Sonnblickkees einen Verlust von minus 2,65 Millionen Kubikmetern (umgerechnet in Wasserwert). Das entspricht einer im Durchschnitt 2,46 Meter hohen Wasserfläche über den ganzen Gletscher (1,07 Quadratkilometer) oder einer nahezu drei Meter dicken Eisschicht, die 2011 abgeschmolzen war. Die endgültigen Werte werden noch etwas negativer sein (Datenstand Oktober 2011<ref>Quelle [http://science.orf.at/stories/1689132/ science.orf.at]</ref>). Der Massenverlust von 2,7 Millionen Kubikmetern ist der Viertgrößte in der Messreihe seit 1959 und nach der spezifischen Bilanz von drei Meter Eis (2,46 Meter Wasserwert) liegt das Jahr hinter dem Rekordverlust 2003 an zweiter Stelle. | Die vorläufigen Berechnungen der Massenbilanz 2010/11 ergaben beim Stubacher Sonnblickkees einen Verlust von minus 2,65 Millionen Kubikmetern (umgerechnet in Wasserwert). Das entspricht einer im Durchschnitt 2,46 Meter hohen Wasserfläche über den ganzen Gletscher (1,07 Quadratkilometer) oder einer nahezu drei Meter dicken Eisschicht, die 2011 abgeschmolzen war. Die endgültigen Werte werden noch etwas negativer sein (Datenstand Oktober 2011<ref>Quelle [http://science.orf.at/stories/1689132/ science.orf.at]</ref>). Der Massenverlust von 2,7 Millionen Kubikmetern ist der Viertgrößte in der Messreihe seit 1959 und nach der spezifischen Bilanz von drei Meter Eis (2,46 Meter Wasserwert) liegt das Jahr hinter dem Rekordverlust 2003 an zweiter Stelle. | ||