Joseph Anton Schöpf: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Abschluss im Gymnasium in Innsbruck studierte er Theologie in Innsbruck, Graz und [[Salzburg]]. [[1845]] erhielt dann seine Priesterweihe und begann sein seelsorgliches Wirken in Stumm im [[Zillertal]]. Auf Empfehlung des späteren [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] [[1848]] Supplentur für Kirchengeschichte und [[1849]] auch für Kirchenrecht an der theologischen Studienanstalt Salzburg. | Nach dem Abschluss im Gymnasium in Innsbruck studierte er Theologie in Innsbruck, Graz und [[Salzburg]]. [[1845]] erhielt dann seine Priesterweihe und begann sein seelsorgliches Wirken in Stumm im [[Zillertal]]. Auf Empfehlung des späteren [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] [[1848]] Supplentur für Kirchengeschichte und [[1849]] auch für Kirchenrecht an der theologischen Studienanstalt Salzburg. | ||
Schließlich promoviert er [[1851]] zum Dr.theol. und [[1852]] erfolgt die Ernennung zum ordentlichen Professor. Von [[1848]] bis [[1851]] ist er Schriftleiter der [[Salzburger Constitutionelle Zeitung|Salzburger Constitutionellen Zeitung]], einem politischen Organ unter der Protektion von Erzbischof Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]]. Von [[1849]] bis [[1861]] ist er auch Prosynodalexaminator und Metropolitangerichtsrat, ab [[1861]] Gemeinderat in Salzburg, [[1885]] als Professor emeritiert. | Schließlich promoviert er [[1851]] zum Dr.theol. und [[1852]] erfolgt die Ernennung zum ordentlichen Professor. Von [[1848]] bis [[1851]] ist er Schriftleiter der [[Salzburger Constitutionelle Zeitung|Salzburger Constitutionellen Zeitung]], einem politischen Organ unter der Protektion von Erzbischof Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]]. Von [[1849]] bis [[1861]] ist er auch Prosynodalexaminator und Metropolitangerichtsrat, ab [[1861]] [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] in Salzburg, [[1885]] als Professor emeritiert. | ||
Schöpf entwarf den neuen theologischen Studienplan anstelle des geltenden josephinischen Lehrplans, der für ganz Österreich Geltung erlangen sollte. Er setzte sich vehement für die Wiedererrichtung einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] ein. Ab [[1854]] arbeitete er an seinem vierbändigen Hauptwerk »Handbuch des katholischen Kirchenrechts«, daneben Tätigkeit als Seelsorger des Gesellenvereines und als Volksschriftsteller, wo er gegen Antisemitismus auftrat und weitreichende Toleranz forderte. | Schöpf entwarf den neuen theologischen Studienplan anstelle des geltenden josephinischen Lehrplans, der für ganz Österreich Geltung erlangen sollte. Er setzte sich vehement für die Wiedererrichtung einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] ein. Ab [[1854]] arbeitete er an seinem vierbändigen Hauptwerk »Handbuch des katholischen Kirchenrechts«, daneben Tätigkeit als Seelsorger des Gesellenvereines und als Volksschriftsteller, wo er gegen Antisemitismus auftrat und weitreichende Toleranz forderte. | ||
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