Strobl: Unterschied zwischen den Versionen
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| Einwohner: || 3 | | Einwohner: || 3 600 (<small>1. Jänner 2013</small>) | ||
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| Postleitzahl: || 5350, 5342, 5351 | | Postleitzahl: || 5350, 5342, 5351 | ||
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| align="center"| 2001 || align="right"| | | align="center"| 2001 || align="right"| | ||
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| align="center"| 2011 || align="right"| | | align="center"| 2011 || align="right"| 3 644 | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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Die frühe Geschichte des Gebietes um das jetzige Strobl beginnt bereits im Jahr [[739]]. Damals hatte der [[Bonifatius|Hl. Bonifatius]] die vier bayrischen Bistümer Regensburg, Freising, Passau und [[Erzbistum (Überblick)|Salzburg]] mit festen Grenzen ausgestattet. Die Kirche von Salzburg kam in diesem Zusammenhang durch ausgedehnte Waldschenkungen in der [[Osterhorngruppe]] in den Besitz von Teilen des Aberseelandes (der östliche Teil des [[Wolfgangsee]]s wurde damals [[Abersee (See)|Abersee]] genannt). In der Folge konnte das [[Erzstift St. Peter|Erzstift]] trotz mancher Zwistigkeiten die Besitzansprüche auf diese Gegend erfolgreich gegen das Kloster [[Mondsee]] sowie das habsburgische [[Salzkammergut]] verteidigen. | Die frühe Geschichte des Gebietes um das jetzige Strobl beginnt bereits im Jahr [[739]]. Damals hatte der [[Bonifatius|Hl. Bonifatius]] die vier bayrischen Bistümer Regensburg, Freising, [[Passau]] und [[Erzbistum (Überblick)|Salzburg]] mit festen Grenzen ausgestattet. Die Kirche von Salzburg kam in diesem Zusammenhang durch ausgedehnte Waldschenkungen in der [[Osterhorngruppe]] in den Besitz von Teilen des Aberseelandes (der östliche Teil des [[Wolfgangsee]]s wurde damals [[Abersee (See)|Abersee]] genannt). In der Folge konnte das [[Erzstift St. Peter|Erzstift]] trotz mancher Zwistigkeiten die Besitzansprüche auf diese Gegend erfolgreich gegen das Kloster [[Mondsee]] sowie das habsburgische [[Salzkammergut]] verteidigen. | ||
Die Siedlung des Ortes Strobl am Ostufer des Wolfgangsees bis zur [[Ischler Ache]] entwickelte sich im [[14. Jahrhundert]] aus dem "Gut am Schober", weiters aus einem Stützpunkt für das aus der Steiermark weiter über den See zu verschiffende Eisen und einer Taverne. Da diese Einrichtungen über 150 Jahre samt der Verwaltung der dem [[Salzburger Domkapitel]] gehörenden Güter in der Hand der wohlhabenden Familie Strobl lag, erhielt der Ort selbst auch den Namen Strobl. | Die Siedlung des Ortes Strobl am Ostufer des Wolfgangsees bis zur [[Ischler Ache]] entwickelte sich im [[14. Jahrhundert]] aus dem "Gut am Schober", weiters aus einem Stützpunkt für das aus der Steiermark weiter über den See zu verschiffende Eisen und einer Taverne. Da diese Einrichtungen über 150 Jahre samt der Verwaltung der dem [[Salzburger Domkapitel]] gehörenden Güter in der Hand der wohlhabenden Familie Strobl lag, erhielt der Ort selbst auch den Namen Strobl. | ||