Theodor Kurtz: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Stolperstein Theodor Kurtz.jpg|miniatur|Stolperstein in der Linzer Gasse 28 für Theodor Kurtz]]
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'''Theodor Kurtz''' (* [[28. Oktober]] [[1872]] in [[Linz]], † [[24. August]] [[1943]] im Zuchthaus Stein) war ein [[Juden|jüdischer]] Kaufmann und Opfer der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft in [[Salzburg]].
'''Theodor Kurtz''' (* [[28. Oktober]] [[1872]] in [[Linz]], † [[24. August]] [[1943]] im Zuchthaus Stein) war ein [[Juden|jüdischer]] Kaufmann und Opfer der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Herrschaft in [[Salzburg]].


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Kurz wurde als jüngstes von sieben Kindern des jüdischen Ehepaares Leopold und Elisabeth Kurtz geboren. [[1896]] erwarben seine älteren Brüder das Büchsenmacherhaus [[Linzer Gasse]] 28 in der [[Altstadt]] von Salzburg, das 1902 ins Eigentum des jüngeren Bruders Theodor überging. Theodor, der von Beruf Schneidermeister war, besaß die Konzession für das Schneidergewerbe und den Handel mit Wäsche, Kleidern, Damen- und Herrenmoden. Im Haus richtete er das Kaufhaus "Zum Touristen" ein. 1906 konvertierte er zum [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholischen]] Glauben. Aus seinen zwei Ehen stammen zwei Söhne aus erster und ein Sohn aus zweiter Ehe.
Kurz wurde als jüngstes von sieben Kindern des jüdischen Ehepaares Leopold und Elisabeth Kurtz geboren. [[1896]] erwarben seine älteren Brüder das Büchsenmacherhaus [[Linzer Gasse]] 28 in der [[Altstadt]] von Salzburg, das 1902 ins Eigentum des jüngeren Bruders Theodor überging. Theodor, der von Beruf Schneidermeister war, besaß die Konzession für das Schneidergewerbe und den Handel mit Wäsche, Kleidern, Damen- und Herrenmoden. Im Haus richtete er das Kaufhaus "Zum Touristen" ein. 1906 konvertierte er zum [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholischen]] Glauben. Aus seinen zwei Ehen stammen zwei Söhne aus erster und ein Sohn aus zweiter Ehe.


Theodor Kurtz verließ Salzburg bereits vor dem [[Novemberpogrom]] und ließ sich in Wien-Leopoldstadt nieder. In der Nacht vom [[9. November|9.]] auf den [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurden sein Kaufhaus und seine Wohnung in Salzburg von SA-Leuten verwüstet und geplündert. Es entstand ein Schaden von 72.000 Reichsmark. In Wien wurde er am [[22. November]] [[1942]] verhaftet und am [[10. Februar]] 1943 vom Landesgericht Wien wegen »Vergehens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung« zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 24. August 1943 verstarb er im Zuchthaus Stein.
Theodor Kurtz verließ Salzburg bereits vor dem [[Novemberpogrom]] und ließ sich in Wien-Leopoldstadt nieder. In der Nacht vom [[9. November|9.]] auf den [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurden sein Kaufhaus und seine Wohnung in Salzburg von SA-Leuten verwüstet und geplündert. Es entstand ein Schaden von 72.000 Reichsmark. In Wien wurde er am [[22. November]] [[1942]] verhaftet und am [[10. Februar]] [[1943]] vom Landesgericht Wien wegen »Vergehens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung« zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 24. August 1943 verstarb er im Zuchthaus Stein.


Seine Frau berichtete über sein Ende:
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