Salzburger Landestheater: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B wehrte sich gegen diese Vorwürfe. Gleichzeitig wurde bekannt, dass B bereits bei seiner früheren Arbeitsstelle [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und dort das Dienstverhältnis auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein Schreiben von Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an Personallandesrat [[Josef Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin bestätigt van der Forst, das LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in den SALK informiert worden sei - noch bevor B dort seinen Dienst quittierte und dafür rund 170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei erhielt B eine Abfertigung von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte am Landestheater bekäme B bei vorzeitiger Auflösung seines Dienstvertrages eine Abfertigung bis zu 392.000 Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref> | Im Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B wehrte sich gegen diese Vorwürfe. Gleichzeitig wurde bekannt, dass B bereits bei seiner früheren Arbeitsstelle [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und dort das Dienstverhältnis auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein Schreiben von Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an Personallandesrat [[Josef Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin bestätigt van der Forst, das LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in den SALK informiert worden sei - noch bevor B dort seinen Dienst quittierte und dafür rund 170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei erhielt B eine Abfertigung von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte am Landestheater bekäme B bei vorzeitiger Auflösung seines Dienstvertrages eine Abfertigung bis zu 392.000 Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref> | ||
Nach Erstellung eines 21-Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will diese Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref> | Nach Erstellung eines 21-Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will diese Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>. | ||
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. | |||
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