Salzburger Landesumweltanwaltschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Neben dem Landesumweltanwalt Wiener arbeiten noch seine Stellvertreterin [[Brigitte Peer|Dr. Mag. Brigitte Peer]] und fünf weitere, teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter für die Einrichtung. | Neben dem Landesumweltanwalt Wiener arbeiten noch seine Stellvertreterin [[Brigitte Peer|Dr. Mag. Brigitte Peer]] und fünf weitere, teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter für die Einrichtung. | ||
Version vom 20. September 2012, 18:54 Uhr
Die Landesumweltanwaltschaft Salzburg ust eine weisungsfreie und unabhängige Einrichtung, die die Interessen von Natur und Umwelt vertritt.
Allgemeines
Die Landesumweltanwaltschaft Salzburg wurde auf Initiative von Landeshauptmann Wilfried Haslauer sen., der Besetzungen wie in der Hainburger Au im Bundesland Salzburg verhindern wollte, 1985 ins Leben gerufen. Als erster Landesumweltanwalt fungierte vierzehn Jahre lang Eberhard Stüber. 1998 wurde Stüber von Wolfgang Wiener abgelöst, der das Amt seither innehat. Der Landesumweltanwalt wird immer auf fünf Jahre bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode läuft bis 2013.
Die aktuelle Rechtsgrundlage der Landesumweltanwaltschaft ist ein Landesgesetz vom 23. April 1998 über die Salzburger Landesumweltanwaltschaft (Landesumweltanwaltschafts-Gesetz - LUA-G). Es sieht für die Landesumweltanwaltschaft folgende gesetzliche Aufgaben vor:
- Teilnahme an Verwaltungsverfahren
- Begutachtung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen
- Unterstützung und Beratung des Landes und der Gemeinden
- Mitarbeit in Beiräten
- Zusammenarbeit mit der Wissenschaft
- Beratung der Bevölkerung
- Vermittlung in Konfliktfällen
- Erstattung eines Tätigkeitsberichtes
Wichtige Projekte inkludieren die Erstellung eines Abfallwirtschaftsplans für Salzburg, eines Bibermanagementplans für das Natura 2000-Gebiet Salzachauen oder die ornithologische Untersuchung der Graureiher- und Kormoranbestände in Salzburg. Teilweise heftig diskutiert wurden die Entscheidungen der Landesumweltanwaltschaft zu Themen wie dem Tauernmooslift im Skigebiet Weißensee, der Angertalbrücke der ÖBB im Gasteinertal oder auch der Red Bull Akademie in Liefering.
Neben dem Landesumweltanwalt Wiener arbeiten noch seine Stellvertreterin Dr. Mag. Brigitte Peer und fünf weitere, teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter für die Einrichtung.
Finanziert wird die Landesumweltanwaltschaft durch das Land Salzburg. 320.000 Euro sind pro Jahr notwendig. Mit dieser Summe werden die Personalkosten, die Betriebskosten für das Büro, die Öffentlichkeitsarbeit und externe Gutachten bezahlt.
Zweimal wurde bereits heftig über die Abschaffung oder Beschneidung der Einrichtung diskutiert: 2006 und zuletzt im Sommer 2010.
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- Homepage