| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| − | [[Bild:Salzburg_Hellbrunn_Herbst_2004_2.jpg|thumb|300px|Schloss Hellbrunn in der Morgensonne]] | + | [[Bild:Salzburg_Hellbrunn_Herbst_2004_2.jpg|thumb|Schloss Hellbrunn in der Morgensonne]] |
| − | | |
| | [[Datei:Schloss Hellbrunn, Westseite.jpg|thumb|Schloss Hellbrunn, Westseite]] | | [[Datei:Schloss Hellbrunn, Westseite.jpg|thumb|Schloss Hellbrunn, Westseite]] |
| | [[Datei:Hellbrunn Schloss 21.jpg|thumb|Blick vom erhöht liegenden Eingang des Schlosses Hellbrunn auf die Zufahrt von der [[Hellbrunner Allee]] in der Morgensonne]] | | [[Datei:Hellbrunn Schloss 21.jpg|thumb|Blick vom erhöht liegenden Eingang des Schlosses Hellbrunn auf die Zufahrt von der [[Hellbrunner Allee]] in der Morgensonne]] |
| Zeile 11: |
Zeile 10: |
| | | | |
| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| − | Es wurde im Auftrag des Salzburger Fürsterzbischofs [[Markus Sittikus von Hohenems]] vom italienischen Architekten [[Santino Solari]] in den Jahren [[1613]] − [[1615]] erbaut. Mit einem Vertrag vom [[21. Juni]] [[1922]] sind Schloss und Park von Hellbrunn an die [[Salzburg|Stadt Salzburg]] übergegangen. Vorher waren sie in kaiserlichem Besitz, nach [[1918]] im Besitz des Kriegsgeschädigtenfonds. | + | Es wurde im Auftrag des Salzburger [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischofs]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] vom italienischen Architekten [[Santino Solari]] in den Jahren [[1613]] − [[1615]] erbaut. Mit einem Vertrag vom [[21. Juni]] [[1922]] sind Schloss und Park von Hellbrunn an die [[Salzburg|Stadt Salzburg]] übergegangen. Vorher waren sie in kaiserlichem Besitz, nach [[1918]] im Besitz des Kriegsgeschädigtenfonds. |
| | | | |
| | ==Das Schloss== | | ==Das Schloss== |
| Zeile 19: |
Zeile 18: |
| | So ließ er Santino Solari neben anderen Bauten auch das Schloss und den Park von Hellbrunn erbauen, um dort des Sommers große Feste zu feiern. | | So ließ er Santino Solari neben anderen Bauten auch das Schloss und den Park von Hellbrunn erbauen, um dort des Sommers große Feste zu feiern. |
| | | | |
| − | 2007 kehrten drei Kunstfriese wieder in den Carabinierisaal des Schlosses zurück. Vermutlich ließ sie Markus Sittikus als Kopien der vom Raffael-Schüler Giulio Romano ([[1499]] − [[1546]]) für den ''Palazzo del Te'' in Mantua, Lombardei, Italien (einer der größten Paläste Italiens), geschaffeneren kleineren Wandfriese anfertigen. Wer die Hellbrunner Nachbildungen schuf, ist unbekannt. | + | 2007 kehrten drei Kunstfriese wieder in den Carabinierisaal des Schlosses zurück. Vermutlich ließ sie Markus Sittikus als Kopien der vom Raffael-Schüler Giulio Romano (*1499, † 1546) für den ''Palazzo del Te'' in Mantua, Lombardei, Italien (einer der größten Paläste Italiens), geschaffeneren kleineren Wandfriese anfertigen. Wer die Hellbrunner Nachbildungen schuf, ist unbekannt. |
| | | | |
| | Diese Wandfriese hingen bis [[1960]] im Schloss, wurden dann für eine geplante Restaurierung in ein Depot des [[Salzburg Museum]]s gebracht und gerieten in Vergessenheit. Erst als sich [[1990]] ein Selbstmörder mit seinem Fahrzeug vom [[Mönchsberg]] auf das Dach des [[Spielzeug Museum]]s stürzte, fand man bei den Aufräumungsarbeiten die Bilder. Und man begann endlich mit der Restaurierung. Die Kosten von € 66.000,− teilten sich Stadt und Bundesdenkmalamt. | | Diese Wandfriese hingen bis [[1960]] im Schloss, wurden dann für eine geplante Restaurierung in ein Depot des [[Salzburg Museum]]s gebracht und gerieten in Vergessenheit. Erst als sich [[1990]] ein Selbstmörder mit seinem Fahrzeug vom [[Mönchsberg]] auf das Dach des [[Spielzeug Museum]]s stürzte, fand man bei den Aufräumungsarbeiten die Bilder. Und man begann endlich mit der Restaurierung. Die Kosten von € 66.000,− teilten sich Stadt und Bundesdenkmalamt. |