Berchtold-Gründe: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[1929]] erwarb die [[Stadtgemeinde Salzburg]]  vom ehemaligen österreichisch-ungarischen Außenminister Leopold Berchtold. Er knüpfte den Verkauf an die Bedingung, dass auf dem Gelände Sportplätze und Bildung eine Heimat finden sollten.  
[[1929]] erwarb die [[Stadtgemeinde Salzburg]]  vom ehemaligen österreichisch-ungarischen Außenminister [[Leopold Graf Berchtold]]. Er knüpfte den Verkauf an die Bedingung, dass auf dem Gelände Sportplätze und Bildung eine Heimat finden sollten.  


Bereits im Herbst [[1901]] hatte die Stadtgemeinde von Graf Berchtold im Zuge eines Grundtausches Flächen für ein Schulgebäude in Nonntal erworben.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19010918&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 18. September 1901, Seite 5</ref>
Bereits im Herbst [[1901]] hatte die Stadtgemeinde von Graf Berchtold im Zuge eines Grundtausches Flächen für ein Schulgebäude in Nonntal erworben.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19010918&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 18. September 1901, Seite 5</ref>


Die Errichtung von neuen Schulen auf diesem Gelände war schon vor dem Kauf durch die Stadt Salzburg umstritten. Vor allem der Lehrkörper sprach sich gegen diesen Standort für Schulen aus. Er argumentierte "mit der großen Entfernung von der Stadt".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19280331&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 31. März 1928, Seite 2</ref>
[[1930]] plante man 8&nbsp;250 m² mit 120 Woh­nungen zu verbauen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19300110&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 10. Jänner 1930, Seite 7</ref>


[[1930]] plante man 8&nbsp;250 m² mit 120 Woh­nungen zu verbauen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19300110&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 10. Jänner 1930, Seite 7</ref>
Die Errichtung der [[Schulstadt Nonntal]] ab [[1953]] auf diesem Gelände war schon vor dem Kauf durch die Stadt Salzburg umstritten. Vor allem der Lehrkörper sprach sich gegen diesen Standort für Schulen aus. Er argumentierte "mit der großen Entfernung von der Stadt".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19280331&query=%22Berchtold-Gr%c3%bcnde%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 31. März 1928, Seite 2</ref>


== Gebäude und Einrichtungen auf dem Gelände ==
== Gebäude und Einrichtungen auf dem Gelände ==
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* [[Sportzentrum Mitte]]
* [[Sportzentrum Mitte]]
* [[Unipark Nonntal]]
* [[Unipark Nonntal]]
* Black Arena Nonntal
* [[Black Arena Nonntal]]
* JUFA Salzburg City
* [[Hotel JUFA Salzburg City|JUFA Salzburg City]]


Frühere Einrichtungen waren:
Frühere Einrichtungen waren:
* [[SAK-Sportanlage Nonntal]]
* [[SAK-Sportanlage Nonntal]]
* [[Unionsportanlage Salzburg]]
* [[Unionsportanlage Salzburg]] mit der [[Union Halle]]


Bis Ende [[2011]] befanden sich an der Nordseite Akademiestraße noch mehrere geisteswissenschaftliche Institute der [[Universität Salzburg]]. Zwei Gebäude der Universität wurden im Frühjahr [[2012]] abgerissen, zwei Gebäude wurden als Ausweichquartier für das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademische Gymnasium]] adaptiert und später ebenfalls abgerissen.
Bis Ende [[2011]] befanden sich an der Nordseite [[Akademiestraße]] noch mehrere geisteswissenschaftliche Institute der [[Universität Salzburg]]. Zwei Gebäude der Universität wurden im Frühjahr [[2012]] abgerissen, zwei Gebäude wurden als Ausweichquartier für das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademische Gymnasium]] adaptiert und später ebenfalls abgerissen.


=== Südlich gelegenen Einrichtungen ===
=== Südlich gelegenen Einrichtungen ===