Schloss Leopoldskron: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem so genannten Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf von Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstifts]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von Firmian.  
[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem so genannten Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf von Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstifts]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von Firmian.  


[[1828]], als Leopold Anton Graf von Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn Karl Graf von Wolkenstein das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an [[Leopold Maximilian von Firmian|Leopold Graf von Firmian]], Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der [[Alm]]en auf dem [[Untersbergstock]] und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
[[1828]], als Leopold Anton Graf von Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn Karl Graf von Wolkenstein das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an [[Leopold Maximilian von Firmian|Leopold Graf von Firmian]], Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der [[Alm]]en auf dem [[Untersbergstock]] und behielt nur den [[Meierhof von Schloss Leopoldskron|Meierhof]] und die zur Meierei nötigen Gründe.  


Schließlich verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] [[1837]] auch das Schloss an den Bäckermeister und Schießstättenwirt Georg Zierer, der es vollkommen ausplünderte. Er überließ dann [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
Schließlich verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] [[1837]] auch das Schloss an den Bäckermeister und Schießstättenwirt Georg Zierer, der es vollkommen ausplünderte. Er überließ dann [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.