Leopold Maximilian von Firmian: Unterschied zwischen den Versionen
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Leopold Maximilian Graf von [[Firmian]] ist der Sohn von [[Leopold Anton Graf von Firmian]] und seiner Frau Aloisia, geborene Gräfin von [[Wolkenstein]]-Trostburg. Der [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] war sein Urgroßonkel | Leopold Maximilian Graf von [[Firmian]] ist der Sohn von [[Leopold Anton Graf von Firmian]] und seiner Frau Aloisia, geborene Gräfin von [[Wolkenstein]]-Trostburg. Der [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] war sein Urgroßonkel. | ||
Als er [[1816]] von Kaiser [[Franz II./I.|Franz I.]] zum [[Erzbischof]] ernannt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück. Allerdings wurde er nie als solcher inthronisiert, sondern von Papst Pius VII. [[1818]] nur als Administrator bestätigt. Bis zu seiner Wahl zum Erzbischof von Wien [[1822]] fungierte er in der [[Erzdiözese Salzburg]] als '' | Am [[7. Juni]] [[1780]] wurde er [[Domherr]] im [[Bistum Passau]] und am [[16. Dezember]] 1780 [[Salzburger Domherr]]. Am [[23. September]] [[1792]] wurde er in der Rupertuskapelle im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht und bereits fünf Jahre später am [[5. November]] [[1797]] als ''Bischof von Tiberias'' zum Weihbischof des [[Bistum Passau|Bistums Passau]] ernannt. Am [[23. November]] [[1800]] wurde er bis [[1822]] zudem Fürstbischof des Bistums Lavant und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimrat]]. | ||
Als er am [[18. Jänner]] [[1816]] von Kaiser [[Franz II./I.|Franz I.]] zum [[Erzbischof]] ernannt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück. Allerdings wurde er nie als solcher inthronisiert, sondern von Papst Pius VII. [[1818]] nur als Administrator bestätigt. Bis zu seiner Wahl zum Erzbischof von Wien [[1822]] fungierte er in der [[Erzdiözese Salzburg]] als Administrator ''in spiritualibus'' ("in geistlichen Angelegenheiten"). | |||
Er wird als prunkliebender Kirchenfürst geschildert, der den Willen des Kaisers in seiner Diözese erfüllte und die Eingriffe des Spätjosephinismus im Kirchenleben zuließ. Er bemühte sich um den Kirchengesang und ließ [[1824]] ein Verzeichnis aller Lieder erstellen, die in den Pfarren gesungen wurden. In seine Amtszeit fiel auch die Gründung der Leopoldinenstiftung für das Kaiserreich Österreich zu Unterstützung der amerikanischen Missionen am [[13. Mai]] [[1829]]. | |||
Als [[Leopold Anton Graf von Firmian]], Besitzer von [[Schloss Leopoldskron]] und des [[Leopoldskroner Weiher|Weihers]], [[1828]] starb, erbte sein Schwiegersohn Karl Graf von Wolkenstein das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an Leopold Graf von Firmian überging. | |||
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* [https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Leopold_Maximilian_von_Firmian austria-forum.org] | * [https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Leopold_Maximilian_von_Firmian austria-forum.org] | ||
* [https://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bfrim.html www.catholic-hierarchy.org] | * [https://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bfrim.html www.catholic-hierarchy.org] | ||
* Hans-Michael Körner (Hg. unter Mitarbeit von Bruno Jahn): Große Bayerische Biographische Enzyklopädie, Band 1 A-G, K. G. Saur München 2005, ISBN 3-598-11460-5 in: [https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Leopold_Maximilian_Graf_von_Firmian niederbayern-wiki.de] | |||
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