Hagenauer - Stand und Wappen: Unterschied zwischen den Versionen
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* Am [[26. März]] [[1889]] wurde ''"Simon (II.) de Hagenauer, barone romano"'' von Papst Leo XIII. ''"für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion"'' zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]] bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern ''"Baron Simon Hagenauer"'' die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. (Hagenauer-Archiv Wien) | * Am [[26. März]] [[1889]] wurde ''"Simon (II.) de Hagenauer, barone romano"'' von Papst Leo XIII. ''"für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion"'' zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]] bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern ''"Baron Simon Hagenauer"'' die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. (Hagenauer-Archiv Wien) | ||
Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. | |||
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit ''"titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg"''. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel ''"Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld"'' (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) | * Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit ''"titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg"''. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel ''"Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld"'' (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) | ||