Ignaz Anton von Weiser: Unterschied zwischen den Versionen

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Zur Schreibweise seines Vornamens
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'''Ignatz Anton von Weiser''' (* [[1. März]] [[1701]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[26. Dezember]] [[1785]] ebenda) war einer der bekanntesten Salzburger Dichter des [[18. Jahrhundert]]s sowie [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der erzbischöflichen Stadt Salzburg. Als einer der ersten Dichter schrieb seine Werke nicht durchwegs in Hochdeutsch, sondern verfasste als namhafter Vorreiter der Mundartdichtung auch wichtige Werke in der Salzburger Mundart [[Außergebirg]].   
'''Ignaz Anton von Weiser''' (* [[1. März]] [[1701]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[26. Dezember]] [[1785]] ebenda) war einer der bekanntesten Salzburger Dichter des [[18. Jahrhundert]]s sowie [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der erzbischöflichen Stadt Salzburg. Als einer der ersten Dichter schrieb seine Werke nicht durchwegs in Hochdeutsch, sondern verfasste als namhafter Vorreiter der Mundartdichtung auch wichtige Werke in der Salzburger Mundart [[Außergebirg]].   
 
== Zur Schreibweise seines Vornamens ==
In der Taufeintragung erscheint sein Vorname – wie damals üblich – in der lateinischen Form ''Ignatius''. In den folgenden Jahrhunderten setzte sich im Deutschen die Schreibweise Ignatz mit t durch. In der heutigen Forschung wird sein Name jedoch einheitlich Ignaz geschrieben.<ref>[https://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=333&cat=0 dme.mozarteum.at], abgefragt am 28. Februar 2026; außerdem im ''Salzburger Kulturlexikon'', Ausgabe 2001, Seite 556.</ref> Auch auf der Tafel an der nach ihm benannten Straße in Salzburg ist die Form Ignaz zu finden (siehe Bild weiter unten).


== Herkunft und Familie ==
== Herkunft und Familie ==
Die Salzburger Familie Weiser führte ihre Herkunft auf Hans Weiser, einen bürgerlichen Wagnermeister beim Isartor in [[München]] zurück. Dessen Sohn Bartlmä (* [[1636]]; † [[1704]]) ließ sich nach mehrjährigen Aufenthalten in [[Italien]] und [[Augsburg]] in der Stadt Salzburg nieder und heiratete am [[2. August]] [[1695]], in zweiter Ehe, Maria Anna Wagner, Tochter des [[Tittmoning]]er Ratsherren und Handelsmann Simon Wagner. Aus dieser Verbindung stammt Ignatz Anton Weiser. Nach dem Tode seines Vaters nahm seine Mutter in zweiter Ehe den Kaufmann Martin Schuster zum Mann. Dieser erwarb [[1727]] das [[Kuenburg_(Adelsgeschlecht)|gräflich Kuenburgische]] Haus am [[Alter Markt|Marktplatz]], das spätere "[[Weiser-Haus]]" (heute ist hier die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]]).
Die Salzburger Familie Weiser führte ihre Herkunft auf Hans Weiser, einen bürgerlichen Wagnermeister beim Isartor in [[München]] zurück. Dessen Sohn Bartlmä (* [[1636]]; † [[1704]]) ließ sich nach mehrjährigen Aufenthalten in [[Italien]] und [[Augsburg]] in der Stadt Salzburg nieder und heiratete am [[2. August]] [[1695]], in zweiter Ehe, Maria Anna Wagner, Tochter des [[Tittmoning]]er Ratsherren und Handelsmann Simon Wagner. Aus dieser Verbindung stammt Ignaz Anton Weiser. Nach dem Tode seines Vaters nahm seine Mutter in zweiter Ehe den Kaufmann Martin Schuster zum Mann. Dieser erwarb [[1727]] das [[Kuenburg_(Adelsgeschlecht)|gräflich Kuenburgische]] Haus am [[Alter Markt|Marktplatz]], das spätere "[[Weiser-Haus]]" (heute ist hier die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]]).


Ignatz Weiser ehelichte [[1723]] Martha Theresia Brentano (* [[1701]]; † [[1764]]) aus Augsburg und zeugte mir ihr elf Kinder. Die zweitgeborene Tochter Maria Dominika Columba heiratete am [[14. April]] [[1749]] im [[Salzburger Dom]] den Prager Apotheker Anton Adalbert Hambacher. Dieser Verbindung entsprang am [[7. März]] [[1743]] die später mit dem böhmischen Komponisten Franz Xaver Duschek verheiratete und im deutschen Sprachraum als Pianistin und Sängerin berühmte Tochter [[Josepha Duschek]], geborene Hambacher.
Ignaz Weiser ehelichte [[1723]] Martha Theresia Brentano (* [[1701]]; † [[1764]]) aus Augsburg und zeugte mir ihr elf Kinder. Die zweitgeborene Tochter Maria Dominika Columba heiratete am [[14. April]] [[1749]] im [[Salzburger Dom]] den Prager Apotheker Anton Adalbert Hambacher. Dieser Verbindung entsprang am [[7. März]] [[1743]] die später mit dem böhmischen Komponisten Franz Xaver Duschek verheiratete und im deutschen Sprachraum als Pianistin und Sängerin berühmte Tochter [[Josepha Duschek]], geborene Hambacher.


Der letztgeborene Sohn (diesem folgte noch eine weitere Tochter), Franz Xaver Andreas Athanasius Weiser, heiratete am [[25. Mai]] [[1762]] Theresia Haffner (* [[1740]]; † [[1798]]), ihres Zeichens Tochter des ehemaligen Bürgermeisters [[Sigmund Haffner|Sigmund Haffner d. Ä.]] sowie Schwester des bekannten Humanisten [[Sigmund Haffner junior|Sigmund Haffner Edler von Imbachshausen]], des Namensgebers von [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] "Haffner-Sinfonie" sowie der "Haffner-Serenade" und Mutter von Josef Ignaz Amadeus Weiser (* [[1. April]] [[1763]] in der Stadt Salzburg).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=167 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/II, S. 161.]</ref>
Der letztgeborene Sohn (diesem folgte noch eine weitere Tochter), Franz Xaver Andreas Athanasius Weiser, heiratete am [[25. Mai]] [[1762]] Theresia Haffner (* [[1740]]; † [[1798]]), ihres Zeichens Tochter des ehemaligen Bürgermeisters [[Sigmund Haffner|Sigmund Haffner d. Ä.]] sowie Schwester des bekannten Humanisten [[Sigmund Haffner junior|Sigmund Haffner Edler von Imbachshausen]], des Namensgebers von [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] "Haffner-Sinfonie" sowie der "Haffner-Serenade" und Mutter von Josef Ignaz Amadeus Weiser (* [[1. April]] [[1763]] in der Stadt Salzburg).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=167 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/II, S. 161.]</ref>
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== Künstlerisches Schaffen und dessen Bedeutung ==
== Künstlerisches Schaffen und dessen Bedeutung ==
=== ''Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes'' ===
=== ''Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes'' ===
Ignatz Anton von Weiser war der Textdichter von [[Wolfgang Amadé Mozart|W. A. Mozarts]] geistlichem Singspiel "Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes" KV 35, das am Donnerstag, dem [[12. März]] [[1767]] um 19:00 Uhr im [[Prunkräume_der_Alten_Residenz#Rittersaal|Rittersaal]] der fürsterzbischöflichen [[Alte Residenz|Residenz]] in Salzburg zur Uraufführung gelangte. Das Werk entstand im Auftrag des Salzburger Fürsterzbischofs [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]], der sich von den Fähigkeiten des damals elfjährigen, als Wunderkind gepriesenen Knaben überzeugen wollte. Mozart bot seinem Auftraggeber eine Partitur mit sieben Arien und einem Terzett, deren Instrumentation bereits sein Genie erkennen ließ. Der junge Mozart vertonte allerdings nur den ersten Teil von Weisers Libretto, die Kompositionen des zweiten und dritten Aktes, die beide erst einige Tage später aufgeführt wurden und heute nicht mehr erhalten sind, stammten von [[Johann Michael Haydn]] und [[Anton Cajetan Adlgasser]].
Ignaz Anton von Weiser war der Textdichter von [[Wolfgang Amadé Mozart|W. A. Mozarts]] geistlichem Singspiel "Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes" KV 35, das am Donnerstag, dem [[12. März]] [[1767]] um 19:00 Uhr im [[Prunkräume_der_Alten_Residenz#Rittersaal|Rittersaal]] der fürsterzbischöflichen [[Alte Residenz|Residenz]] in Salzburg zur Uraufführung gelangte. Das Werk entstand im Auftrag des Salzburger Fürsterzbischofs [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]], der sich von den Fähigkeiten des damals elfjährigen, als Wunderkind gepriesenen Knaben überzeugen wollte. Mozart bot seinem Auftraggeber eine Partitur mit sieben Arien und einem Terzett, deren Instrumentation bereits sein Genie erkennen ließ. Der junge Mozart vertonte allerdings nur den ersten Teil von Weisers Libretto, die Kompositionen des zweiten und dritten Aktes, die beide erst einige Tage später aufgeführt wurden und heute nicht mehr erhalten sind, stammten von [[Johann Michael Haydn]] und [[Anton Cajetan Adlgasser]].


Der Text von Weisers Werk stellt eine Parabel mit allegorischen Figuren in einer "anmüthigen Gegend an einem Garten und kleinen Wald" dar. Die Mächte der Welt und jene der Ewigkeit, Welt- und Christgeist, bemühen sich um die Seele des Menschen. Der Christgeist schildert mit Nachdruck die Schrecken des Todes und der ewigen Verdammnis um den Menschen, der bisher dem Weltgeist und den Freuden des Lebens folgte, zur Buße und Aufgabe seines bisherigen Lebens zu bewegen. Nachdem die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit dem Menschen die freie Entscheidung, wie er leben möchte, überlassen, zieht dieser schließlich vom Weltgeist geleitet in eine "freie" Welt um dort zu scheitern (Zweiter Akt) und reumütig zurückzukehren (Dritter Akt).
Der Text von Weisers Werk stellt eine Parabel mit allegorischen Figuren in einer "anmüthigen Gegend an einem Garten und kleinen Wald" dar. Die Mächte der Welt und jene der Ewigkeit, Welt- und Christgeist, bemühen sich um die Seele des Menschen. Der Christgeist schildert mit Nachdruck die Schrecken des Todes und der ewigen Verdammnis um den Menschen, der bisher dem Weltgeist und den Freuden des Lebens folgte, zur Buße und Aufgabe seines bisherigen Lebens zu bewegen. Nachdem die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit dem Menschen die freie Entscheidung, wie er leben möchte, überlassen, zieht dieser schließlich vom Weltgeist geleitet in eine "freie" Welt um dort zu scheitern (Zweiter Akt) und reumütig zurückzukehren (Dritter Akt).
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=== Vorreiter der Mundartdichtung: Werke in Nord-salzburger Mundart ===
=== Vorreiter der Mundartdichtung: Werke in Nord-salzburger Mundart ===
Mit seinen in "Salzburger Mundart außer Gebirg" geschriebenen und im Hoftheater aufgeführten Singspielen, allen voran "Der Wachend-träumende König Riepl" ([[1749]]) und "Die Geadelte Bauren oder Die ihr selbst unbekannte Alcinde" ([[1750]]), beide Werke mit Musik von [[Johann Ernst Eberlin]] versehen, zählte Ignatz Anton von Weiser gemeinsam mit seinem Salzburger Landsmann und Zeitgenossen [[Florian Reichssiegel]] (* [[1735]]; † [[1793]]) zu den wichtigsten Mundartdichtern des [[18. Jahrhundert]]s. Er beeinflusste maßgeblich die teilweise durch Johann Michael Haydn vertonten Mundartkomödien des [[Benediktinerstift Lambach|Lambacher Benediktiners]] Maurus Lindemayr, die dieser um [[1750]] in Salzburg kennen gelernt hatte.
Mit seinen in "Salzburger Mundart außer Gebirg" geschriebenen und im Hoftheater aufgeführten Singspielen, allen voran "Der Wachend-träumende König Riepl" ([[1749]]) und "Die Geadelte Bauren oder Die ihr selbst unbekannte Alcinde" ([[1750]]), beide Werke mit Musik von [[Johann Ernst Eberlin]] versehen, zählte Ignaz Anton von Weiser gemeinsam mit seinem Salzburger Landsmann und Zeitgenossen [[Florian Reichssiegel]] (* [[1735]]; † [[1793]]) zu den wichtigsten Mundartdichtern des [[18. Jahrhundert]]s. Er beeinflusste maßgeblich die teilweise durch Johann Michael Haydn vertonten Mundartkomödien des [[Benediktinerstift Lambach|Lambacher Benediktiners]] Maurus Lindemayr, die dieser um [[1750]] in Salzburg kennen gelernt hatte.


== Verhältnis zur Familie Mozart ==
== Verhältnis zur Familie Mozart ==
Ignatz von Weiser war seit mindestens 1741 mit Leopold Mozart befreundet. In den frühen [[1740er]]-Jahren schrieb Mozart Vater die Musik zu Weisers bekannten Kantaten "Christus begraben" und "Christus beerdigt". Mozart Sohn vertonte 1767 den ersten Teil des Oratoriums "Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes" und gestaltete Weisers Werk plastisch aus. Weiser wiederum verfasste 1770 in deutscher Sprache gehalten, eine "Ode an den jungen Mozart".
Ignaz von Weiser war seit mindestens 1741 mit Leopold Mozart befreundet. In den frühen [[1740er]]-Jahren schrieb Mozart Vater die Musik zu Weisers bekannten Kantaten "Christus begraben" und "Christus beerdigt". Mozart Sohn vertonte 1767 den ersten Teil des Oratoriums "Die Schuldigkeit des ersten und führnemsten Gebottes" und gestaltete Weisers Werk plastisch aus. Weiser wiederum verfasste 1770 in deutscher Sprache gehalten, eine "Ode an den jungen Mozart".


Weisers Enkelin [[Josepha Duschek]] war seit ihrer Kindheit mit den Mozarts bekannt und trat in zahlreichen Aufführungen von Mozarts Werken auf. Sie avancierte zu einer berühmten Pianistin und Sängerin, der W. A. Mozart u. a. die ''Andromeda'' Szene schrieb. In ihrer, gemeinsam mit ihrem Ehemann Franz Xaver Duschek bewohnten Villa Bertramka im heutigen Prager Stadtteil Smichov vollendete Mozart [[1787]] die Oper ''[[Don Giovanni]]'', die ihre Welterstaufführung am [[29. Oktober]] 1787 im Prager Ständetheater (''Stavovské divadlo'') hatte.
Weisers Enkelin [[Josepha Duschek]] war seit ihrer Kindheit mit den Mozarts bekannt und trat in zahlreichen Aufführungen von Mozarts Werken auf. Sie avancierte zu einer berühmten Pianistin und Sängerin, der W. A. Mozart u. a. die ''Andromeda'' Szene schrieb. In ihrer, gemeinsam mit ihrem Ehemann Franz Xaver Duschek bewohnten Villa Bertramka im heutigen Prager Stadtteil Smichov vollendete Mozart [[1787]] die Oper ''[[Don Giovanni]]'', die ihre Welterstaufführung am [[29. Oktober]] 1787 im Prager Ständetheater (''Stavovské divadlo'') hatte.


== Tod und Testament ==
== Tod und Testament ==
Nach seinem Ableben wurde Ignatz von Weiser in der von seinem Vater Bartlmä am [[6. Juli]] [[1700]] erstandenen "Weiserschen" Gruft auf dem [[Friedhof von St. Peter]] beerdigt. Leopold Mozart berichtete darüber am [[29. Dezember]] 1785 seiner Tochter [[Nannerl]] nach [[St. Gilgen]]: "Nachdem seit einiger Zeit schon die Gesundheit des alten Herrn Bürgermstr immer mehr abgenommen, seine Sand und Steinschmerzen sich vermehret, die Füsse angeschwollen und der Athem schwer geworden, so ist er endlich den 26ten abends gegen 8 uhr in die Ewigkeit gegangen. Ebent itzt, da dieses schreibe, komme von der Begräbniss, die vollkreich genug war. Er hat nur einen gottesdienst angeordnet, der am Sammstag seyn wird, und 3 Bruderschaften mit den Waisenkindern waren die normal (Anm.: Begleitung)."
Nach seinem Ableben wurde Ignaz von Weiser in der von seinem Vater Bartlmä am [[6. Juli]] [[1700]] erstandenen "Weiserschen" Gruft auf dem [[Friedhof von St. Peter]] beerdigt. Leopold Mozart berichtete darüber am [[29. Dezember]] 1785 seiner Tochter [[Nannerl]] nach [[St. Gilgen]]: "Nachdem seit einiger Zeit schon die Gesundheit des alten Herrn Bürgermstr immer mehr abgenommen, seine Sand und Steinschmerzen sich vermehret, die Füsse angeschwollen und der Athem schwer geworden, so ist er endlich den 26ten abends gegen 8 uhr in die Ewigkeit gegangen. Ebent itzt, da dieses schreibe, komme von der Begräbniss, die vollkreich genug war. Er hat nur einen gottesdienst angeordnet, der am Sammstag seyn wird, und 3 Bruderschaften mit den Waisenkindern waren die normal (Anm.: Begleitung)."


Das vollständig erhaltene und mit mehreren Ergänzungsseiten versehene Testament Weisers befindet sich heute im [[Salzburger Landesarchiv]]. Die dadurch möglichen Einblicke in Familie, finanzielle Verhältnisse und Besitztümer eines Mitbürgers Mozarts sind sehr aufschlussreich, da in Salzburg ansonsten kaum Testamente aus dieser Zeit erhalten geblieben sind.
Das vollständig erhaltene und mit mehreren Ergänzungsseiten versehene Testament Weisers befindet sich heute im [[Salzburger Landesarchiv]]. Die dadurch möglichen Einblicke in Familie, finanzielle Verhältnisse und Besitztümer eines Mitbürgers Mozarts sind sehr aufschlussreich, da in Salzburg ansonsten kaum Testamente aus dieser Zeit erhalten geblieben sind.
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== Quellen und Literatur ==
== Quellen und Literatur ==
* [[Adolf Haslinger|Haslinger, Adolf]]; [[Peter Mittermayr|Mittermayr, Peter]] (Hg.): "Salzburger Kulturlexikon", [[Residenz Verlag]], Salzburg und Wien 1987; ISBN 3-7017-0503-8
* [[Adolf Haslinger|Haslinger, Adolf]]; [[Peter Mittermayr|Mittermayr, Peter]] (Hg.): "Salzburger Kulturlexikon", [[Residenz Verlag]], Salzburg und Wien 1987; ISBN 3-7017-0503-8
* [[Rudolph Angermüller|Angermüller, Rudolph]]: "Das Testament des Salzburger Bürgermeisters Ignatz Anton von Weiser (1701–1785), Mozarts Textdichter." in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]; Selbstverlag der Gesellschaft; Salzburg 2005;
* [[Rudolph Angermüller|Angermüller, Rudolph]]: "Das Testament des Salzburger Bürgermeisters Ignaz Anton von Weiser (1701–1785), Mozarts Textdichter." in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]; Selbstverlag der Gesellschaft; Salzburg 2005;
* [[Maria Vinzenz Süß|Süß, Maria Vinzenz]]: "Die Bürgermeister in Salzburg von 1433 bis 1840. Mit den Bildnissen derselben aus den noch jetzt in Salzburg lebenden Familien und des berühmten Sigmund Hafner Edlen von Imbachshausen"; Salzburg 1840.
* [[Maria Vinzenz Süß|Süß, Maria Vinzenz]]: "Die Bürgermeister in Salzburg von 1433 bis 1840. Mit den Bildnissen derselben aus den noch jetzt in Salzburg lebenden Familien und des berühmten Sigmund Hafner Edlen von Imbachshausen"; Salzburg 1840.